Mobbing – das Unwägbare

„…des Menschen Einsamkeit ist absolut“. (Bergman)

Mobbing

  • Haben Sie das Gefühl, dass über Sie gelästert wird? Werden Gespräche unterbrochen, wenn Sie sich nähern? Bekommen Sie nach Präsentationen ein geradezu beleidigendes Feedback?
  • Werden Sie beim Chef  oder der Chefin angeschwärzt?
  • Bekommen Sie die undankbarsten Aufgaben zugewiesen?
  • Hat schon einmal jemand die Polizei auf Sie angesetzt, als Sie mit dem Auto nach einer dienstlichen Feier betrunken nach Haus fuhren?
  • Nun, dann werden Sie gemobbt.
  • Ratgeber und professionelle Hilfe zu diesem Thema gibt es zur Genüge.
  • Lesen Sie weiter, wenn Ihnen an an Sis Pieds Meinung gelegen ist.
  • Bevor Sie sich nur als Opfer fühlen, denken Sie über ihr eigenes Verhalten nach. Alle Beziehungsgeflechte basieren auf dem Prinzip Ursache/Wirkung.
  • Versuchen Sie nicht, dass Mobbing schnell zu beenden, das braucht Zeit.
  • Besinnen Sie sich vielmehr auf die Ihnen innewohnende Würde. Vielleicht müssen Sie diese erst entdecken, aber dann erfahren Sie ein stolzes Ich-Gefühl, weit stolzer als es das verbreitete Selbstbewusstsein zu bieten hat.
  • Überlegen Sie sich, ob Sie wirklich Mobbing-Beweise sammeln wollen.
  • Es stellt sich nämlich die schlichte Frage, ob Sie Dreck oder Schönheit in Ihr Leben lassen wollen.
  • Die Mobber sind doch allesamt miese Typen, unsicher bis zur Ängstlichkeit, unzufrieden bis hin zum Minderwertigkeitskomplex.
  • Um Ihre unterentwickelten Egos zu stärken, belästigen Sie Ihre Opfer auf penetrante, charakterlich abstoßende Art und Weise.
  • Es gibt eigentlich ‚nichts Ärmeres unter der Sonn‘.
  • Wenn Sie das erkannt haben, gelingt es Ihnen vielleicht, die ganze Angelegenheit würdevoll zu ignorieren.
  • Gestehen Sie sich ein, dass Sie hier einen strategischen Kampf verloren haben. Beginnen Sie von vorn. Entweder mit einem anderen Auftreten oder an einem anderen Ort.
  • Suchen Sie Selbstbestätigung nicht nur auf einem Gebiet.
  • Machen Sie Fotos, betreiben Sie Sport, spielen Sie ein Instrument.
  • Sicher haben Sie viele Stärken! erfragen Sie diese in sich:
  • Können Sie toll küssen, sind Sie super im Bett, eignen Sie sich als Organisator, sind Sie hilfsbereit, kinderlieb, tierlieb, fürsorglich, ordnungsliebend?
  • Können Sie gut zuhören, eignen Sie sich als ideale Reisebegleitung, haben Sie einen stilsicheren Modegeschmack, tanzen Sie vielleicht göttlich?
  • Sie sehen, man muss in sich hineinschauen, um das individuell Besondere in sich aufzuspüren und zu vervollkommnen.
  • Glauben Sie an sich. Glauben Sie an Ihr Anrecht auf Leben und Liebe.
  • Sis Pied tut es und wünscht von Herzen viel Erfolg.

 

Bildquelle: privat :o)

Ein Kommentar

  1. Florian Wa. sagte:

    Mobbing ist ein sehr, sehr schwieriges Thema. Ich glaube, dass es nie möglich sein wird, Mobbing gänzlich aus unser aller Leben zu eliminieren. Es wird immer Leute geben, welche mobben. Jedoch müssen wir uns bewusst werden, dass es uns alle betrifft. Denn ich vermute, dass jeder schon einmal Zeuge von Mobbing war und nicht eingeschritten ist. Genau hier muss aber angesetzt werden. Die Menschen müssen für diese Thematik sensibilisiert werden, sodass wir auch einschreiten, wenn wir sehen dass jemand gemobbt wird. Daher sollten Kinder schon in der Grundschule mit dieser Problematik konfrontiert werden. Heute ist es aber oft der Fall, dass manche Fälle oft totgeschwiegen werden. Teilweise haben sogar Lehrer Angst davor einzuschreiten, denn sie könnten selbst zum Opfer werden. Gerade Cyber-Mobbing stellt hier eine große Problematik dar.

    Wie bereits in den oben genannten Punkten erwähnt, können Lehrer*innen versuchen mit den Kindern ihre Stärken herauszuarbeiten. So ist es jeder Schülerin und jedem Schüler möglich, seine Stärken zu erkennen. Bei Erwachsen sieht es ein wenig anders aus. Hier stellt sich die Frage, ob es möglich ist, die Angelegenheiten aus der Welt zu schaffen. Sollte das nicht möglich sein, dann sollte vielleicht ein Wohnortwechsel vorgenommen werden. Jedoch ist es aber auch hier unerlässlich, sich auf seine Stärken zu besinnen.

    16. Mai 2018
    Antworten

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