‚Wo die Sprache aufhört…

…fängt die Musik an‘. (E.T.A. Hoffmann)

musik-gehirn-aktivitaet-wirkung-forschung-100~_v-img__16__9__m_-4423061158a17f4152aef84861ed0243214ae6e7 - Kopie

  • Eine Verständigung über die Grenzen der Sprache hinaus ist die Musik.
  • Der Stellenwert gesprochener und geschriebener Sprache ist in unserer Gesellschaft ein hoher (zu hoch?).
  • Fühlen Sie sich manchmal sprachlos, gehemmt, schüchtern. Sagen Sie lieber gar nichts als das vermeintlich ‚falsche‘?
  • Leben Sie in einem Land, in dem nicht ihre Muttersprache die Amtssprache ist? Haben Sie deshalb Hemmungen?
  • Was tun bei sprachlichen Lücken (die auch Muttersprachler haben!)
  • Bei großen Emotionen, beim Unsagbaren, beim Eingestehen der Sprachlosigkeit?
  • Die Musik setzt dort ein, wo die Grenzen der Sprache enden.
  • Ihr gelingt Verständigung grenzenlos. Hören Sie selbst, lehnen Sie sich zurück und lauschen Sie dieser Privataufnahme:
  • Sooft ich dieser Pianistin lausche (eine meiner Lieblingsmenschen) spüre ich die weitende Wirkung von Musik. Dies ist Franz Liszt, hohe Romantik.
  • Es geht auch anders, Ihnen fallen eigene Beispiele ein, ich komme von der klassischen Seite.
  • Große Oper? Nessun dorma. Lauschen Sie gern wiederum. Keiner schliefe
  • Das Schönheitsideal der Wiener Klassik:Mozart Klarinettenkonzert 2. Satz
  • Wie gesagt: Ihre Beispiele sind gefragt, seien Sie authentisch und wählen Sie musikalische Momente die berühren.
  • Aber starten Sie doch einmal den Versuch: Hören Sie z.B. Mozart mit den verschiedensten Individuen:
  • Mit denen, die sich gestritten haben, mit rebellischen Jugendlichen, mit Fremdsprachlern, mit Dementen (o ja, ich weiß wovon ich spreche; s. Beitrag ‚Die Phänomenologie der Lehre‘).
  • Mit kleinen Menschen, mit alten Menschen, mit Glücklichen und Verzweifelten.
  • Es wird in allen etwas auslösen. Das ist die große Chance eines grenzenlosen ästhetischen Erlebens. Die Geburtsstunde einer ungekünstelten Freiheit und ‚Gleichheit‘, einer Brüderlichkeit, bzw. Geschwisterlichkeit.
  • Versöhnlich, befriedend, umarmend.
Bildquelle: https://www.ardalpha.de/wissen/psychologie/musik-forschung-hirnforschung-gehirn-100.html

Schreib als Erster einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert