Der geistreiche Witz

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist der gleiche wie zwischen einem Blitz und einem Glühwürmchen (Twain).
7 Witz Büste Bild 7. Beitrag
  • Lassen Sie sich nicht provozieren!
  • Versuchen Sie jede, auch die herausforderndsten Provokationen, sportlich und humorvoll zu parieren.
  • Perfektionieren Sie ihre Fähigkeiten zur Selbstkritik, Selbstironie und Selbstparodie.
  • Ein Bonmot zur rechten Zeit entschärft so manche brenzlige Unterrichtssituation.
  • Seien Sie ständig im Wechselspiel mit der Gruppe.
  • Treten unvorhergesehene Szenarien oder abweichende Redebeiträge auf, überprüfen Sie auch diese auf Humorgehalt.
  • Auch jüngere Schüler können bereits sehr witzig sein.
  • Beispiel: Der Schüler A. (4. Klasse) wurde gerügt, weil die Lehrerin (eine Lady in den besten Jahren), das Gefühl hatte, dass er nicht aufpasst.
  • Dialog:
  • L.: A., du passt nicht auf.
  • A.: Doch!
  • L.: Dann sag mir doch bitte, wo auf dem Arbeitsblatt wir gerade genau sind.
  • A.: Das kann ich leider nicht sagen, weil ich immer nur an Sie denken kann.
  • Anspruch an sich selbst als lehrende Person:
  • Versuchen Sie witziger zu sein als die Schüler*innen.
  • Es sollte uns gelingen, da wir einfach mehr Erfahrung haben.
  • Auch Elterngesräche lassen sich mit geistreichem Witz entschärfen.
  • Beispiel: (Mutter, Herkunft nicht mehr ermittelbar, möchte, dass ihr Sohn das Gymnasium besucht. Die Lehrerin, eine Lady in den besten Jahren, bezweifelt die Qualifikation)
  • Dialog:
  • M.: Mein Sohn Gymnasium, sonst mein Mann dich f…. .
  • L.: Es ist sehr liebenswürdig von Ihrem Mann, dass er sich solche Mühe gibt, aber leider habe ich keinen Bedarf.
  • M. (mit schrill sich steigernder Stimme): Alles f…mein Mann, deine Mutter, deine Schwestern, deine Cousinen, alles…..
  • L.: Wie gesagt, die Bemühungen Ihres Mannes sind erstaunlich, aber leider hat meine ganze Familie keinen Bedarf.

 

Zu weiteren Informationen über den kindlichen Humor lesen Sie bitte folgendes Interview mit Kirsten Boie und Finn Ole Heinrich

 

 

Bildquelle: https://de.wikipedia.org

 

21 Kommentare

  1. Florian Wa. sagte:

    Die Crux mit dem Witz. Ich glaube, dass das immer eine sehr schmale Gratwanderung ist, welche Bemerkungen vom Gegenüber gut aufgenommen werden und welche nicht. Denn es ist auch möglich, dass der Schuss nach hinten losgeht.
    Darüber hinaus muss eine gute Portion Schlagfertigkeit aufgewiesen werden. Denn würde eine Mutter eine Lehrperson derartigen beschimpfen, würde diese vermutlich relativ perplex sein. Jedoch wäre eine Entgegnung, wie im Dialog, sehr geistreich, da die Person gegenüber nicht beleidigt wird.
    Ich werde auf alle Fälle versuchen, mir diese Schlagfertigkeit anzueignen, da es einem das Leben als Lehrperson sehr vereinfachen wird.

    16. Mai 2018
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  2. VS sagte:

    Schlagfertigkeit sollte man sich als Lehrer unbedingt aneignen, damit die Klasse nicht denkt man könne auf der Nase des Lehrers tanzen. Es kommt aber auch darauf an, dass es nicht beleidigend wird und der Lehrer nicht vergesst, dass sie mit Kindern reden und nicht Erwachsenen, egal wie „witzig“ sie sei sollten.

    5. Juli 2018
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  3. Amrita C. sagte:

    Da Gesprächsführung in der Ausbildung zum Lehrer leider nur peripher unterrichtet wird, können Eltergespräche zu einer sehr großen Herausforderung werden. Humor und die Fähigkeit diesen gekonnt und gezielt einzusetzen bietet die Möglichkeit, Fronten zu erweichen, das in Angriffsposition Gesagte erneut zu überdenken und sich für eine andere Handlung zu entscheiden. Es ist sozusagen eine zweite Chance an das Gegenüber. Härte wird hier bewusst nicht mit Härte beantwortet. So erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Gesprächspartner noch zugänglich bleibt und ein Konflikt Lösung findet. Schon zu Hofe verpackte der Narr seine kritischen und reflektierten Auskünfte in einem geistreichen Witz. Es geht im Umgang mit Kindern und Erwachsenen also werder darum, einen niederschmetterndernden sarkastischen Witz einzusetzen, noch sich über jemanden anderen lustig zu machen. Auch die Demonstration von Macht durch Witzigkeit erscheint unangemessen. Joachim Ringelnatz formulierte es so: „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“

    5. Juli 2018
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  4. David sagte:

    Sehr interessant. Im Umgang mit SchülerInnen ist Witz und Humor auf jeden Fall vonnöten. Das Beispiel des Elterngespräches ist sehr inspirierend. Ich bezweifle, dass ich in einer vergleichbaren Situation die Schlagfertigkeit und Ruhe aufbringen kann, als die Lehrerin im Beispiel. Nichtsdestotrotz kann man Schlagfertigkeit und Humor trainieren. Dieser Beitrag motiviert mich auf jeden Fall dazu an diesen Fähigkeiten zu arbeiten.

    12. Juli 2018
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  5. Richard.Luft sagte:

    Schlagfertigkeit zeugt von Selbstvertrauen, was wie ich finde, eine der wichtigsten Eigenschaften einer Lehrkraft sein sollte.

    12. September 2018
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  6. Lena Put sagte:

    „Wir können erst glücklich sein, wenn wir gelernt haben, über uns selbst zu lachen.“ von Dorothy Dix.
    Gerade das Witzige in den Schulstunden, im Schulalltag etc. versüßt einen manch einen Tag. Wenn man Witze macht, sollte man jedoch auch darauf Acht geben, sich selbst nicht allzu lächerlich zu machen.
    Ansonsten handelt es sich beim Kern des obigen Eintrages und des von mir zitierten Sprichwortes, um eine Lebensweisheit, die man sich in seinen Grundzügen wohl in jedem Beruf zu Herzen nehmen sollte!

    10. Mai 2019
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  7. J. Oppelt sagte:

    Mit Witz und Humor die Dinge entschärfen. Meine bisherigen Schülerinnen und Schüler haben schon so manchen Witz gerissen, wo ich mir verkneifen musste lauthals loszulachen. Humor und Witz entschärft nicht nur die Dinge, sondern verbindet uns auch mit unserem Gegenüber.

    21. Juni 2019
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  8. Jakoba sagte:

    Was für ein großartiges Zitat von Mark Twain!!!
    Und wie wahr, die Tipps, dass man an seiner Selbstkritik, Selbstironie und Selbstparodie arbeiten sollte. Dies gilt meiner Meinung nach nicht nur für Lehrkräfte, sondern wäre vermutlich gesund für die gesamte Gesellschaft!
    Auch der Tipp unvorhergesehene Szenarien oder abweichende Redebeiträge auf Humorgehalt zu überprüfen, finde ich sehr interessant, auch damit zeigt man als Lehrkraft seine respektvolle und tolerante Haltung den SuS gegenüber!
    Die Angst – vor dem Schuss der nach hinten losgehen könnte – die Florian in seinem Kommentar erwähnt, halte ich für unbegründet, wenn man sich selbst nicht zu ernst nimmt und (ja wieder) die Haltung der Lehrkraft stimmt. Man kann auch mal einen nicht so guten Witz machen, oder auch etwas falsches Sagen. Denn wir sollten den SuS auch das scheitern und das Fehler machen lehren und wie könnte man das besser, als mit gutem (falschen) Vorbild vorauszugehen?!

    29. August 2019
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  9. Clarissa B. sagte:

    Kinder heute werden immer schlagfertiger und wortgewandter. Sie sind vorlauter und hemmungsloser, so kommt es mir vor. Solange jedoch keine Grenzen überschritten werden, finde ich ein gelockertes Klima in der Klasse akzeptabel. Wichtig ist nur das letzte Wort zu haben, sonst geht ein Stück Respekt und Aufmerksamkeit gegenüber der Lehrperson leicht verloren, hierbei liegt die Schwierigkeit.

    17. September 2019
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  10. Marielena Vogt sagte:

    Sich selber nicht zu wichtig nehmen ist eine wichtige Eigenschaft eines jeden Menschen. Natürlich ist der Ernst der Bildung allgegenwärtig, doch egal ob Schüler*in oder Lehrer*in – die Zeit die wir in der Schule verbringen ist unsere Lebenszeit. Also etwas sehr kostbares. Wie schade wäre es, wenn wir diese Zeit nur mit strenger- und verzogener Miene bestreiten. Selbstverständlich ist der Beruf sehr fordernd und oft auch anstrengend – doch je mehr wir uns festbeißen desto schlimmer wird es. Wieso also nicht Humor und Witz in den Alltag mit einfließen lassen!? Kinder sind (oft) so unbefangen und lachen aus ganzem Herzen., davon kann sich jeder Erwachsener etwas abschauen.
    Natürlich sollte der Unterricht nicht ins lächerliche gezogen werden und es gibt auch Grenzen im Unterricht. Doch ich stelle mir einen Schultag mit gut gelaunten Schüler*innen und Lehrer*innen wunderbar vor. Welch wunderbare Vorstellung, wenn am Nachmittag jeder Mensch glücklich und beflügelt aus der Schule kommt.

    28. Oktober 2019
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  11. Ule G sagte:

    Ich finde, dass es sehr wichtig ist auch im mitunter drögen Unterrichtsalltag Witz und Humor Raum zu geben. Wie sollen wir diesen sonst durchstehen? Auf jeden Fall ist Schlagfertigkeit eine hilfreiche Eigenschaft um auch bremmslige Situationen zu entschärfen- hier besonders mit einer Prise Humor gepaart. Aber was macht derjenige, der einfach nicht schlagfertig ist? Ich denke es muss auch ganz simpel funktionieren, dass eine einfache Ermahnung ein freches Verhalten sanktioniert/unterbindet.
    Zu der Person die am liebsten alle f…… lässt: sorry, aber da würde auch bei mir der Humor enden und ich würde das Gespräch abbrechen und mir überlegen eine Anzeige zu stellen, denn das F-Wort hat in diesem Jargon und bei solchem Klientel nicht die Bedeutung einer sexuellen Zusammenkunft, sondern wird als synonym für ich schlage, boxe, haue dich, benutzt. Das stellt eine Bedrohung dar und gehört somit verfolgt.

    22. Januar 2020
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  12. Katinka Freis sagte:

    Ich finde es beeindruckend und bin zu Weilen sprachlos, wie schlagfertig einige Kinder bereits sind. Da ich gerne und viel lache, fällt es mir manchmal schwer nicht laut loszulachen, oder anerkennend mit dem Kopf zu nicken. Gemeinsam mit den Schülern zu lachen, bzw. zu sehen wie sie langsam ihren eigenen Humor entwickeln ist definitiv eine der schönsten Seiten am Lehrersein. Jeder weiß, wie unglaublich amüsant so ein Schultag sein kann. Ich finde Humor ist das beste Mittel, Spannungen zu lösen, eine Situation zu entschärfen und notwendige Autorität über die Situation wieder zu gelangen, denn „so lange Menschen lachen, bringen sie sich im Normalfall nicht um“. Dazu eignet sich Humor viel besser als Schimpfen oder Rügen. Und wir alle wissen Lachen steckt an und verbindet. Als Lehrkraft sollten wir den Kindern auch beibringen, wie wichtig es ist über sich selbst lachen zu können und nicht alles im Leben allzu ernst zu nehmen. Manche müssen das vielleicht zu Beginn noch lernen, aber dann ist es fürs spätere Leben auf jeden Fall unabdingbar. Wie Cleese sagte: „He who laughs most, learns best.“

    12. März 2020
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  13. Anastasia Bolsun sagte:

    Finde den Ansatz alles mit Humor zu nehmen generell für ein friedlicheres Leben gut. Man muss sich nicht mit jeder kleinen Bemerkung den Rest des Tages beschäftigen und darüber grübeln. fand es immer seltsam, wenn LehrerInnen sich ärgerlich noch an etwas erinnern konnte, was ihnen irgendein Knirps mal gesagt hat. Wie einige hier schon bemerkt haben, sollte eindeutig die Grenze nicht überschritten werden. Das o.g. Beispiel mit den Eltern hätte ich mir so nicht gefallen lassen. Irgendwann muss man ja auch an die eigne Würde denken.

    LG Anastasia

    22. März 2020
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  14. Seyma Ü. sagte:

    Ich glaube, dass einer der wichtigsten Aspekte des Klassenmanagements das Zusammenspiel mit der Klasse ist. Damit meine ich vor allem, das man als Lehrkraft nicht der ‚Gegner‘, der Spielverderber, der Nervige, o.ä. ist, sondern sich mit Humor und Eleganz auf ihre Augenhöhe begibt und somit, wie Sie in diesem Beitrag sagten, im ständigen Wechselspiel mit der Gruppe ist. Sich nicht provozieren zu lassen, mit den Schülern*innen scherzen zu können – auch über sich selbst – schafft meiner Meinung nach tatsächlich eine angenehmere Lernatmosphäre. Schlagfertigkeit, Ruhe und ein Sinn für Humor sind verlangt. Ich möchte später nicht eine Klasse unterrichten, die gar keinen Spaß im Unterricht hat, und möchte selber ja auch Spaß im Beruf haben. Es gibt sicherlich genug Dinge im Schulalltag, die einem die Laune runterziehen können, aber auch genug Dinge, die amüsieren können, wenn man es nur will. Die Divergenz liegt, so glaube ich, in der Weltanschauung begründet.

    26. März 2020
    Antworten
  15. Linda K. sagte:

    Definitiv ein Denkanstoß! Ich bin auch davon überzeugt, dass Humor die unangenehmsten und schwierigsten Situationen entschärfen kann. Dementsprechend sollte jede (angehende) Lehrkraft daran arbeiten, Humor zu entwickeln und zuzulassen, sowie wie in dem Beitrag erwähnt Selbstironie und -kritik zu erlernen..
    Zu dem Beispiel für das Elterngespräch: Man sollte niemals beleidigend werden oder sich angegriffen fühlen, dennoch finde ich, dass man trotz Gelassenheit auch äußern darf, dass man diese Umgangsweise nicht richtig findet. Ich denke, dass man in kritischen Situationen zwar Humor beibehalten sollte, jedoch auch ernst überzeugen kann. Es kommt auf die Wortwahl und die Tonlage an, wie im Beitrag „Ihre Sprache als Lehrer*in“ erläutert.

    29. März 2020
    Antworten
  16. Luisa-Sophie W. sagte:

    Provokationen von SchülerInnen und/oder Eltern sind heutzutage leider keine Seltenheit mehr. Der Respekt anderen Menschen gegenüber hat in unserer Gesellschaft signifikant abgenommen und ich frage mich wirklich, woran das liegen mag.
    Trotz dessen bin auch ich der Meinung, dass Humor die Menschen verbindet. Als Lehrperson muss man definitiv schlagfertig und selbstbewusst sein, jedoch ist es eine Kunst, genau abwägen zu können, wann (Selbst-)Ironie angebracht ist und wann nicht. Wir dürfen nicht die Rolle einer „Witzfigur“ übernehmen, sondern müssen durch Humor, den Spaß am Lernen fördern. Gerade dies imponiert den meisten SchülerInnen.
    Ich schließe mich Linda K. an, LehrerInnen sollten in kritischen Situationen ihre Professionalität und Ernsthaftigkeit wahren. Zur Vorbereitung auf ein schwieriges Elterngespräch sind z.B. verschiedene Ansätze zur Gesprächsführung zu empfehlen. Dabei muss der Humor natürlich nicht gänzlich unterdrückt werden.

    9. April 2020
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  17. Savocha sagte:

    Vieles mit Humor zu nehmen, ist sicher in einigen Situationen absolut hilfreich, nichtsdestotrotz sollte man eben auch die benötigte Ernsthaftigkeit behalten. Im Allgemeinen ist es vor allem wichtig man selbst zu sein und sich vor der Klasse nicht zu verstellen. Es kann von Nutzen sein besonders schlagfertig zu sein, aber ich denke es gibt auch andere sehr gute Möglichkeiten, auf seine eigene Art mit der Klasse und jedem Einzelnen umzugehen- eben authentisch bleiben. Man sollte auf jeden Fall und das finde ich absolut richtig nicht immer zu viel Ernsthaftigkeit in Aussagen von Kindern legen und so manches eher mit Humor nehmen. Es gibt das Sprichwort: In jedem Witz steckt auch ein bisschen Wahrheit und auch diese sollte man nicht unterschätzen und immer in seine Schlagfertigkeit und Überlegungen, sowie auch in die Beurteilung des Gemeinten der Schüler mit einbeziehen

    23. April 2020
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  18. Chelsea D. sagte:

    Der Lehrer, der immer den richtigen Spruch auf Lager hat und sich trotzdem nicht selbst lächerlich macht, eine absolute Kunst…
    Ich denke das ist leichter gesagt als getan. Die Frage, die ich mir stelle ist, was tut man, wenn die Schüler einen so lange herausfordern, bis man hoffentlich keinen guten Witz mehr erwidern kann ?
    Das passiert bestimmt in den selteneren Fällen, aber es könnte dennoch vorkommen.
    Trotzdem natürlich kein Grund den Humor gänzlich zu verlieren. Man braucht eben die gute Mischung und ab und an auch mal einen Witz, der wieder den nötigen „Respekt“ zurück bringt. Dabei sollte man aber aufpassen, dass man nicht wirkt, als fühle man sich angegriffen. Schwierig, aber ich würde sagen, dass man so etwas einfach trainieren muss, um sich der Gruppendynamik anzupassen. Das passiert sicherlich in den seltensten Fällen schon in der ersten Klasse, die man unterrichtet.
    Allerdings kann man, wenn man an den ersten Blogeintrag zurückdenkt (Auftreten als Lehrkraft) schon zu Beginn den Eindruck hinterlassen, der den Schülern zeigt, dass Humorbereitschaft vorhanden ist.

    26. April 2020
    Antworten
  19. Vivian B. sagte:

    „Es sitzt ein Vogel auf dem Leim,
    Er flattert sehr und kann nicht heim.
    Ein schwarzer Kater schleicht herzu,
    Die Krallen scharf, die Augen gluh.
    Am Baum hinauf und immer höher
    Kommt er dem armen Vogel näher.

    Der Vogel denkt: Weil das so ist
    Und weil mich doch der Kater frißt,
    So will ich keine Zeit verlieren,
    Will noch ein wenig quinquilieren
    Und lustig pfeifen wie zuvor.
    Der Vogel, scheint mir, hat Humor.“

    -Wilhelm Busch

    Ich denke das trifft es ganz gut. Ohne Humor ist das Leben nur halb so schön. Gerade als Lehrkraft ist es wichtig seinen Sinn für Humor beizubehalten und nicht jede Stichelei seiner SchülerInnen zu ernst zu nehmen.

    5. Mai 2020
    Antworten
  20. Ina Zarah S. sagte:

    „Wer von Grund aus Lehrer ist, nimmt alle Dinge nur in Bezug auf seine Schüler ernst, — sogar sich selbst.“ – Friedrich Nietzsche
    Nietzsche trifft es hier ganz gut. Auch wenn Humor und Selbstironie oft Eigenschaften sind, die bei Lehrkräften oft mit der Angst des Respektverlusts einhergehen, sind sie doch so wichtig. Viel eher öffnen sich Schüler*innen, wenn sich durch Witz und Schlagfertigkeit erkennen lässt, dass vor ihnen nicht nur das Fachwissen auf zwei Beinen steht, sondern ein ebenso witziges Individuum. Humor macht doch auch sympathisch! Das können wir wohl alle in unserem Freundes- und Bekanntenkreis beobachten.
    Zugegeben braucht es Selbstsicherheit und Mut, sich auch mal selbst auf die sprichwörtliche Schippe zu nehmen. Andererseits lebt jedes gute Unterrichtsgespräch von geistreichem Witz und angebrachten Sprüchen. Hier wandeln wir auf einem Pfad zwischen Humor und Lachhaftigkeit, den so manche Lehrkraft bravourös beschreitet und den andere wiederum meiden.

    6. Juni 2020
    Antworten

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