Der Umgang mit der Gruppe

Leben wie ein Baum, einzeln und frei, und brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht (Hikmet).

6 Civilite Buch Bild 6. Beitrag

  • Jeder Schüler und jede Schülerin muss das Gefühl haben, von Ihnen wahrgenommen worden zu sein.
  • Diese Wahrnehmungsfähigkeit ist die eigentliche ‚ars legendi‘.
  • Sie dürfen nicht den Fehler machen, nur die Oberfläche der Schülerpersönlichkeit wahrzunehmen.
  • Sie müssen es schaffen, hinter die Fassade zu blicken.
  • Das bedeutet im Einzelnen, dass Sie im Macho Zartheit erkennen, in einer schüchternen Person den Löwen entdecken und den Menschen mit Förderbedarf den Mut verleihen, der sie zu Großem anspornt.
  • Das gelingt Ihnen nur, wenn Sie es schaffen von ihrer eigenen Person und Befindlichkeit abzusehen.
  • Sie müssen sich auf Besonderheiten des Einzelnen und der Gruppe einlassen.
  • Junge Leute merken, ob es Ihnen darum geht, sich selbst zu inszenieren (z.B. als jung, modern, sexy, verständnisvoll, kumpelhaft…) oder ob Ihre Sinneskanäle auf ‚Empfang‘ gestellt sind.
  • Sie werden es Ihnen danken, wenn sie merken, dass Sie sich wirklich für sie als Menschen interessieren, für jeden einzelnen und für die Gruppe insgesamt.
  • Seien Sie charmant und zuvorkommend.
  • Eine vorgelebte, ehrliche Höflichkeit kommt mit Sicherheit zu Ihnen zurück.
  • Lassen Sie Esprit und ‚Spirit‘ aufkommen.
  • Trainieren Sie Reaktionen. Rufen Sie einen Schüler nicht fünf Mal hintereinander beim Namen.
  • Üben Sie mit der gesamten Klasse heiter aber konsequent, dass Sie, wenn Sie einen Namen rufen, die Augen des Betreffenden sehen möchten.
  • Wenn Sie Gruppen bilden, empfiehlt sich eine Vorüberlegung von Ihnen.
  • Spontan von den Schülern gebildete Gruppen können, wenn die Lerngruppe eingespielt ist, hervorragend funktionieren.
  • In anderen Fällen ist es Ihre Aufgabe, Gruppen so zusammenzustellen, dass sich jedes Mitglied emotional sicher fühlen kann.
  • Das gilt auch für die Auswahl eines Gruppensprechers oder einer Gruppensprecherin.
  • Und vermeiden Sie Fragen wie: Warum hast du das getan? Oder: Was hast du dir dabei gedacht?
  • Können Sie immer genau erklären warum Sie etwas so und nicht anders getan haben? Eben!

Bildquelle: www.etsy.com

Hinweis:

Interview mit Dr. Marion Ziesmer, Dozentin für Grundschulpädagogik an der FU Berlin, rbb24, Panorama, 03.09.2017

„Es ist unsere Aufgabe, die Kinder glücklicher zu machen“

Erziehung ist kein Kinderspiel. Viele haben Angst, dass aus ihren Kindern kleine Tyrannen und unsoziale Einzelkämpfer werden. Was ist eigentlich das Problem? Marion Ziesmer, Erziehungswissenschaftlerin an der Berliner FU, sieht die Gesellschaft in der Pflicht.

Weiterlesen…:

http://www.rbb24.de/panorama/thema/2017/kindererziehung/beitraege/interview-dozentin-fuer-grundschulpaedagogik-.html

29 Kommentare

  1. Miss G. mit Brille sagte:

    Danke für die praxisorientierten Beispiele!
    Wer oder was aber verbirgt sich eigentlich hinter diesem Pseudonym „Sis Pied de la Zirbe“????
    Ich hätte da noch einen Tipp zur Bildung von AG hinzuzufügen: Hast du ein Whiteboard in deiner Klasse gib http://classtools.net/main_area/fruit_machine.swf ein und dort (vorab) die Namen deiner Schüler. Anschließend starte den „Einarmigen Banditen“ und du wirst eine Überraschung erleben: Die Kids respektieren die ausgewürfelte Gruppenzusammensetzung ohne weitere Diskussionen!

    7. Dezember 2015
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  2. Rolli sagte:

    Einer Refendarin gab ich neulich den Tipp: Geben Sie jedem Ihrer Schüler in jedem Moment des Unterrichts das Gefühl, dass Sie ihn wahrnehmen!
    Kurze Zeit später kam das Feedback: Die Kollegin war komplett niedergeschlagen, denn sie war von einer anderen Anleiterin angefahren worden, sie solle nicht immer wie ein Raubvogel in der Klasse hin und hersehen.
    Ja, ja, wie mans auch macht…

    9. Dezember 2015
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  3. Florian Wa. sagte:

    Ich glaube, dass es wichtig ist, jedem Kind die Möglichkeit zu geben, dass es besonders ist und auch wertgeschätzt wird. Ich glaube jede Lehrerin und jeder Lehrer kennt das Problem, dass einem manche Kinder vielleicht sympathischer sind. Dieses denken muss aber „ausgeschaltet“ werden. Bei den Kindern, welche einem vielleicht nicht sympathisch sind, muss die Sympathie gesucht werden. Jedes Kind hat es verdient, etwas Besonderes zu sein und Anerkennung zu bekommen.
    Möglicherweise wirkt ein Kind auf eine Lehrperson nicht charmant, weil es ständig laut ist. Meiner Meinung nach sollte dann der Frage nachgegangen werden, warum dieses Kind soviel Aufmerksamkeit braucht. Sobald einem das gelingt, dann wird man auch anfangen, dieses Kind sympathisch zu finden.
    Natürlich ist es nicht möglich, dass von heute auf morgen zu können. Nichtsdestotrotz muss es geübt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Kinder die gleiche Chance haben und sich bestmöglich entwickeln.

    23. Mai 2018
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  4. VS sagte:

    Es ist natürlich wichtig jedem Kind das Gefühl zu geben, dass es wertgeschätzt wird.
    Ich glaube aber nicht, dass man im Unterricht auf jeden Schüler eingehen kann, da manche Lehrer ruhigere Schüler oder Schülerinnen sympathischer finden als z.B. jene die oftmals nur Krach und Stress machen.
    Trotzdem sollten Lehrer lernen ihr persönliches Empfinden zu einem Schüler außen vor zu lassen um diesem Schüler kein Gefühl von Vernachlässigung zu geben, denn meistens schafft diese Situation nur noch mehr zu Problemen im Unterricht und der Durchführung.

    4. Juli 2018
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  5. Amrita C. sagte:

    Ich bin der Meinung , dass es durchaus möglich ist jeden einzelnen Schüler in der Klasse wahrzunehmen. Es geht dabei darum zu vermitteln, dass man weiss, wer mit einem im Klassenraum sitzt und man dessen Bedürfnisse im Blick hat. Der genannte praktische Hinweis zur gezielten Zusammenstellung von Gruppenmitgliedern während der Gruppenarbeitsphase ist dafür sehr wertvoll. Die Lehrperson selbst wird sich dabei bewusst, ob es ihr überhaupt möglich istj eden Schüler einzuschätzen. Ziel ist es, wie Sis Pied de la Zirbe bereits mehrmals in anderen Einträgen erwähnt hat, die Schüchternen zu ermutigen und die Lauten zu zähmen, also Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen die gewohnte Rolle zu verlassen. Dies vermittelt die Anerkennung der individuellen Wesenszüge der Schüler und hilft diese weiterzuentwickeln. Auch über das gezielte Aufgreifen einer vom Schüler gemachten Bemerkung, Antwort oder Aktion kann Wahrnehmung rückgemeldet werden. Wahrnehmen des Gegenübers bedeutet für mich dem anderen Raum zu schenken, aufmerksam Zuzuhören, Blickkontakt zu halten und die emotionalen Stimmung des Gegenübers zu erspüren. Diese Wahrnehmung ist frei von einer Beurteilung in gut oder schlecht, angenehm oder unangenehm, denn in dem Moment, wo solche Gedanken entstehen der Aufmerksamkeitsfokus ja zurück zu mir selbst und weg vom Gegenüber geht.

    5. Juli 2018
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  6. David sagte:

    Sehr gute Tipps für den Umgang mit Gruppen!
    Hinter die Fassade der SchülerInnen zu blicken mag zu Beginn nicht so einfach sein, doch mit der Zeit lernt man seine SchülerInnen immer besser kennen und es gelingt immer besser. Ein „Aha“ Erlebnis diesbezüglich hatte ich beim Unterrichten in einer „Problemschule“ in Wien, als plötzlich 14-jährige Schüler, welche normalerweise als „ignorant“ und „gewalttätig“ abgestempelt werden, Emotionen zeigten.

    12. Juli 2018
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  7. Richard.Luft sagte:

    Sehr gut!
    Nicht alle Lehrer schätzen den Kontakt, den sie zu den SuS aufbauen können.
    Es ist meiner Meinung nach aber sehr wichtig, den Menschen im Schüler oder der Schülerin zu sehen, und nicht nur das Ding, dem man etwas beibringen muss.

    12. September 2018
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  8. Lena Put sagte:

    Ich arbeite nun seit einigen Jahren als Trainerin für Karate und kann aus meinen Erfahrungen heraus bestätigen, dass jedes Kind, was mir bislang begegnet ist, dankbar ist, wenn es so angenommen und gemocht wird, wie es ist.
    Das ist zweifelsohne nicht immer leicht. Ich versuche mir daher für jeden meiner SuS mindestens ein Merkmal raus zu picken, was ich aufrichtig und ernsthaft besonders toll finde. Und letztlich ist es irgendwann ein eigentständiger Prozess, dass man seine SuS mag. Ich hatte einmal einen Schüler, der im Training nur Blödsinn gemacht hat, teilweise schnell aggressiv wurde. Irgendwann habe ich mich mit ihm unterhalten und erfuhr, dass er in Mathematik super gut ist und da sein wahres Interesse liegt. Sofort wurde er mir als Person greifbarer und damit sympathischer. Immer, wenn ich dann kurz davor war wegen ihm ‚fuchsteufelswild‘ zu werden, erinnerte ich mich an diesen positiven Aspekt und der größte Teil meiner Wut war verflogen. Zudem wurde der Schüler auch immer umgänglicher, nachdem ich einige Male mich hingesetzt habe und mit ihm über Mathe gesprochen habe. Ich denke, dass er dann begann sich wahrgenommen zu fühlen.

    29. April 2019
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  9. J. Oppelt sagte:

    Als Lehrer/in ist es immer eine Gratwanderung zwischen sensibel genug sein, um vieles auffassen zu können, was uns von den Kindern ausgesendet wird und sich ein dickes Fell zu legen, um nicht im Lehrberuf unterzugehen.

    Jedes Kind ist ein Individuum und genau so sollten wir sie auch wahrnehmen. Ob und wie uns das gelingt sind zwei Fragen für sich selbst. So wie man etwas in den Wald ruft, kommt es auch wieder heraus, sagt ein altes Sprichwort und so ist es auch mit den Kindern. Wenn ich ihnen respektvoll entgegenkomme und ihnen signalisiere, dass ich sie wahrnehme, dann werden sie mir das gleiche auf ihre Art und Weise zurückgeben.

    21. Juni 2019
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  10. Jakoba sagte:

    Selbstinszenierung sollte man als Lehrkraft tunlichst vermeiden, denn egal ob ich mich als Kumpel, Schwester etc. inszeniere, die Kinder spüren das und nehmen einen nicht ernst. In meiner Oberschule gab es auch Lehrkräfte, die eher zurückhaltend bis schüchtern waren, trotzdem haben alle SuS (auch die rowdyhaften) sie respektiert, denn diese Lehrkräfte standen zu sich, zu ihrer Persönlichkeit und das wurde mit Akzeptanz anerkannt.
    Den Tipp, dass man „die Augen des Betreffenden sehen möchten“ finde ich auch super. Augenkontakt ist so wichtig für gelingende Kommunikation und Miteinander!
    Das „hinter die Fassade blicken“ sehe ich ebenfalls als sehr essentiell. Dennoch glaube ich, dass man sich hüten muss, sich auf eine Interpretation zu versteifen. Die Zartheit im Macho zu erkennen ist zwar wichtig, dennoch sollte man sich als Lehrkraft nicht zu sehr auf diese Interpretation verlassen, geschweige denn damit Fehlverhalten entschuldigen.

    29. August 2019
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  11. Clarissa B. sagte:

    Es ist tatsächlich aus meiner Erfahrung so, dass es auch ohne das alt bekannte Prinzip „TEAM“, nämlich -> „Toll Einer Alleine Machts“, funktioniert. Die genannten Strategien haben sich hervorragend bewährt, um eine klare Aufgabenaufteilung herzustellen und Unproduktivität während der Gruppenarbeit zu vermeiden.

    17. September 2019
    Antworten
  12. Marielena Vogt sagte:

    Lehrende Menschen haben eine enorme Verantwortung gegenüber den kleinen oder auch großen Menschen die sie unterrichten.
    Zu schnell wird vergessen dass es in einer Klasse (mindestens) 25 verschiedene Persönlichkeiten gibt. Jeder einzelne wurde anders erzogen und sozialisiert. Niemand gleicht dem anderen. „No one is you and that is your power“ (Frida Ramstedt)

    Sie beschreiben den Prozess der Wahrnehmung wunderschön. Viel zu schnell werden einzelne Auffällige Schüler in Schubladen gesteckt ohne hinter die Fassade zu schauen. Und wie Sie beschrieben haben steht uns oft unsere eigene Befindlichkeit im Weg. Auch wenn das Bewusstsein für die Individualität der einzelnen SuS nicht an jedem Tag in jeder Unterrichtsstunde klappt, sollte sich jede Lehrende Person reflektieren und stets an sich arbeiten.

    25. Oktober 2019
    Antworten
  13. Nina sagte:

    Zu dem einleitenden Zitat von Hikmet fiel mir gleich ein Sprichwort ein; so wie es in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus; als ich die Empfehlung „charmant und zuvorkommend“ zur Gruppe zu sein, las.
    Das kann ich nur bekräftigen, mit Gelassenheit und freundlichem Esprit erreicht man Menschen, Gruppen so viel leichter. Kein Mensch ist immer ausgeglichen, von daher ist der Unterschied in der Außenwirkung sicherlich jedem bewusst. Wahrscheinlich nicht in dem Moment, doch im Nachgang, wenn einem Situationen und Geschehnisse nochmal durch den Kopf gehen.
    So viel Zeit muss sein, sollte man sich zu Beginn eines Schuljahres vielleicht vornehmen, wenn es heißt eine frisch übernommene Schulklasse oder Erstklässler kennenzulernen und in der Schule ankommen zu lassen. Genügend Zeit zu haben, die Schüler zu sehen, nicht nur das offensichtliche, sondern das, was scheinbar gar nicht da ist und sich in gerade genau dem gegenteiligen Verhalten äußert. Die Schubladen nach einem doppelten Boden abklopfen, Fragen stellen, etwas Neues ausprobieren, offen sein und sich selbst und den Kindern RUHIG mehr zutrauen.
    Jeder Mensch kann lernen, jeder Mensch entwickelt sich ständig weiter. Was Entwicklungsperspektiven mindert, sind soziale Rollen, ob sie nun selbstgewählt sind oder von anderen gegeben wurden. Es ist die Aufgabe der Lehrkraft, den Kindern der Klasse die Möglichkeiten zu bieten, sich auszuprobieren, über sich hinauswachsen zu können, weil die Lehrkraft sie sieht und vertraut.
    Zum Beispiel der Umgang mit Fehlern in der Gruppe, aus Fehlern lernt man, sie sind ein Zeichen dafür, dass man sich auf dem richtigen Weg befindet. Eine Klasse, in der die Kinder sich davor fürchten Fehler zu machen, wäre meines Erachtens eine sehr unangenehme Vorstellung. Ein angenehmes Lernklima in der Klasse wirkt auf viel weiteren Ebenen, es erfordert viel Feingefühl und auch Charme seitens der Lehrkraft um das dahingehend zu entwickeln.

    16. März 2020
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  14. R. Yumak sagte:

    Der Umgang mit einer großen Gruppe voller Kinder ist nicht einfach. Aber jedes Kind wartet auf die Achtsamkeit der Lehrkraft. Leider ist es meistens so, dass immer bestimmte und die gleichen Schüler*innen gelobt werden und die anderen nicht mal ein Feedback bekommen, obwohl sie auch interessiert zu gehört und fleißig mitgearbeitet haben, aber sich vielleicht nicht getraut haben, was zu sagen oder sich zu melden. Wenn man diesen Schülern oder Schülerinnen nicht das Gefühl gibt, dass man sie positiv wahrnimmt und ihre Arbeit wertschätzt, werden sie höchstwahrscheinlich nie den Mut haben sich auch mündlich mehr zu trauen. Nicht alle Schüler*innen sind offen und selbstsicher schon ab dem ersten Tag. Wenn es auch wäre, bräuchte man ja auch nicht unbedingt Lehrer und Lehrerinnen. Trotzdem haben alle Schüler*innen das Recht wahrgenommen und akzeptiert zu werden, denn nur so haben sie die Möglichkeit sich selbst zu offenbaren. Geeignet dafür sind verschiedene Rollenspiele. In einem Rollenspiel haben die Kinder die Möglichkeit sich zu öffnen und kreativ zu sein. Denn in einer Rolle haben sie keine Bedenken von den anderen ausgelacht zu werden, da sie ja nicht sich selbst, sondern „nur“ eine Rolle verkörpern.

    19. März 2020
    Antworten
  15. Anastasia Bolsun sagte:

    Find ich immer etwas rätselhaft die Tipps. Wie genau soll man denn „andere Reaktionen“ trainieren? Und die Frage nach dem Grund für Verhalten finde ich doch sehr wichtig. Sollen sich die SuS etwa nicht reflektieren? Klar sollte man jeden/jede wahrnehmen und nicht nur die guten hervorheben. Wichtig ist auch die Erlebnisse aus der Hofpause oder das schlechte Verhalten vom Vortag nicht auf die aktuelle Situation zu übernehmen. Sich sozusagen immer auf den Halo- Effekt bzw. Horn- Effekt kontrollieren, damit es nicht zu ungerechten Bestrafungen oder Privilegien kommt. Im optimalen Fall für unterschiedliche Leistungsniveaus unterschiedlich schwere Aufgaben erstellen, sodass sich keine Gruppe oder Individuum ausgelassen fühlt.

    LG Anastasia

    22. März 2020
    Antworten
  16. Malgorzata K. sagte:

    Auch ein Macho kann einen weichen Kern haben, auch ein strenger Lehrer kann auch mal einen Witz erzählen…..
    Das Macho Dasein ist nur eine Höhle, hinter der sich die meist verletzlichen Kinder aber auch Erwachsene verstecken. Um diese Höhle zu erkennen, bzw. brechen zu wollen, müssen die Lehrkräfte auch etwas von sich geben. Sie sollten nicht immer die selbe Miene haben und vom Gleichen erzählen. Sie sollten sich den Kindern genauso öffnen, und auch mal was von sich erzählen, was nichts mit der Schule und dem Unterricht zu tun hat. Somit werden sie auch sympathischer und vertrauenswürdiger für die SuS erscheinen.
    Wichtig ist auch das gemeinsame Lachen. Das Lachen ist eine Brechzange, die die Entstehung von tollen Freundschaften und zwischenmenschlichen Beziehungen ermöglicht.

    22. März 2020
    Antworten
  17. Linda K. sagte:

    Sehr gute Hinweise, welche niemals im Unterrichtsalltag in Vergessenheit geraten dürfen. Hierbei bedarf es oft Geduld, die Persönlichkeit eines Schülers/einer Schülerin nicht nur wahrzunehmen, sondern auch zu verstehen. Verstehen und Verständnis gehören dazu, wenn man hinter die Fassade eines Lernenden blickt.
    Auch sehr wichtig finde ich, dass man sich über die Gruppenbildung im Voraus Gedanken macht. Aus meiner Erfahrung an einer Grundschule kann ich auch sagen, dass es dem Klassenklima positiv beisteuern kann, wenn man die Sitzordnung regelmäßig verändert, sodass alle mit jedem mal zusammensitzen und -arbeiten können.
    Ich stimme außerdem zu, dass man als Lehrkraft versuchen sollte, die Schulzeit als eine möglichst schöne Zeit zu gestalten und die SuS somit glücklicher zu machen. Viele Kinder kommen aus schweren Familienverhältnissen, sodass das Kind bzw. der Jugendliche die Schule als einen sicheren und positiven Ort kennenlernen soll.

    27. März 2020
    Antworten
  18. Seyma Ü. sagte:

    Vielen Dank für die inspirierenden Tipps! Ich kann sie nur zu Herzen nehmen und meine bisher von vielen Einflüssen geformte Einstellung zum Lehrerberuf weiter ausarbeiten. Gruppendynamik zu schaffen mag nicht einfach sein, aber Ihre geistreiche Annäherung an ein Kind und eine Gruppe sollte Vorbild für uns angehende Lehrkräfte sein.
    In jedem Kind steckt (mindestens) etwas ganz Besonderes. Eine wirklich gute Lehrkraft sollte immer versuchen, in das Kind hineinzuschauen und nicht nur die Schwächen, sondern auch die Stärken, Besonderheiten und Interessen zu sehen, um diese weiter auszubauen. Ich finde, wir beharren immer viel zu sehr auf den Schwächen und viel zu wenig auf den Stärken. Muss jeder Mensch alles können? Ich glaube auch daran, das Kinder oft darauf warten, entdeckt zu werden bezüglich ihrer Stärken. Erst dann gehen sie auf und bessern sich automatisch auch in anderen Sachen.

    28. März 2020
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  19. Luisa-Sophie W. sagte:

    Der Umgang mit der Gruppe ist ein sehr wichtiger Aspekt für die Qualität des Klassenklimas. Dafür ist natürlich der Aufbau einer stabilen Lehrer-Schüler-Beziehung, durch persönliche Gespräche, essentiell. Wie Florian Wa. bereits sagte, hegt man nicht allen Kindern gegenüber dieselbe Sympathie. Hierbei ist man jedoch als LehrerIn dazu aufgefordert, professionell zu handeln und sich in Geduld zu üben. Wie ich bereits zu einem anderen Blogeintrag erläuterte, kann man über das Impression Management die Fremdwahrnehmung, im Hinblick darauf trainieren, um die SchülerInnen als individuelle Persönlichkeiten wahrnehmen zu können. Empathie und Interesse sind demzufolge große Stichwörter. Aber noch viel wichtiger, das Auftreten und Verhalten der Lehrperson muss ECHT sein!
    Innerhalb einer Klasse befinden sich viele verschiedene und sich ergänzende Persönlichkeiten. Daher finde ich es enorm wichtig, dass sich die LehrerInnen über etwaige Gruppenbildungen Gedanken machen. Denn so können gegenwärtige Herausforderungen, wie gruppendynamische Mobbing-Attacken, verhindert werden. Damit sich der Umgang mit der Gruppe stetig verbessern kann, wären Feedbackrunden (nicht nur innerhalb der Schulklasse, sondern ebenso gegenüber der Lehrkraft) eine mögliche, sowie sinnvolle Ergänzung.

    9. April 2020
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  20. J.Rasel sagte:

    Wenn man sagen möchte diese Klasse kenne ich, dann muss es mehr bedeuten als nur anhand der Leistung Noten zu vergeben. In meinem Praktikum habe ich gemerkt, was es bedeutet die Klasse kennenzulernen. Dahinter steckt nicht viel Arbeit, nur Wille und Begeisterung die man in die Schule mitbringt um für seine Schüler*innen da zu sein. Wenn ich für meine SuS da sein möchte, haben Sie völlig Recht, muss ich ihnen zeigen, dass ich für sie da bin. Nicht weil ich sie mit Lehrstoff quälen möchte, sondern mit ihnen ein Ziel zu erreichen und dafür das alles macht. Wenn man sich nur ein wenig mit den Kindern beschäftigt und auf sie achtet lernt man schnell einzelne Charakteren kennen und die Leistungsbereitschaft ihrerseits. Es fallen schnell sogar Freundschaften und Streitigkeiten unter den Schüler*innen auf.
    Somit war ein „du schaffst das“ nicht nur dahin gesagt, sondern weil ich wusste, dieser Schüler schafft es wirklich. Somit kann man sich ein wenig mehr Zeit nehmen, bei denjenigen die mehr Hilfestellung brauchen.
    Damit kann man auch die Gruppen besser einteilen, damit sie sich gegenseitig unterstützen können. Wenn man seine SuS kennt, kommt auch bei manchem Antworten ein Schmunzeln auf.

    Ihre letzten beiden Punkte kann ich mit 100% bestätigen, allein wenn ich in der Fahrschule eingeparkt habe und mein Fahrlehrer mich dann fragte, warum hast du das jetzt so gemacht. Dann dachte ich mir immer, ja weil ich es nicht anders weiß.

    16. April 2020
    Antworten
  21. Savocha sagte:

    Jeden einzeln für sich betrachten, aber doch auch im Ganzen in der Gruppe, wie ich finde eine richtige Beschreibung zumUmgang mit jedem Individuum. Kinder lesen und herausfinden, mit welcher Hilfe es möglich ist, sie zu Großem anzuspornen, zu motivieren, sie alle gemeinsam mitzunehmen. Ich finde den Artikel auch sehr gelungen und inspirierend. Die Idee alle Kinder nach Vorne zu holen und sie aufzufordern einen Baum zu machen, ist so einfach und toll und doch wäre ich vermutlich erst nach langer Zeit auf diese Art und Weise des „Beruhigens“ der Gruppe gekommen. Es sollte definitiv mehr dieser Ideen geben, denn genau so etwas fehlt oft, wie ich finde, in den Seminaren. Ideen für die Praxis, für den Umgang, für das Auftreten. Viele Dozenten und auch Lehrer in der Schule sprechen zu wenig von ihren eignen Erfahrungen und wie sie damit umgegangen sind. Der Austausch fehlt häufig und würde so vielen Anfängern helfen sich mit Ideen selbst auszuprobieren oder eben daraus eigene Ideen zu entwickeln. Das größte Kompliment was ich einmal bekommen habe, war von einer Schulklasse. Sie sagten, ich würde mir immer so viel Zeit für jeden Einzelnen nehmen bis man es auch wirklich verstanden hat. Tatsächlich versuchte ich aber immer genau die von Ihnen angesprochenen Dinge herauszufinden und jedes Kind bei sich selbst, aber in der Gruppe abzuholen. Dadurch, dass mir auffiel dass herausfordernde Kinder oft abgestempelt und verurteilt wurden oder stille Schüler einfach untergingen, so dass einige Lehrer nicht einmal wussten von wem ich sprach, trotzdem sie bereits seit Monaten mit Ihnen arbeiteten, wollte ich genau das nicht tun und herausfinden, was die Beweggründe jedes einzelnen waren. Ich wollte alle glücklich sehen, ihnen etwas mitgeben, was über Verständnis und Wahrnehmung für sie hinausging. Und tatsächlich habe ich zumeist die Erfahrung gemacht, dass dies immer zu einem zurückkommt, auch wenn es manchmal schwierig ist und man sich immer wieder mit jedem einzelnen Charakter in einer Gruppe auseinandersetzen und reflektieren muss. Am Ende zahlt sich genau das aus und man schafft es Kinder ein Stück weit glücklicher zu machen.

    20. April 2020
    Antworten
  22. Julia Engler sagte:

    Ich denke es ist unglaublich wichtig, sich jedem Schüler zuzuwenden, ihm oder ihr angemessene Aufmerksamkeit zu schenken und hintere dessen Fassade blicken zu können, um langfristig gut mit ihm oder ihr arbeiten zu können. Ich sehe bisher die Schwierigkeit, bei momentanen Klassengrößen den Überblick zu behalten und die eigene Aufmerksamkeit gerecht auf jeden aufzuteilen. Ich denke aber auch, dass die langfristige Arbeit mit SuS einen unterstützt, sich gegenseitig aneinander zu gewöhnen und besser kennen zu lernen. Es sollte aufjedenfall eines der wichtigsten Ziele sein, seine Schüler nicht nur als Schüler zu sehen, denen ich Wissen vermittle, sondern sie als Menschen zu kennen, um zu verstehen, wie ich mit jemandem arbeite und das Wissen bestmöglich an jeden heranbringe und eben auch wie ich „gute“ Gruppen bilde.

    23. April 2020
    Antworten
  23. Chelsea D. sagte:

    Besonders wichtig ist an diesem Kommentar für mich der Punkt, dass man sich als Lehrkraft im Vorhinein Gedanken über Gruppenbildung machen sollte, wenn es um Gruppenarbeitsphasen geht. Ich bin überhaupt kein Freund davon, dass die Schüler sich ihre Gruppen selbst zusammen stellen sollen. In der Regel gibt es freundschaftliche Grüppchenbildungen in den Klassen, wonach sich immer die gleichen Leute in Gruppen zusammenfinden würden. Dies fördert natürlich die Effektivität der Gruppe irgendwann nicht mehr, da es keine neuen Eindrücke und Denkanstöße durch andere Klassenmitglieder gibt, mit denen man noch nicht zusammengearbeitet hat. Was ich aber am wichtigsten finde und was für mich auch immer sehr traurig zu beobachten ist, ist der Fakt, dass es in jeder Klasse auch Schüler gibt, die Probleme haben sich in das soziale Gruppengefüge einzufinden und als „Außenseiter“ gelten. Wenn es dann vom Lehrer heißt es sollen Gruppen geformt werden, stehen diese Schüler in meinen Augen total verloren und im Stich gelassen da und es herrscht die größtmögliche Bloßstellung. Einige Lehrer zwingen diese einzelnen Kinder dann in irgendwelche Gruppen, wo dann aber meist klar wird, dass die selbst bestimmte Gruppe auf diese Person gar keine Lust hat. Ich sehe es als meine Verantwortung als Lehrer solche Situationen zu verhindern und bin daher der Meinung, dass die Lehrkraft in jedem Fall die Gruppen zusammen stellen muss. Das bedeutet nicht, dass nicht auch mal freundschaftliche Beziehungen berücksichtigt werden können!

    26. April 2020
    Antworten
  24. Katinka Freis sagte:

    Ich finde Hikmets Zitat sehr treffend. Für einen stattlichen Wald braucht es viele verschiedene Bäume, Birken, Tannen, Eichen- große und kleine. Der Gedanken, dass jedes Individuum für sich steht und einzigartig ist, seine Berechtigung hat, aber eben doch nur in der Gruppe als Ganzes funktionieren kann beschreibt perfekt den Inklusionsgedanken und sollte für jede Lehrkraft als Leitbild stehen. Natürlich ist es schwer, allen Kindern das Gefühl zu geben, wahrgenommen zu werden, jedem Kind gerecht zu werden und auch auf jedes Kind entsprechend einzugehen. Auch wenn dies als Mammutaufgabe erscheint, sollte wir doch alles daransetzten, dies so gut es geht zu tun. Die Dynamik der Gruppe zu verstehen und diese auch effektiv zu nutzen ist nicht einfach, aber sollte unser Ziel sein. Besonders interessant fand ich den letzten Punkt, der mich zu längerem Nachdenken angeregt hat. Die klare Antwort- nein kann ich nicht. Und können wir etwas von den Schülern erwarten, was wir selbst nicht können. Auch hier die klare Antwort- nein. Sollten wir auch nicht.

    4. Mai 2020
    Antworten
  25. Vivian B. sagte:

    Wenn ich im Rückblick auf meine Schulzeit daran denke, bei welchen LehrerInnen ich am meisten und nachhaltigsten gelernt habe, waren es stets die, bei denen ich das Gefühl von Interesse an mir und uns Schülern gespürt habe.

    Ich denke es ist absolut wichtig, eine Beziehung zu den SchülerInnen aufzubauen. Zu verstehen, was in ihnen vorgeht. Zu wissen, was bei Ihnen zuhause passiert. Gerade in der Grundschule ist die Einbeziehung der Eltern von großer Bedeutung, denn wenn diese sich nicht wohl fühlen, könnte es schwerer sein, deren Kinder für den Unterricht und die Schule zu begeistern.

    5. Mai 2020
    Antworten
  26. Vanessa Selke Domingos sagte:

    Während meiner Arbeit als Lehrerin in Brasilien habe ich in einer Grundschule gearbeitet, welche die Methode des Konstruktivismus anwendet. Dort in dieser Grundschule habe ich mit meinen damaligen Arbeitskollegen und mit den Kindern viel gelernt und viele Erfahrungen gesammelt
    Wenn ich all diese Beiträge hier auf dieser Homepage lese, kann ich mich nur an dieser Zeit zurückerinnern. Und was den Beitrag „Der Umgang mit der Gruppe“ betrifft, kann ich sagen, dass ich zu dem damaligen Zeitpunkt gelernt habe, dass man mit jeden Schüler*nnen eine Beziehung aufbauen soll(te).
    Nach Unterrichtsende übernahmen wir Lehrer die Aufgabe eines Erziehers und mussten die Schüler bis zum Tagesende betreuen. Diese Betreuung außerhalb der Klasse hat das Aufbauen der Beziehung mit den Kindern gefördert. Wir haben mit den Kindern gespielt, spontane Gespräche geführt, viele Kinder besser kennengelernt und ihr Vertrauen gewonnen.
    Eines werde ich nie vergessen: es gab einen Schüler aus einer Nachbarklasse, der Verhaltensauffäligkeiten aufwies. Seine Lehrerin hatte sehr oft Schwierigkeiten mit ihm umzugehen und der Schüler kam oft rennend in meinen Klassenraum. Ich habe ihm dann Zeit gegeben, bis er wieder zur Beruhigung kam und dann, ohne ein Wort zu sagen, ihn wieder zu seiner Klasse gebracht. Und das war ein Kind, mit dem ich während meiner Aufsicht gespielt und viele Gespräche geführt habe. Ich habe eine Beziehung mit ihm aufgebaut und konnte deshalb viele seiner negativen Ausbrüche nachvollziehen und ihm helfen. Ich finde sehr wichtig, dass man den Schülern einen Raum zum Aussprechen gibt. Kinder haben viel Gesprächsbedarf und wollen auch über sich und ihre Bedürfnisse reden, und das machen sie nur, wenn sie anderen wie z.B. den Lehrern vertrauen.
    „Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden, aber man kann nicht ohne Liebe mit Menschen umgehen.“ (Leo Tolstoi).

    10. Mai 2020
    Antworten
  27. Ina Zarah S. sagte:

    Der Umgang mit Heterogenität in Lerngruppen stellt wohl jede Lehrkraft vor Herausforderungen. Auf kleinstem Raum treffen die unterschiedlichsten Persönlichkeiten aufeinander, völlig unabhängig von der Klassenstufe. Jede*r Schüler*in möchte dabei erreicht werden, einen Mehrwert aus Wissen und Zwischenmenschlichem mitnehmen – so zumindest die Hoffnung und das persönliche Ziel von Lehrkräften. Diesen „Haufen“ von Charakteren, Launen und Eigenheiten zu bändigen oder auch mal in Schwung zu bringen fordert Fähigkeiten, die hier, wie ich finde, sehr treffend zusammengetragen wurden. Es gilt wohl nicht nur, die Augen überall zu haben, sondern auch stets mit voller Aufmerksamkeit dabei zu sein. Nur so kann es gelingen, die einen zu bändigen und aus den anderen herauszukitzeln.
    Im Unterricht gipfelt, was schon in den vergangenen Beiträgen thematisiert wurde: Auftreten und Lehrpersönlichkeit, Vorbereitung und Sprache. Einmal mehr wird klar, dass Lehrkräfte echte Allround-Talente sind.
    Beziehungen zu unseren Schüler*innen aufzubauen, ist wohl allen wichtig. Dennoch sollte man immer den Grad zwischen Echtheit und Inszenierung, Wohlwollen und Strenge, „Freundschaft“ und Autorität finden.
    „Denen, welche lernen wollen, schadet oft die Autorität der Lehrenden.“
    (Marcus Tullius Cicero)

    6. Juni 2020
    Antworten
  28. A. Theus sagte:

    Das Leben einer Lehrkraft besteht eben aus so viel mehr als aus Arbeiten Korrigieren oder stumpfem Unterrichten! Es braucht viel Authentizität, Feingefühl und Expertise. Man muss dazu fähig sein, die Schüler*innen dort abzuholen, wo sie stehen, sie zu begeistern und sie auf das bevorstehende Leben vorzubereiten. Die Schüler*innen sollen gern in die Schule gehen und oftmals ist die Lehrkraft eine wichtige Instanz im Leben eines*einer Grundschüler*in – vor allem dann, wenn die Schüler*innen über kein stabiles soziales Umfeld im Privatleben verfügen. Sie haben es bereits schön beschrieben: Jedes Kind möchte wahrgenommen, gesehen und respektiert werden.
    Ein guter Unterricht wird kaum ohne Regeln, Respekt & Planung funktionieren.
    Alles in allem sind Ihre Tipps und „Reminder“ sehr schön zusammengefasst und sollten von jeder Lehrkraft an der einen oder anderen Stelle beherzigt werden.

    25. Juni 2020
    Antworten
  29. Katharina Schlögl sagte:

    Der Lehrer sollte den Kindern mit Respekt, Toleranz und Akzeptanz entgegenkommen. Jedes Kind ist einzigartig und verdient Aufmerksamkeit. Mit viel Sympathie kann man vieles erreichen. Bei Gruppenbildungen sollte der Lehrer wissen, welche Kinder gut zusammen arbeiten können. Wenn Kinder alleine Gruppen bilden wollen, so arbeiten sie dann nur mit den Kindern zusammen, die sie mögen. Deswegen sollte immer der Lehrer entscheiden, wer mit wem zusammen arbeitet. Es können neue Freundschaften entstehen oder Kinder lernen sich mit gegenseitigem Respekt zu behandeln und sich auch zu helfen.

    10. November 2020
    Antworten

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