Die Unterrichtsdurchführung

„Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen,
sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“(Montessori)

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  • Planen Sie Ihren Unterricht abwechslungsreich.
  • Gerade für Berufsanfänger kann Stagnation lähmend sein.
  • Lassen Sie trotzdem offene Räume zu, in denen Sie sich von den Schülern überraschen lassen und ggf. ihr Konzept modifizieren.
  • An dieser Stelle sei auf den Unterschied zwischen strukturellen und inhaltlichen Freiräumen hingewiesen. In einer strukturell initiierten Öffnung des Unterrichts sorgen Lernarrangement, Methode, Konzeptionen des Schulprogramms, Projektarbeit etc. für die Eigentätigkeit der Lernenden.
  • Es gibt aber auch die Möglichkeit einer inhaltlichen Freiheit, in dem ein von Ihnen vorgegebener und strukturierter Input individuell und eigenständig bearbeitet wird.
  • Auf alle Fälle sollte ihre Gruppe das Gefühl haben, dass Sie ein Konzept haben. Anderenfalls regiert schnell die Planlosigkeit.
  • Setzen Sie nichts als selbstverständlich voraus.
  • Alle Überlegungen wie: Das sollten sie aber können, das müssten sie doch aber mitbringen, das gehört doch zur Erziehung im Elternhaus…sind müßig.
  • Ihre Gruppe ist wie sie ist und Sie müssen sich einen spezifischen Plan machen, wie genau diese Lerngruppe gefördert werden kann. Setzen Sie sich dabei anspruchsvolle Bildungs- und Erziehungsziele.
  • Haben Sie aber auch Mut zum Stillstand. Es muss nicht immer jeder mit irgendetwas beschäftigt sein.
  • Zeitüberbrückungsmaterialien sind oft recht niveaulos (Mandalas).
  • Mut zur Muße – wie wäre es, einfach mal nur nachdenklich dazusitzen?
  • Das Grübeln als Lernweg. Unzeitgemäß, ich weiß, ich weiß….
  • Aber schauen Sie! Nochmal Montessori: „Gute Atmosphäre, die zur Bildung hilft, bildet sich nicht ohne Stille!“
  • Und: auch wenn wir als Lehrer werten müssen… zunächst einmal sollten Sie die Einzelnen und die gesamte Gruppe sensibel beobachten und Eindrücke sammeln.

 

Bildquelle: Wikipedia

 

 

 

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