Ein Unterrichtsbeispiel

„Schläft ein Lied in allen Dingen…“ (Eichendorff).

08_wuenschelrute

Wünschelrute

 

Schläft ein Lied in allen Dingen,

Die da träumen fort und fort,

Und die Welt hebt an zu singen,

Triffst du nur das Zauberwort.

Texterschließung und Weltverstehen

Für die Erschließung dieses romantischen Vierzeilers möchte ich folgende methodische Vorgehensweise anbieten:

Zuerst lesen die Schüler*innen nur 2 Begriffe, ohne das Gedicht zu kennen:

Dinge und Träume.

Sie erhalten die Aufgabe, diese in Beziehung zueinander zu setzen und werden antworten, dass man von Dingen träumen kann, von Gegenständen oder Tageserlebnissen (Vorgängen). Stellt man ihnen die Frage, ob nicht auch der umgekehrte Fall denkbar wäre, nämlich der, dass die Dinge selbst Träume haben, dann reagieren sie oft ungläubig. Genau das ist aber Eichendorffs Botschaft. Wenn wir dann einige Gegenstände im Klassenraum betrachten wie z. B. Tafel und Kreide, oder den Baum vor dem Fenster, ordnen die Kinder ihnen rasch und unkompliziert Träume zu. Die Kreide möchte niemals verbraucht, die Tafel gut gewischt werden. Der Baum möchte je nach Jahreszeit Blätter bekommen oder gegossen werden oder spielende Kinder behüten. Die Imagination ist grenzenlos.

Nun präsentiere ich die ersten 2 Zeilen und frage danach, was der Dichter behauptet.

  Schläft ein Lied in allen Dingen,

  Die da träumen fort und fort,

Die Schüler*innen stellen fest, dass Eichendorff der Meinung ist, dass es tatsächlich die Dinge sind, die träumen. Der Begriff Lied müsste geklärt werden und dann nehmen wir den Dichter beim Wort. Ich verteile Dinge und zwar viele verschiedene. Märchenhafte, wie einen goldenen Schlüssel, aber auch Schraubenzieher und Büroklammer. Denn es ist ja von „allen Dingen“ die Rede, nicht nur von romantischen. Die Schüler*innen erhalten eine Schreibaufgabe. Sie versetzen sich in „ihr Ding“ und schreiben in der Ich-Form dessen Träume auf.

Beispiele:

„Ich bin ein Schraubenzieher und möchte mich nützlich machen. Aber immer, wenn ich einen Fehler mache, werde ich angeschrien. Dabei möchte ich es lernen, sauber und glatt eine Schraube reinzudrehen.“

(Gina, 4. Klasse)

„Ich bin ein goldener Schlüssel, aber ich stelle Aufgaben. Wenn ein Angeber mich nimmt, kriegt er die Tür nicht auf. Erst muss er seine Fehler zugeben.“

(Yunus, 4. Klasse)

Bei der Auswertung der Texte stellen wir fest, dass es möglich ist, den Dingen einen „Traum“ zu geben und diesen Traum mit eigener Weltwahrnehmung zu füllen. Man muss nur dazu bereit sein.

Jetzt wenden wir uns dem zweiten Verspaar zu. Ohne es zu kennen, lesen die Schüler nur den Begriff „Welt“.

Die Frage an sie lautet, ob sich denn die Welt verändert, wenn alle Dinge von etwas träumen. Schon zu Beginn des Unterrichts haben wir festgestellt, dass sich unsere Wahrnehmung von der Kreide, die nicht schrumpfen will, verändert hat. Wir haben sie angeschaut, sie hat jetzt für uns eine Bedeutung. Die Welt wird bunter durch die träumenden Dinge oder wichtiger, das sind typische Inhalte von Schüleräußerungen. Und die Anschlussfrage wird durch das Lesen des einzigen Wortes „Du“ inszeniert.

Was musst du tun, damit die Träume der Dinge entdeckt werden?

Nun ist Zeit, für die Aufdeckung des 2. Verspaares:

     Und die Welt hebt an zu singen,

     Triffst du nur das Zauberwort.

In einer fast philosophischen Diskussion kann jetzt der 2. Teil des Gedichtes erschlossen und der gesamte Vierzeiler rückwärts lesend verstanden werden. Wenn du das Zauberwort triffst und die Phantasie hast, die Dinge zum Leben zu erwecken, dann fängt die Welt an zu singen und wird interessanter.

Den Abschluss dieser Doppelstunde bildet die Begriffserklärung „Wünschelrute“ und deren Bedeutung für den Text.

 

 

Bildquelle: http://www.julianeheise.de/docs/germanbanyan_dt.html

52 Kommentare

  1. Florian Wa. sagte:

    Sehr gutes Beispiel mit Praxisbezug. An den Universitäten wird heutzutage oft sehr trockene Fachliteratur behandelt wie Unterricht aufgebaut sein kann, teilweise ohne wirklichen Praxisbezug.

    Darüber hinaus ist es wunderbar, die Fantasie der SuS zu beflügeln. Kinder verlieren diese oft, durch einen zu strikten Schulalltag bzw. durch ständigen Frontalunterricht. Weiters stellen die modernen Medien ein zunehmendes Problem dar. Die SuS müssen zuhause nicht mehr ihren Kopf anstrengen, da sie sich mit Computer, Handy und Tablet beschäftigen. Daher ist es als Pädagoge*innen sehr wichtig, die SuS in diesem Bereich zu fördern und zu unterstützen. Gerade in den ersten Jahren der Grundschule ist diese Förderung unabdingbar.
    Zudem wird mit dieser Unterrichtssequenz die Empathie gefördert. Kindern fällt es somit leichter sich in Menschen und Dinge hineinzuversetzen. Hier kann auch Umweltbewusstsein gebildet werden. Gerade wenn es um Pflanzen, Blumen und andere Dinge geht.

    3. Mai 2018
    Antworten
    • fry sagte:

      Ich stimme deinem Beitrag zu; es wirkt in der Uni häufig so als ob wir Student*innen nur mit trockener Fachliteratur gefüttert werden. Ich glaube, um dem etwas entgegen zu stellen, müssen wir in Eigeninitiative an die Schulen gehen und uns mit der fehlenden Praxis vertraut machen.
      Zum Unterrichtsbeispiel möchte ich erst einmal meinen Dank aussprechen. Ich habe noch nicht so viel Praxis Erfahrung und gehe da vielleicht etwa blauäugig ran, nach dem Moto „wird schon klappen“. Was mir besonders auffällt, ist dass mit wenigen Worten, wie „Nun präsentiere ich die ersten 2 Zeilen und frage danach, was der Dichter behauptet.“ Schon ein Arbeitsauftrag da ist. Kurz, knapp und präzise. Ich glaube, dass ich noch viel zu viele Worte benutzen würde und so die Aufgabe unklar wird. Des Weiteren bin ich durch die letzten Deutsch-Seminare auch dahingehend angesteckt worden mich der klassischen und antiken Texte mehr zu öffnen und diese auch den jungen Lernenden zugänglich zu machen.

      20. Juli 2018
      Antworten
  2. Amrita C. sagte:

    Dieser Unterrichtsentwurf zeigt deutlich wie anregend, spannend und verwundernd unterricht sein kann und sollte. Das Erkennen, Wahrnehmen, Hinterfragen und Überprüfen der eigenen Sichtweise und inneren Haltung ist in meinen Augen ein sehr wichtiger Schritt für lebenslange Entwicklung eines Individuums. Mit der Verwunderung über ein Phänomen oder eine unbekannte Sichtweise beginnt diese Entwicklung. Dieses Unterrichtsbeispiel verdeutlicht wie das Erlernen von sozialen Fähigkeiten, in diesem Fall das Hineinversetzen in die Gedanken- und Empfindungswelt eines zunächst wenig interessanten Gegenstandes wie z.B. einer Büroklammer, mit dem Erschließen eines Gedichts verknüpft werden kann. Das Herausbilden und trainieren sozialer Kompetenzen, in diesem Fall Empathieschulung, im Rahmen der Schule ist hoch erstrebenswert. Ein wunderbarer Entwurf, der Lust auf Nachahmung macht!

    30. Mai 2018
    Antworten
  3. VS sagte:

    Ein schöner Unterrichtsbeispiel mit einem interessanten Praxisbezug.
    Fantasievoll und lehrreich zugleich. Ich werde mir diesen Beitrag zu Herzen nehmen und versuchen irgendwann mit meinen Schüler*innen genau so zu arbeiten, da sie dadurch vllt. lernen sich in andere Menschen/Umwelt besser hineinzuversetzen und diese zu verstehen.

    6. Juli 2018
    Antworten
  4. David sagte:

    Ein sehr schönes Unterrichtsbeispiel. Ich freue mich darauf dieses Unterrichtsbeispiel auszuprobieren.

    Es regt die Phantasie an und Kinder lernen andere Perspektiven einzunehmen. Wie bereits VS sagte lernen die Kinder dabei Menschen und ihre Umwelt besser zu verstehen und sich besser in sie hineinversetzen zu können.

    12. Juli 2018
    Antworten
  5. Richard.Luft sagte:

    Dies ist meiner Meinung nach ein sehr gut gelungenes Praxisbeispiel.
    Es fördert die Kreativität der Schülerinnen und Schüler, deren Sprachgebrauch im Unterricht und höchstwahrscheinlich auch die soziale Kompetenz durch gemeinsames philosophieren über verschiedene Thematiken.

    12. September 2018
    Antworten
  6. Lena Put sagte:

    Ein wirklich schönes Beispiel! Mich würde dabei tatsächlich interessieren, wie SuS aus verschiedenen Klassenstufen und Bezirken die einzelnen Fragen beantworten. Sind jüngere Kinder tendenziell kreativer, da sie noch nicht so sehr von der Gesellschaft geformt sind ? Ist die Beantwortung der Fragen und das gemeinsame philosophieren nicht besonders abhängig vom Wortschatz der Kinder? Was, wenn der Wortschatz ungenügend groß ist? Wie hilft man Kindern ihre Gedanken zu formulieren, wenn Wörter fehlen etc.

    13. Juni 2019
    Antworten
  7. J. Oppelt sagte:

    Träumen und Phantasie haben wird in unserer Gesellschaft doch sehr verpönt manchmal. Man ist verrückt oder ähnliches, sagen die Leute. Ich finde die Vorstellung, das jedes Ding eigene Träume hat eine sehr schöne Vorstellung. Mit dieser Herangehensweise und auch mit dem ganzen Unterrichtsbeispiel dürfen die Kinder ihrer Phantasie wieder freien Lauf lassen und kriegen ein ganz anderes neues Bewusstsein für ihre Umgebung.
    Die Frage, die sich mir immer wieder stellt ist, ob wir nicht alle phantasiereicher sein sollten und vor allem, ob wir den Kindern gerade im Unterrichtsfach Deutsch mehr Phantasie „erlauben“ sollte..

    Abschließen möchte ich mit einem zutreffenden Zitat von Thomas Mann: „Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich aus den Dingen etwas zu machen“

    20. Juni 2019
    Antworten
  8. Jakoba sagte:

    Tolle Idee auch dass nicht nur märchenhafte, sondern auch alltägliche Objekte für den Schreibauftrag genutzt werden. Die Beispiele des Schreibauftrages sind auch fantastisch!

    Lena Puts Fragen sind auch sehr interessant!
    und J. Oppelts Thomas Mann Zitat ist sehr treffend!
    Vielen Dank!!

    29. August 2019
    Antworten
  9. Clarissa B. sagte:

    Ich finde es ist traurig, wie wir junge Menschen formen, nach den Richtlinien anderer. Die Menschlichkeit und das Individuum sollte besser gefördert werden. Oft wurde mir in der Schule gesagt, wir sein hier um Fehler zu machen und um sie dann besser zu machen und daran zu wachsen. Richtig ernsthaft vermittelt wurde mir das jedoch nie nach dieser Aussage. Es kam mir immer vor, Fehler zu machen sei doch etwas Falsches und es dürfte eigentlich nicht sein. In der Schule, vor allem bei jungen SchülerInnen, sollte die Bildung eigener Persönlichkeit im Vordergrund stehen und nicht der Zwang der Bildungsvorschriften für jedes Kind im gleichen Rahmen und in der gleichen Art und Weise. Vielen Dank für den Input, sehr Inspirierend und hoffentlich die Information, welche noch viel mehr Menschen erreichen wird.

    2. September 2019
    Antworten
  10. Marielena Vogt sagte:

    Ein hervorragendes Unterrichtsbeispiel. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie viel Spaß und Freude diese Unterrichtseinheit mit sich bringt. Beim Lesen kamen mir so viele Ideen zu dem Thema wovon Dinge träumen könnten.
    Wäre jede einzelne Unterrichtsstunde so geplant wäre dies grandios. Die SuS können gar nicht anders als sich ihrer Phantasie voll und ganz hinzugeben.
    Leider verlernen Menschen im Laufe ihres Leben zu träumen und sich ihren Phantasien hinzugeben. Dabei ist es so wundervoll in andere Welten einzutauchen. Mir liegt sehr viel daran Kinder darin zu fördern ihre Phantasie spielen zu lassen. Diese Unterrichtsstunde eignet sich sehr gut dazu. Vielen Dank für dieses Beispiel!

    29. Oktober 2019
    Antworten
  11. Katja Walzer sagte:

    Das Unterrichtsbesipiel finde ich seh inspirierend.
    Dinge zum Leben zu erwecken ist eine sehr romantische Aufgabe. Und die damit verbundene Schreibaufgabe lässt die Schüler und Schülerinnen sehr kreativ und fantasievoll arbeiten. Ich kann mit vorstellen, dass es hier zu einer hohen Schreibmotivation kommt.
    Auch finde ich an dieser Stelle den Gedanken schön, dass hier wieder die kleinen Dinge im Leben gewertschätzt werden können.

    Insgesamt ist das ein sehr gelungenes Unterrichtsbeispiel meiner Meinung nach die viele Kompetenzen der Lernenden schult und es zeigt mal wieder, dass literarische Texte wie ein Gedicht Eichendorffs auch schon in der Grundschule ihren Platz haben können.

    4. März 2020
    Antworten
  12. I. Michels sagte:

    Ich finde es sehr schön, dass ein zuerst schwierig wirkendes Vierzeiler so verständlich gemacht werden kann. Es ist super hilfreich für Kinder erstmal ihre Vorstellungen zu den Schlüsselwörtern herauszufinden bzw. zu klären. Durch den Austausch kommen unterschiedliche Sichtweisen zustande, wodurch die Kommunikation unter Kindern (und Lehrkräften) angeregt wird. Ich persönlich fand Deutsch in der Schule immer super langweilig, weil man solche Textzeilen schwierig fand und nicht wusste, was der Erzähler von einem will. Es ist schön zu sehen, dass es scheinbar noch Lehrer gibt, die an die Vorstellungen der Kinder interessiert sind und sie auch zu diesen anregen wollen. Die Beispiele der Kinder finde ich sehr schön beschrieben, zumal es Dinge sind, die man im alltäglichen Leben eher nicht in Betracht zieht. Sobald die Fantasie von Kindern geweckt wurde, kann ich mir vorstellen, dass sie viel mehr Lust an Schreibarbeiten haben und keine Angst davor entwickeln, so wie es bei mir damals war.

    6. März 2020
    Antworten
  13. Casandra Bonowsky sagte:

    Meiner Meinung nach lässt sich der Vierzeiler auf den allgemeinen Unterricht übertragen. Wenn die Lehrkraft und die Schüler*innen mit ihrer Kreativität und Phantasie die Literatur, Musik oder Bilder zum Leben erwecken, können die Künste erfahrbarer, interessanter, greifbarer und persönlicher gemacht werden. Auch kann das Interesse der Schüler*innen geweckt und die individuellen Talente gefördert werden. Dann kann das Gelernte nachhaltig zur Persönlichkeitsbildung beitragen und Teil dieser werden.

    8. März 2020
    Antworten
  14. Seyma Ü. sagte:

    Ich glaube, dass dieses Unterrichtsbeispiel sehr großes Potenzial birgt. Oft sind Gedichte beim ersten Leseanlauf noch schwer zu interpretieren. Das „zwischen den Zeilen Lesen“ scheint viel leichter zugänglich zu sein, sobald das Gedicht sinnvoll zerlegt wird. Gerade für Kinder mit weniger guten Deutschkenntnissen ist dies äußerst bedeutsam. Darüber hinaus wird in diesem Unterrichtsbeispiel die Fantasie vielleicht humorvoll oder vielleicht romantisch angeregt und sie üben eine Perspektivenübernahme. Man führt die Kinder evtl. dazu, die Welt mit anderen Augen wahrzunehmen. Sie wird dadurch tatsächlich „bunter“. Solch ein Vorgehen trägt damit auch zur Persönlichkeitsentwicklung bei.
    Was mir persönlich sehr bedeutsam erscheint, ist die Gelegenheit, über den Schreibauftrag viel über die Weltwahrnehmung der einzelnen Kinder zu erfahren. Ich finde es als Lehrkraft sehr wichtig, die Kinderperspektive einnehmen und in dieses einfühlen zu können. Dies gibt mir teilweise auch Aufschluss über individuelle Lernvoraussetzungen und -bedingungen.

    24. März 2020
    Antworten
  15. Linda K. sagte:

    Eine der besten Eigenschaften am Lehrberuf ist, dass der Kreativität bei der Unterrichtsgestaltung fast keine Grenzen gesetzt sind. Anhand dieses Unterrichtsbeispiels wird deutlich, dass man das Denken und Verknüpfen der Lernenden bereits mit wenigen Impulsen, wie einzelnen Wörtern, anregen kann und vor allem, dass ein Einstieg in literarische Werke nicht immer nur das klassische „Text lesen – Text diskutieren“ sein muss. Im Gegenteil, mit Kunst und Literatur kann man so viel mehr kreatives machen. Davon hat die gesamte Gruppe mehr. Die Lehrkraft kann eigene, abwechslungsreiche Ideen einbringen und für die Schüler*innen ist es deutlich spannender. Zudem denke ich, dass das aktive Auseinandersetzen und Interpretieren viel nachhaltiger ist, als zunächst nur einen Text lesen, zudem man keinen Bezug hat.

    30. März 2020
    Antworten
  16. Anita Parlov sagte:

    Ich wünschte, diese Erfahrung mit älterer deutscher Literatur in meiner Schulzeit gemacht zu haben. So habe ich diese als mir lebensfremd kennengelernt. Der dargestellte Unterrichtsablauf bietet meiner Ansicht nach einen sehr kreativen, spannenden und lebensweltnahen Zugang für Kinder. Die Neugier von Kindern für „Altes“ zu wecken, ist wahrscheinlich eine spannende Herausforderung in der heutigen Zeit. Danke für das schöne Beispiel.

    6. April 2020
    Antworten
  17. Anastasia sagte:

    Sehr schöne kreativitätsfördernde Aufgaben, einige Nachhilfeschüler haben mir berichtet, dass wenn überhaupt Gedichte noch ,,behandelt“ werden die abgeschrieben und auswendig gelernt werden sollen. Dann am besten noch fehlende Kommas oder Satzzeichen einsetzen. Das vorliegende Beispiel zeigt wunderbar, dass Literatur nicht langweilig ist. Interessant wäre mehr in der Uni auch über diese fächerübergreifenden Methoden zu lernen. Dabei müsste natürlich jeder Lehrer ein großes Allgemeinwissen haben und auch gewillt sein über sein Fach hinaus immer weiterzulernen.
    Als KlassenlehrerIn hätte man ja eigentlich auch die Möglichkeit in Blöcken zu unterrichten und anstaat zwei Stunden getrennt Deutsch und dann irgendwann getrennt Kunst oder Soziales Lernen beides miteinander zu vermischen. Gott sei dank ist man da ja etwas freier.

    LG Anastasia

    10. April 2020
    Antworten
  18. Luisa-Sophie W. sagte:

    Vielen Dank für dieses inspirierende und zur Phantasie anregende Unterrichtsbeispiel! Ich werde es definitiv in mein Unterrichtsrepertoire aufnehmen und freue mich schon jetzt auf die Ergebnisse!
    Dieses Beispiel ist für die Lernenden präzise und kurz, so wie es in dem Blogeintrag ,,Ihre Sprache als LehrerIn“ erläutert wurde. Außerdem spürt man sofort die Möglichkeit, den Kindern die Inhalte verheißungsvoll zu präsentieren. Wie ein Geheimnis, welches nach und nach offenbart wird. Hierbei wird nicht nur das Interesse der SchülerInnen geweckt, sondern sie bekommen die Chance, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und am Unterrichtsgeschehen mitwirken zu können. Eine willkommene Alternative zum stumpfen Frontalunterricht, welche für Nachhaltigkeit sorgt. Darüber hinaus denke ich, dass es ebenso eine Gelegenheit ist, um die Empathie der Kinder zu fördern. Die Fähigkeit sich in etwas hineinzuversetzen und die ‚Dinge‘ aus einer anderen Sicht zu betrachten. Wie Albert Einstein so schön sagte: ,,Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“

    11. April 2020
    Antworten
  19. A.Pierog sagte:

    Eine sehr schöne Möglichkeit das Gedicht zu behandeln. Die Kinder werden dazu angeregt kreativ zu werden und sich wirklich mit den Zeilen auseinander zu setzen. Dies passiert vor allem auch Schritt für Schritt, sodass die Kinder nicht erst mit dem Gedicht „erschlagen“ werden. Das passiert nach meiner Erfahrung viel zu oft. Es wird ein Gedicht, Text etc. vorgelegt, welches analysiert werden soll. Oft wusste ich nicht wie ich da anfangen soll. So wird den Kindern gezeigt, dass es sich oft als sinnvoll erweist, Aufgaben stufenweise zu erledigen. Den Kinder sind hierbei auch keine Grenzen für ihre Kreativität gesetzt, sie können die Träume nach belieben füllen. Die Kinder können vor allem auch lernen sich in andere hineinzuversetzen.

    14. April 2020
    Antworten
  20. Tim W. sagte:

    Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen!
    Mit diesem gelungenen Unterrichtsbeispiel wird deutlich, wie einfach es ist mit Kindern über Gedichte nachzudenken, über sie zu diskutieren und sie zu verstehen.
    Dass es möglich ist mit den Kindern zusammen daran zuarbeiten zeigen die kreativen Ergebnisse von Gina und Yunus. Um ehrlich zu sein bin ich beeindruckt. Solche Thematiken hätte ich mir auch schon früher in meiner Schulzeit gewünscht, leider werden Gedichte oft erst in der Sekundarstufe ausführlicher besprochen.
    Wie viele meiner Vorredner schon dargestellt haben fördert dieses Unterrichtsbeispiel die Kreativität der Lernenden, in dem diese ihre Fantasien frei ausleben dürfen.
    Das Bilden von Vorstellungen, also sich etwas Gelesenes, Gehörtes oder Gefühltes vorzustellen, gehört meiner Meinung nach zur Entwicklung eines Menschen. Für diese Vorstellungen eignen sich besonders Gedichte. Dabei soll es auf gar keinen Fall, um die Formalien gehen, im Vordergrund soll der Inhalt des Gedichtes stehen: Was will der Autor uns damit sagen? Welche Gefühle entstehen bei mir, wenn ich dieses Gedicht lese?
    Dabei ist es natürlich wichtig die Schülerinnen und Schüler nicht zu überfordern oder zu unterfordern. In diesem Beispiel wird aufgezeigt, dass man dies durch eine genaue Aufgabenstellung und einer Fokussierung auf einzelne Begriffe oder Verse des Gedichts gelingend umsetzen kann. Die Reduktion der Komplexität bzw. Information ermöglicht somit Kindern mit Gedichten auf einem hohen Niveau zu arbeiten und zu diskutieren.
    Ich persönlich werde mir dieses wunderbare Unterrichtsbeispiel zu Herzen nehmen und dessen Aufbau in meinem Unterricht nutzen!

    19. April 2020
    Antworten
  21. Michelle Hermann sagte:

    Meiner Meinung nach ist das Unterrichtsbeispiel eine gute Möglichkeit die Fantasie der Kinder zu fördern. Für die Beantwortung der Fragestellungen, ist die Kreativität der Kinder gefragt. Diese wird durch die Lehrkraft angeregt und verstärkt.
    Lehrkräfte sind sind ein großer Bestandteil der Interessenentwicklung der Kinder. Durch die verschiedenen Themenbereiche des Unterrichts können die Schüler ihr Interesse für bestimmte Bereiche entwickeln. Dafür eignet sich besonders der Praxisbezug, der in diesem Unterrichtsbeispiel gegeben ist.
    Durch die Auseinandersetzung mit dem Gedicht, vorerst mit den Fragestellungen, wird die Kommunikation zwischen den Kindern und der Lehrkraft angeregt. Aus der Kommunikation heraus werden verschiedene Sichtweisen der SchülerInnen deutlich. Sie entwickeln Interesse an dieser Auseinandersetzung. Zudem lernen sie aus dieser Unterrichtsform, wie sie selbstständig solche Aufgaben bewältigen können.
    Somit ist das Unterrichtsbeispiel zu empfehlen, um den Schülern und Schülerinnen verständlich gewisse Themenbereiche zu verdeutlichen, wie in diesem Beispiel das Gedicht.

    19. April 2020
    Antworten
  22. Michelle Hermann sagte:

    Meiner Meinung nach ist das Unterrichtsbeispiel eine gute Möglichkeit die Fantasie der Kinder zu fördern, erkennbar ist das zudem durch die VorrednerInnen. Für die Beantwortung der Fragestellungen, ist die Kreativität der Kinder gefragt. Diese wird durch die Lehrkraft angeregt und verstärkt.
    Lehrkräfte sind sind ein großer Bestandteil der Interessenentwicklung der Kinder. Durch die verschiedenen Themenbereiche des Unterrichts können die Schüler ihr Interesse für bestimmte Bereiche entwickeln. Dafür eignet sich besonders der Praxisbezug, der in diesem Unterrichtsbeispiel gegeben ist.
    Durch die Auseinandersetzung mit dem Gedicht, vorerst mit den Fragestellungen, wird die Kommunikation zwischen den Kindern und der Lehrkraft angeregt. Aus der Kommunikation heraus werden verschiedene Sichtweisen der SchülerInnen deutlich. Sie entwickeln Interesse an dieser Auseinandersetzung. Zudem lernen sie aus dieser Unterrichtsform, wie sie selbstständig solche Aufgaben bewältigen können.
    Somit ist das Unterrichtsbeispiel zu empfehlen, um den Schülern und Schülerinnen verständlich gewisse Themenbereiche zu verdeutlichen, wie in diesem Beispiel das Gedicht.
    Den VorrednerInnen lässt sich zustimmen, da sie meine Ansichten zu dem Unterrichtsbeispiel teilen.

    20. April 2020
    Antworten
  23. Luisa P. sagte:

    Das Unterrichtsbeispiel ist sehr gut ausgearbeitet um den Kindern das Gedicht nahe zu bringen. Die einfachen und klaren Arbeitsaufträge steigern die Fantasie der Kinder und öffnen sie für neue Ideen und ein gewisses Weltverständnis.
    Die Herangehensweise ist wirklich wünschenswert für jeden Unterricht. Wie viele vor mit schon erwähnt haben, fühlte man sich in der Schulzeit nicht selten von Gedichtsanalysen überfordert. Den Kindern Zeit zu geben um erst die Begriffe für sich selbst zu klären um dann Schritt für Schritt in die Tiefe des Gedichtes einzudringen ist eine schöne Art für die Interpretation des Gedichts. Auch die Verbindung zwischen Romantik und Gegenwart bzw. Märchen und Realität gibt den Kindern ein besseres Verständnis der Intention des Verfassers.

    21. April 2020
    Antworten
  24. Michaela Wolf sagte:

    Das Unterrichtsbeispiel kann eine Abwechslung für die Schüler*innen bieten, denn sie werden gefordert tiefgründig nachzudenken. So lernen sie parallel auch essentielle Fähigkeit wie Achtsamkeit und Emphatie, indem sie z.B. über die Träume der Kreide nachdenken. Sie können ihrer Fantasie freien Lauf lassen, es gibt keine Grenzen in den Gedanken was die Kreide träumt. Das bedeutet auch die Schüler*innen können keine „Fehler“ machen und ein damit verbundenes negativ Erlebnis haben, wie es oft in anderen Gedichtsanalysen mit vorbestimmter Interpretationen sein kann. Das Unterrichtsbeispiel bietet eine gute Struktur und so eine Basis für zukünftige Gedichtsanalysen. Das rückwärtslesen am Ende bringt noch den gewissen Wow Effekt, wodurch Schüler*innen sich die Inhalte besser merken können.

    21. April 2020
    Antworten
  25. Marie Makepeace sagte:

    Beim Lesen des Unterrichtsbeispiels kam mir fast augenblicklich das Märchen „Frau Holle“ in den Sinn: auch hier wurde den Dingen, wie etwa dem Brot oder den Äpfeln, eine Seele verliehen. Sie haben Wünsche, die sie an die beiden Maries richten, aber nur eine davon nimmt diese wahr.

    Dass so ein kurzes Gedicht so viel Inhalt geben kann, denkt man vielleicht erst einmal gar nicht. Vor allem zeigt sich darin eine eher seltene Thematik, die jedoch heute aktueller denn je ist. Es ist toll, wie sich die Kinder Eichendorffs Werk zu eigen machen und die Interpretation selbst erarbeiten können, ohne dass es gravierende Einschränkungen gibt. Die einzige Vorgabe war, dass es ein schriftlicher Beitrag sein sollte, den sie aber wiederum frei gestalten durften. Ich bin verzaubert von den Antworten, die mir erneut vor Augen führen, wie viel man von der Sichtweise junger Menschen lernen kann.

    Da sie den Dingen im Klassenraum Träume gegeben haben, bleibt zu erwarten, dass sie auch hinter anderen materiellen Gütern eine Geschichte erkennen und diese womöglich allgemein in Zukunft höher ansehen werden. In der heutigen Zeit, in der es Produktionswaren im Überfluss gibt, wäre diese Einstellung äußerst erstrebenswert.
    Ich denke, die Bearbeitung ließe sich in einem nächsten Schritt ebenfalls auf das soziale Miteinander übertragen. Anstelle des Ausdrucks ‚in allen Dingen‘ könnten beispielsweise Menschen oder Tiere betrachtet werden. Dies würde die sozialen Kompetenzen der Schüler*innen zusätzlich fördern, und dabei besonders deren Empathie gegenüber lebenden Wesen. Vielleicht würde sich dazu das Lesen von „Frau Holle“ eignen.

    21. April 2020
    Antworten
    • Marie Makepeace sagte:

      Um nochmals näher auf die vorangehenden Beiträge einzugehen: Ich denke, allgemein positive Einschätzung des Unterrichtsbeispiels rührt daher, dass der Fantasie der Kinder ein so hoher Stellenwert zugesprochen wird, die heutzutage in den Schulen oft unterdrückt wird.
      Ich erinnere mich ebenfalls an meine eigene Schulzeit, in der Gedicht- und Literaturanalysen allerdings zu meinen Lieblingsaufgaben zählten. Dabei hat es mir immer am meisten Spaß gemacht, rhetorische Gestaltungsmittel herauszufinden und zu beschreiben. Tatsächlich konnte ich dort viele Punkte herausholen.
      Was mir jedoch die Laune verdarb, waren die Bewertungen der Lehrkräfte. Die eigenen Worte, die man extra für die Analyse ausgewählt hatte, wurden bei mir oft als „zu ausschweifend“ bemängelt. Ich habe es anscheinend nie geschafft, meine Standpunkte in der kurzen und knappen Form darzustellen, die verlangt waren.
      Bei diesem Unterrichtsbeispiel kommt es mir dagegen vor, als hätten die Kinder keine Vorgaben, wie lang ihre Ausführungen sein sollten, da Träume nunmal keinen Regeln folgen.
      Wenn man die Schreibfähigkeit und literaturästhetische Bildung von jungen Menschen fördern möchte, muss man bei der Motivation beginnen. Es muss die Chance geboten sein, sich frei ausdrücken zu dürfen, und ich finde, dass dies durch diese Herangehensweise durchaus erreicht wurde.

      22. April 2020
      Antworten
  26. Elena S. sagte:

    Ich kann Luisa P. (meiner Vorrednerin) genauso zustimmen. Auch Schulkinder in den fortgeschrittenen Klasen haben öfter Schwierigkeiten mit den Gedichten. Die Masse ist meistens Überwältigend und man weiß nicht, wo man anfangen soll.
    Dementsprechend ist die Unterrichtsplanung geeignet, weil man die Schüler*innen nicht mit dem Komplettem Inhalt überfordert. Es eignet sich somit für Gedichte sehr.
    Außerdem hat jedes Kind genügend Freiraum, sich bei diesesem Vorgehen zu beteiligen und die einzelnen Schritte mitzuverfolgen ohne, dass es Überfordert ist.
    Da zuerst nur die Wörter „Traum“ und „Ding“ gegeben sind, werden die Schüler*innen nicht überfordert und können sich gut beteidigen

    22. April 2020
    Antworten
  27. Sandra A. sagte:

    Auch ich kann meinen VorrednerInnen nur zustimmen. Das Unterrichtsvorgehen ist äußerst geeignet, um die Kreativität und Fantasie der Schülerinnen und Schüler anzuregen. Gerade da, wie bereits in anderen Beiträgen erwähnt, oftmals Schwierigkeiten bei Gedichtsanalysen und -interpretationen auftreten, kann ein schrittweises Vorgehen vielen Kindern den Zugang zum Gedicht erleichtern. Die Idee mit dem Input aus einzelnen Wörtern, finde ich besonders gelungen. Besonders, dass den Schülerinnen und Schülern so ein großer Ideenspielraum gelassen wird! Auch positiv erwähnenswert finde ich, dass die Kinder zum eigenständigen Nachdenken angeregt werden, anders als es, bedauerlicherweise, im heutigen Schulunterricht oftmals umsetzt wird. Die Umsetzungsidee werde ich mir merken und hoffentlich bald in der Praxis erproben können!

    22. April 2020
    Antworten
  28. Corvin Ernst sagte:

    Wie von meinen Vorrednerinnen und Vorrednern bereits thematisiert, handelt es sich hier um ein wirklich liebevollen und kindgerechten Unterrichtsentwurf mit einem sehr pädagogisch sinnvollen Hintergrund. Die Schülerinnen und Schüler werden sanft an die Bedeutung äußerst philosophischer Begriffe herangeführt. So haben sie die Möglichkeit, eigene Interpretationen auf der Basis wissenschaftlicher Ansätze zu entwickeln und bekommen noch zusätzlich die Gelegenheit, sich selbst praxisnah in die Materie des Gedichts hineinzuträumen.
    Das Unterrichtsbeispiel ist auf allen Ebenen gut durchdacht, an die Wünsche und Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern angepasst und äußerst kreativ und motivierend aufbereitet.
    Wie bereits angesprochen wurde, bildet diese Beispiel einen guten Kontrast zu der „trockenen“ Theorie, die den angehenden Lehrkräften an den Universitäten zu großem Teil vermittelt wird. Es werden viele Anregungen und konkrete Herangehensweisen aufgezeigt, die mit Sicherheit eine gelungene Inspiration für angehende Lehrerinnen und Lehrer darstellen!

    22. April 2020
    Antworten
  29. Justin K. sagte:

    Ich kann den anderen Beiträgen nur zustimmen.
    Es ist ein großartiges und kreatives Unterrichtsbeispiel, dass ich in meiner Grundschulzeit auch gerngehabt hätte. Wir mussten Gedichte meist nur auswendig Aufsagen und hatten nicht solch eine Gedichtinterpretation.
    Die Aufgabe fördert die Kreativität der Kinder, regt Diskussionen über die Träume an und führt zum Verstehen des Gedichtes.

    22. April 2020
    Antworten
  30. Lena Mudrich sagte:

    Ich finde, dieses Unterrichtsbeispiel ist eine wundervolle und schöne Alternative zur trockenen Theorie, wie meine Vorrednerinnen und Vorredner schon erkannt haben. Die Kinder gelangen durch solch einen Beruhigen und entspannten Einstieg wunderbar in das Thema der Gedichte und kriegen nicht sofort einen Schreck bei solchen vielen neuen schwierigen Wörtern. Die Kreativität der Kinder wird angeregt und sie können, zu den neuen Begriffen, ihren Gedanken freien Lauf lassen. Wie meine Vorrednerinnen und Vorredner schon erwähnt haben, finde ich es äußerst lobenswert, dass den Kindern die Möglichkeit geboten wird, sich selbstständig Gedanken zu machen zu einzelnen Begriffen. Dieser Ansatz ist gut durchdacht und gut umgesetzt worden, denn nur somit kann man den Kindern schwer verschließbare Themen nah bringen.

    23. April 2020
    Antworten
  31. Lisa B. sagte:

    Ich schließe mich meinen Vorrednerinnen und Vorrednern an. Dieses Unterrichtsbeispiel ist sehr gut gelungen, da die Kinder langsam die Welt der Reime und Gedichte kennenlernen können. Auf viele könnte das komplette Gedicht abschreckend oder verwirrend wirken, mache könnten das Gedicht nicht verstehen. Doch durch diese Art und Weise den Kindern ein Gedicht näher zu bringen, ist es für die Schülerinnen und Schüler leichter die Wörter zu verarbeiten und zu verstehen. Diese Methode ist das komplette Gegenteil von sturem Abfragen von Wissen. Es lässt die Kinder kreativ werden. Schülerinnen und Schüler könnten dadurch die Gegenstände in ihrer Umwelt nicht mehr für selbstverständlich ansehen. Sie werden also demnach zum Denken angeregt. Man könnte das nun noch weiter ausbreiten, indem Kinder auf die Idee kommen könnten, dass nicht jeder die Chance hat, einen (beispielsweise) Ball zu haben. Kinder könnten dadurch auch zum Teilen angeregt werden. Zusammenfassend könnten sie eine „bessere“ bzw. ehrlichere Sichtweise auf ihre Umwelt haben.

    23. April 2020
    Antworten
  32. Savocha sagte:

    Ein wunderbares Beispiel für eine Unterrichtsstunde, in der ein Zauber inne wohnt. Es geht nicht nur um die Analyse von Gedichten, sondern auch darum selbstständig zu denken, andere Denkweisen zu entwickeln und zu verstehen. Wirklich toll. Ich hätte gerne mehr von solchen Beispielen.

    23. April 2020
    Antworten
  33. Despoina Paraschou sagte:

    Das war ein sehr schönes Unterrichtsbeispiel! Die Kinder betrachten die Welt aus einer anderen, lebendigen Perspektive, die ihnen eine neue Denkweise ermöglicht. Ihr Vorstellungsvermögen wird angeregt und sie werden nicht zum Schreiben gezwungen. Vielmehr sie erhalten ein „Werkzeug“, oder die Bedingungen sich kreativ auszudrücken. So sollte Bildung stattfinden: sie sollte Kinder befreien und verstärken, neue Dimensionen vorstellen und voll von Anregungen zum Denken und Hinterfragen sein.

    23. April 2020
    Antworten
  34. Lisa Lauterbach sagte:

    Ähnlich wie es in den Kommentaren zuvor zu lesen war, halte ich dieses Unterrichtsbeispiel für sehr gelungen! Auf diese Art und Weise wird den Schülerinnen und Schülern, eine für Kinder nicht unbedingt einfach zu verstehende, Lyrik näher gebracht. Ich denke, dass diese Herangehensweise an das Gedicht besondere Neugier und Faszination in den Kindern hervorrufen kann, was im Gegensatz zu anderen bzw. mehr theoretischen Methoden zu einem guten Unterrichtsklima beiträgt. Zu dem fördert dieser Ansatz vor allem die Kreativität und das selbstständige Denken der Schülerinnen und Schüler.
    Vielen Dank für diesen inspirierenden Eintrag, auf den ich als angehende Lehrerin sicherlich noch einmal zurückgreifen werde.

    24. April 2020
    Antworten
  35. Anika B. sagte:

    Ich kann mich den vorherigen Aussagen nur anschließen.
    Die Kinder lernen hier auf sehr angenehmen Weg die Aufgabenstellung des Analysierens kennen, haben aber die Möglichkeit sich erstmal selbstständig mit den Begriffen und der Welt auseinanderzusetzen und sich selbst vielleicht auch etwas besser kennen lernen. Durch die sehr kindgerecht Art und den vielen aktiven Interaktionsmöglichkeiten entstehen wiederum sehr viel Freude und Neugier, weshalb dieser Arbeitsauftrag positiv in Erinnernung bleiben sollte.
    Außerdem finde ich es aufgrund der Heterogenität sehr interessant, wie unterschiedlich die eigenen Vorstellungen der Kinder sind und in welchen Bereichen ihre Prioritäten liegen. Sehr interessant, dies später herauszufinden.

    24. April 2020
    Antworten
  36. André Schendler sagte:

    Ich kann mich meinen VorrednerInnen nur anschließen, denn dieses Unterrichtsbeispiel schätze auch ich als sehr gelungen und interessant für die Kinder ein. Diese Form des Kennenlernens eines Gedichtes ist für die SchülerInnen sicher etwas ganz einzigartiges und spannendes, wenn sie erstmal nur einzelne Wörter (wie Dinge oder Träume) vorgegeben bekommen. Dadurch können sie ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf lassen und das Gedicht auf individueller Weise interpretieren/sich vorstellen. Ich bin mir sicher, dass diese Art der Texterschließung und des Weltverstehens für die Kinder darüber hinaus auch effektiver und prägender sein wird.
    Ich bin dankbar dieses Unterrichtsbeispiel kennen gelernt zu haben, denn in meiner eigenen Schullaufbahn war das Thema Gedichte/ Lyrik immer sehr unbeliebt und eintönig für uns SchülerInnen. Daher werde ich als zukünftige Lehrkraft dieses Beispiel positiv in Erinnerung behalten und ggf. darauf auch zurückgreifen.

    25. April 2020
    Antworten
  37. Paul K. sagte:

    Ich finde dies ist ein sehr gutes Beispiel für eine gelungene Deutschstunde. Ich hatte selber viel zu viele Deutschstunden die eindeutig zu trocken waren um an ihnen Spass zu haben. Natürlich erinnere ich mich nicht mehr allzu gut an meine Grundschulzeit und die meisten von diesen Stunden fanden in der Mittelstufe statt. Dennoch ist es ein gutes Grundgerüst für, in der Mittelstufe kommende, Gedichtsanalysen. Wie eine meiner Vorredner*innen, Savocha, bereits sagte, geht es jedoch nicht nur um eine Analyse sondern auch um das verstehen und ums selber kreativ werden. Dies wird in diesem Unterrichtsbeispiel wundervoll erfüllt.

    25. April 2020
    Antworten
  38. Fenja Horsch sagte:

    Ein sehr gelungenes Unterrichtsbeispiel! Das Gedicht ist gut gewählt, nicht zu lang für Kinder in der Grundschule. Der Inhalt ist auch gut geeignet, weil er so viel Fantasie weckt und wie ich finde eine sehr romantische und (im positiven Sinne) offene/kindliche Sichtweise auf die Welt vertritt. Die Heranführung an das Gedicht über einzelne Worte und Phrasen lässt auch genug Zeit, sich der Bedeutung des Gedichts bewusst zu werden und nicht (wie das bei mir in der Schule oft der Fall war) vom kompletten Gedicht überrumpelt zu werden. Besonders gut gefällt mir, den Dingen im näheren Umfeld der Kinder eigene Gedanken zu geben, das kann kein Kind etwas falsches sagen und seiner Fantasie freien Lauf lassen. Das motiviert extrem und bleibt auch durch die Eigeninitiative länger im Gedächtnis. Wär meine Deutschlehrerin nur mal so kreativ gewesen bei der Unterrichtsgestaltung!

    25. April 2020
    Antworten
      • Elo V. sagte:

        Sie gibt es wohl!

        Das Wesentliche kann der Künstler, der Dichter hören und ihm seine Stimme verleihen. Nicht nur ist das Bild in Eichendorffs Gedicht wunderschön, sondern es könnte auch inspirieren, fähiger zu werden, die Sprache kreativ ansetzen zu können – das Zauberwort finden. Außerdem ist die Vorstellungskraft, die das Hineinversetzen voraussetzt, nicht nur eine unabdingbare Fähigkeit in ihrem eigenen Recht, sondern auch die Grundlage für Empathie. Dieses Gedicht ist eine wirklich vortreffliche Wahl für eine kreative Arbeit mit jungen Schülerinnen und Schülern!

        Den Unterrichtverlauf, der hier dargestellt wird, finde ich sehr angemessen. Die vorgeschlagenen Schritte dürften dem Gedicht Zugänglichkeit geben, was definitiv nicht selbstverständlich ist. Die Schreibaufgabe stellt eine sehr interessante Weise dar, die Entwicklung der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit kreativ zu fördern, was langweiliger Wiederholung irgendwelcher gelernter Tricks mit Regeln und Vokabeln sehr fern ist. Stattdessen wird an die eigentliche Rolle der Sprache herangegangen.

        Die Reihenfolge der Aufgaben bringt auch etwas sehr Schönes mit sich: das Erleben des Erweiterns des eigenen Horizonts (was verbindet man mit den Worten, dann die Verse – 1. Erweiterung, mit etwas Unerwartetem, und dann die Aufgabe mit den Gegenständen – 2. Erweiterung, als reflektierendes Hineinversetzen in etwas anderes als sich selbst und das Ausdrücken dessen). Diese „Inszenierung“ des geistigen Prozesses gefällt mir besonders gut, da sie jungen Menschen viel mehr Möglichkeit gibt, sich zu entfalten und stark zu werden als das „Füttern“ von beliebigen Inhalten. Eine solche Art des Unterrichts dürfte außerdem Neugier und Lust am Staunen in ihnen allgemein wecken.

        29. April 2020
        Antworten
  39. Lisa-Sophie R. sagte:

    Dieses Beispiel einer Unterrichtsstunde finde ich besonders gut gelungen, ich hatte während des Lesens schon das Gefühl, die Schülerinnern und Schüler haben die Möglichkeit Fantasie zu entwickeln ohne große Einschränkungen. Der Umsetzungsvorschlag dieser Unterrichtsstunde lässt besonders viel Raum für Kreativität und fördert gleichzeitig das Empathievermögen. Schon während des Lesens habe ich mich außerdem selbst inspiriert gefühlt, mir einen Gegenstand auszusuchen, dem ich gerne Träume verleihen würde. Meine aufkommende Frage nach der zeitlichen Dimension, in der die Autorin das Unterrichtsbeispiel einordnen würde, hatte sich zum Ende hin auch verständlich geklärt. Ich kann mich also den vorangegangenen Kommentaren nur anschließen und finde das Unterrichtsbeispiel für eine Deutschstunde sehr gelungen. Besonders gut finde ich, dass die Begriffsklärung der Wünschelrute erst am Schluss erfolgt und auf diese Weise nichts vorweg genommen wurde und die Schülerinnen und Schüler hinterher erst die Bedeutung für den Text klären. Außerdem nimmt die Lehrkraft eine eher zurückhaltende Rolle in dem Unterrichtsbeispiel ein und gibt mit dem Rahmen der Erschließung des Gedichtes den größtmöglichen Freiraum.

    26. April 2020
    Antworten
  40. Dominika Ruchniewicz sagte:

    So toll!
    Da kriegt man Lust, es gleich morgen auszuprobieren und den Phantasien der Kinder freien Lauf zu lassen! Oft ist es so, aus eigener schulischer Erfahrung, dass man sich Dinge selbstständig erarbeiten soll, dass Aufgaben sehr trocken waren und man selbst nicht viel Spaß an solchem Unterricht hatte. Sobald die eigenen Phantasien angeregt werden und man selbst Interesse hat, sich wie in diesem Beispiel, in andere Dinge zu setzen, macht es unheimlichen Spaß und aktiviert die SuS mitzumachen.

    27. April 2020
    Antworten
  41. Anna sagte:

    Meiner Meinung nach ist dies ein wundervolles Unterrichtsbeispiel, da es den Kindern die Möglichkeit gibt kreativ zu sein und ihre eigenen Empfindungen zum Ausdruck zu bringen, sich gleichzeitig jedoch auch mit Gedichten deren Aufbau/Bedeutung und Wirkung zu beschäftigen.
    So wird Kindern ein spielerisches Lernen vermittelt, welches zum eigenständigen Lernen anregt und Interessen weckt.

    29. April 2020
    Antworten
  42. Luna Grökel sagte:

    Ein total interessantes Unterrichtsbeispiel! Es ist eine für mich total neue Idee von Interpretation. Einen Text, mit vermeintlich schwierig zu verstehenden Inhalten, in einzelne Schlüsselbegriffe zu teilen, welche ohne Kontext betrachtet werden, ermöglichen mehr Spielraum für kreative Gedanken.
    Auch die Schüler eigene Beispiele für die beschriebene Situation finden zu lassen, hilft denke ich sehr, sich kreativ und selbstständig mit Texten auseinander zu setzten.
    Für meine Zukunft als Lehrerin, behalte ich dieses Lehrbeispiel im Kopf. Danke für die Inspiration!

    11. Mai 2020
    Antworten
  43. Sandra K. sagte:

    Ein solch toll durchdachtes Unterrichtsbeispiel ist gerade für NachwuchslehrerInnen (aber sicherlich auch für langjährige erfahrene Lehrkräfte) Gold wert.
    Die Brücke zwischen der Universität und der Praxis ist nicht einfach zu schlagen, teilweise scheint es unmöglich. Zuwenig geht es im allgemeinen darum, wie man etwas beibringt, indem man die Kinder wirklich zum Nachdenken anregt. Viele Lerninhalte sind nach dem Schema beschaffen, dass die Lehrkraft quasi das „leere Gefäß“ befüllt, also linear ansteigenden Wissenszuwachs beim Schüler hervorruft.
    Nach modernen, konstruktivistischen Ansätzen geht man zwar davon aus, dass Lernen sehr wohl ein aktiver, gestalterischer Prozess ist – aber diese Einsicht allein hilft nicht, wirklich anregendes Unterrichtsmaterial zu gestalten. Sie ist die Grundlage dafür, aber für die Umsetzung braucht es Mut, Ideen und didaktisches Geschick, welches man eben zum Teil als Handwerkszeug lernen muss.
    Etwas selbst erleben (wie in unserem Seminar die Bandbreite an Gefühlen und Handlungsmöglichkeiten in den einzelnen Aufführungen) ist sehr viel nachhaltiger, also nur davon zu hören oder davon zu lesen.
    Selbst über Fragen wie ob Dinge träumen können nachzudenken wird dem menschlichen Geist viel eher gerecht als die Dinge rein wörtlich zu nehmen und hat zudem ein weitaus größeren Lernzuwachs und Erinnerungswert.
    Dieses Unterrichtsbeispiel ist ein toller Einblick was möglich ist, wenn man nicht nach Schema F vorgeht, sondern Menschen den Raum lässt, ihren eigenen Kopf zu benutzen und etwas zu erleben, statt nur zu rezipieren.

    22. Mai 2020
    Antworten
  44. Chelsea D. sagte:

    Diese Unterrichtsidee finde ich total schön.
    Als Erwachsener neigt man dazu die Dinge nur aus der Vernunfts-Perpektive zu betrachten und Kindern in diesem Fall z.B. zu sagen: „Quatsch, Gegenstände können doch nicht träumen.“ Wir waren jetzt aber schon mehrmals beim Thema Emotionen und diese Unterrichtsstunde zeigt für mich genau das: Emotionen. Ich war sehr berührt von der Darstellung, wie man die Kinder für etwas „Unwirkliches“ begeistern kann, wenn man sie nur lässt und ihnen auch mal die Welt der Fantasie offen lässt. Das zeigt für mich wirklich einen Lehrer, der interessiert daran ist, den Kindern auf ihrer Ebene zu begegnen.

    29. Mai 2020
    Antworten
  45. Vivian B. sagte:

    Vielen Dank für dieses Unterrichtsbeispiel. Ich schließe mich vielen der Kommentare hier an. Auch ich mache in der Uni die Erfahrung, dass wenig Praxisbezug vorhanden ist und wenn ein solcher vorkommt ist er oft trocken und für mich nicht zufriedenstellend. Diese Unterrichtsplanung allerdings hat etwas zauberhaftes. Es wird nicht nur anderes an eine sonst eher trockene Gedichtsanalyse rangegangen. Vielmehr wird der Zauber der in einem solchen Gedicht steckt deutlich. Es tut genau das, was meiner Meinung nach jedes Gedicht tun soll. Es animiert die Menschen (SchülerInnen) darüber nachzudenken, zu philosophieren, über sich hinaus zuwachsen. Und wer weiß? Vielleicht wird der/ die eine oder andere nach dieser Unterrichtsstunde offener und phantasievoller durch die Welt gehen und einen ganz anderen Blickwinkel auf seine/ ihre Umwelt haben.

    17. Juni 2020
    Antworten
  46. Ina Zarah S. sagte:

    Großartig! Dieses Unterrichtsbeispiel zeigt eine Sparte des Unterrichts, die in der Primarstufe oft umgangen wird. Der Zugang zu älterer deutscher Literatur, zu Poetik im besonderen wirkt oft zu komplex, die Angst herrscht vor, Schüler*innen könnte dieser Unterrichtsstoff zu dröge und lebensfern sein. Diese Art des Zugangs aber veranschaulicht, welche Relevanz Literatur im kindlichen Sein hat, wie kindliche Gedanken schon vor langer Zeit poetisch festgehalten wurden und trotz ihres Alters noch hochaktuell sind.
    Anfangs habe ich mich gefragt, ob es sinnvoll wäre, dieses Unterrichtsbeispiel nur in bestimmten Klassenstufen anzubieten. Meine Überlegungen kreisten um die Machbarkeit und das Verständnis für solche Thematiken in der Schuleingangsphase, um Lebensferne und „Kindlichkeit“ in höheren Klassenstufen. In meinen Gedanken wurde mir aber klar, dass dieses Beispiel alle Bedürfnisse aufgreift. Die oft noch sehr ausgeprägte Phantasie jüngere Schüler*innen, die sich manchmal ohnehin Gedanken darüber machen, was ihre Spielzeuge wohl denken und fühlen können wird genau so bedient wie die zunehmende Erwachsenheit älterer Schüler*innen, denen durch diesen Unterrichtsinhalt das phantasiereiche Denken wieder näher geführt werden kann. Es ist also so vielseitig einsetzbar und noch so zahlreich um weitere Beispiele erweiterbar, dass es wohl ein ganzes Schuljahr füllen könnte.

    21. Juni 2020
    Antworten
  47. A. Theus sagte:

    Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum! Ein anderes Zitat besagt auch:
    „Nenne dich nicht arm, wenn deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.“ (Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach) – Ein passendes Zitat zu diesem Eintrag, wie ich finde!
    Kinder bereits in der Primarstufe an eine solche Denkweise heranzuführen ist großartig. Schafft es eine Lehrkraft dann noch den Kindern einen Zugang zu vermeintlich komplexer, alter Literatur zu eröffnen und gleichzeitig die Vorstellungskraft, die Fantasie und Kreativität eines jeden Kindes zu aktivieren , beweist sie durchaus Expertise! Wieso sollte man der Gedankenwelt fesseln anlegen und ihr Grenzen setzen? Wenn die Schüler*innen „ihr Ding“ beschreiben und in dessen Gedanken- & Traumwelt eintauchen, gibt es keine Grenzen mehr. Gibt man den Schüler*innen dann ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand, können durchaus wunderschöne und verspielte Geschichten entstehen. Für mich ist es faszinierend, dass man so auch jüngere Schüler*innen für ältere Literatur begeistern kann und auch das Philosophieren im Unterricht seinen Platz finden kann. Ich denke wir angehende Pädagogen*innen sollten die Fesseln des strikten Frontalunterrichts aufbrechen und das o.g. Unterrichtsbeispiel ist eine gelungene Methode, frischen Wind in den starren Unterrichtsalltag zu bringen.

    25. Juni 2020
    Antworten

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *