Das Unlehrbare

„Das Unlehrbare als methodischer Gegenstand“ (Menrath).

10 Buch Erhabene Bild 10. Beitrag

  • Einige Facetten der Unterrichtsgestaltung sind nicht erlernbar bzw. lehrbar.
  • Damit sind die Momente gemeint, die ein großer Augenblick für jeden Pädagogen und jede Pädagogin sind: der Punkt, an dem der berühmte Funke überspringt.
  • Das kann passieren, wenn ein Musikstück besonders berührend ist, ein poetischer Vers das Herz erreicht, Prozesse des szenischen Spiels eine eigene Dynamik entfalten oder auch dann, wenn Sport- oder Naturerlebnisse als positiver Gruppenmoment wahrgenommen werden.
  • Es ist kurz gesagt der Augenblick, wo Ängste und Verunsicherungen zurückgelassen werden und man gemeinsam unbekannte Dimensionen der Erkenntnis und des Seins betritt.
  • Wie man sich darauf vorbereitet, fragen Sie?
  • Man kann eigentlich nur eines machen: Seele, Geist und Herz für solche Momente bereithalten!
  • Schütten Sie sich im Privatleben nicht zu mit Banalitäten!
  • Seien Sie sensibel für Nuancen, nehmen Sie sich selbst zurück und lassen sich von Anderem berühren.
  • Dann können solche Ereignisse wie der Blitz oder die Liebe jederzeit einschlagen.

 

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Ein Kommentar

  1. Florian Wa. sagte:

    Sehr gute Gedanken. Ich glaube, dass sich jede/r Lehramtstudent*in bzw. jede Lehrerin und jeder Lehrer, welche die ersten Jahre studieren oder unterrichten, mindestens einmal die Frage gestellt hat, warum sie bzw. er das macht. Gerade die ersten Praktika und ersten Jahre als Lehrer*in sind besonders schwierig. Jede/r muss allmählich seinen Unterrichtsstil finden. Darüber hinaus müssen die unterschiedlichsten Methoden erprobt werden, wie eine/r den besten Zugang zu den Schülern*innen findet.
    Zudem ist eine gute Work-Life-Balance unerlässlich, da nur so sichergestellt ist, dass man sich von Anderen berühren lassen kann. Somit wird es möglich sein, die kleinen Nuancen zu erkennen. Gelingt einem das, dann wird der Lehrberuf einer der schönsten Berufe der Welt sein.

    14. Mai 2018
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