Ihr Auftreten als Lehrer*in

„Werde, der du bist“. (Pindar)

Tagore Bild 1. Beitrag

  • Der erste Eindruck ist schon erst einmal der Wichtigste.
  • Treten Sie so souverän und selbstbewusst auf, wie Sie können.
  • Aber keine Angst: Vieles lässt sich auch noch nachträglich verbessern.
  • Seien Sie unverfälscht und warmherzig.
  • Vorsicht: Warmherzigkeit ist nicht zu verwechseln mit Anbiederung oder zu großer Nachgiebigkeit.
  • Seien Sie ausgeschlafen (im Sinne von ‚genug geschlafen haben‘), gut gewaschen und ansprechend gekämmt und gekleidet.
  • Stellen Sie sich den Wecker und frühstücken Sie etwas. Glauben Sie’s mir, Sie sind dann nervenstärker.
  • Sollten Sie rauchen, rauchen Sie eine zu Hause zum Kaffee.
  • Stellen Sie sich nicht vor Unterrichtsbeginn vor das Schulhaus, um schnell noch eine zu ziehen.
  • Es ist so hobbylos, Schüler*innen und Kollegen*innen sehen Sie und sprechen Sie an und: auch Ihre Stimme leidet.
  • Putzen Sie sich morgens die Zähne und begrenzen Sie Ihren Knoblauchkonsum wochentags.
  • Ein guter Rat zuletzt: Ein angenehmer Duft wirkt Wunder!

 

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ASanzio_01_Plato_Aristotle.jpg

5 Kommentare

  1. Lämpelchen sagte:

    Anscheinend bekommt man hier auch mal paar Inspirationen, die auf echter Erfahrung beruhen und somit das ergänzen, was sonst so allgemein in der didaktischen Literatur – vermeintlich empirisch belegt – angeboten wird. Bitte weiter so!
    Folgender wichtiger Rat fehlt allerdings:
    Putzen Sie sich morgens die Zähne, besuchen Sie gelegentlich den Zahnarzt und begrenzen Sie Ihren Knoblauchkonsum wochentags.
    Bevor ich die Seiten wechselte, war ich nämlich selbst Schüler und es gab nicht wenig Fälle, in denen ich die angebotene individuelle Hilfestellung verweigern musste, weil die Lehrkraft einfach unerträgliche Gerüche verströmte…

    13. Oktober 2015
    Antworten
    • Vielen Dank für deinen aufmerksamen Kommentar und den prädestinierten Hinweis zur Mundhygiene! Ich füge diesen gerne meinem Beitrag hinzu…

      29. Oktober 2015
      Antworten
  2. El Maestro sagte:

    Der Begriff „Warmherzigkeit“ ist ein schöner. Mir fallen dazu einige Lehrer/-innen ein, die mich als Schüler unterrichteten, die ich immer noch verehre auch weil sie mich zum Lernen bewegen konnten.
    Kann man allerdings Warmherzigkeit verordnen? Handelt es sich dabei um eine didaktische Kompetenz, die auch in Prüfungen abgefragt wird?

    27. Oktober 2015
    Antworten
    • Die Warmherzigkeit ist tatsächlich ein weites Feld, das zu präzisieren wäre. Danke für den Hinweis auf eigene positive Erlebnisse.

      30. Oktober 2015
      Antworten
  3. Schizimm sagte:

    Liebe Sis Pied de la Zirbe,

    dürfen wir noch ergänzen: Seien Sie unverfälscht und warmherzig … und HUMORVOLL … denn genauso genießen wir die wertvollen Einträge, die Sie uns mit auf den Weg geben. Die Schüler und Schülerinnen würden diese Art von Umgang gewiss genauso genießen, wie wir in Ihrem Blog. Vielen Dank!

    16. Dezember 2015
    Antworten

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