Lehren durch Verzauberung

Den Menschen dort abholen, wo er ist […] – ein grauslicher, anbiedernder Gedanke, der zu einer ästhetischen Verarmung […] sondergleichen geführt hat (Kermani).

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  • Die Attraktivität von Lernarrangements sollte exzellent sein. Ich für mein Leben kann sagen, dass die Eindrücke, die mich zutiefst berührten, ja überwältigten, den Wunsch ausgelöst haben, mehr zu wissen, mehr zu erfahren, mehr zu verstehen.
  • Dazu gehörte eine Reise nach Venedig, die ich 17-jährig unternahm.
  • Wenn im Unterricht Städte und städtische Konzeptionen Inhalt sind, könnte die Lagunenstadt exemplarisch sein. An diesem Beispiel lässt sich die Verbindung von Stadt, Meer und Handel erklären, die Landwirtschaft auf den Inseln; Architektur, Schifffahrt und Gezeiten wären anregende Lerninhalte.
  • Darüber hinaus gibt es das große Szenario der Ästhetik. Schnitzlers Novelle ‚Casanovas Heimfahrt‘, die Musik von Vivaldi, Verdis Triumphe im Theater ‚La Fenice‘, die Gemälde Canalettos, die Barcarole aus Hoffmanns Erzählungen, Viscontis Thomas-Mann-Verfilmung ‚Tod in Venedig‘.
  • Das Charisma einer der schönsten Städte der Welt wird verbunden mit dem Zuwachs von umfassender Bildung. Kontrastierend zu den genannten Zugängen ist Venedig geradezu prädestiniert, beispielhaft auch barbarische Umweltsünden zu repräsentieren.
  • Wer jetzt noch daran zweifelt, dass der Lehrberuf im Kern eine wirklich zauberhaft schöne Profession ist, dem sei die Lektüre des Buches ‚Die Verzauberung der Welt‘ von Jörg Lauster empfohlen.
  • Bereits im Klappentext ist zu lesen, was unter verzaubernden Lerninhalten zu verstehen sein kann.
  • „Ein gregorianischer Choral kann wie eine Kantate Bachs etwas von der Harmonie des Universums zum Klingen bringen, eine gotische Kathedrale göttliche Erhabenheit einflößen, ein Bild oder eine Skulptur Michelangelos die Pracht der Welt als göttliche Schöpfung feiern, ein Gemälde Caspar David Friedrichs das unfassbare Geheimnis des Daseins versinnbildlichen und ein Roman Leo Tolstois die sittliche Kraft des Christentums deutlich machen”.
  • Der Wunsch nach kultureller Vielfalt steht nicht im Widerspruch zu diesen Beispielen.
  • Ausgehend von diesen Themenbereichen ist ein gehaltvoller interkultureller Austausch möglich.
  • Dieser führt zu neuen Entdeckungen und Erkenntnissen und trägt dazu bei, dass wir kulturelle Eingebundenheiten mit den zu uns eingewanderten Menschen teilen, erweitern und neu konstruieren können.
  • Die ergänzende Weltsicht anderer Kulturen führt zu einem Dialog tieferen Weltverstehens. Denn Fremdverstehen ist auch immer ein Ich-Verstehen.
Bildquelle: http://www.filmstarts.de/kritiken/257831/bilder/?cmediafile=21475085

37 Kommentare

  1. VS sagte:

    Finde den Beitrag wirklich sehr interessant und stimme dem Text auch zu.
    Durch verschiedene Eindrücke die man aus außerschulischen Lernorten erfasst wächst man als Schüler und lernt auch noch Selbstständiger und offener gegenüber anderen Kulturen zu werden.

    6. Juli 2018
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  2. David sagte:

    Ein sehr interessanter Beitrag.

    „Die ergänzende Weltsicht anderer Kulturen führt zu einem Dialog tieferen Weltverstehens. Denn Fremdverstehen ist auch immer ein Ich-Verstehen.“ Dieser Punkt ist für mich hierbei besonders wichtig. Als Lehrkraft selbst kann man hervorragend von anderen Kulturen lernen. Als Lehrperson hat man mit SchülerInnen mit unterschiedlichsten kulturellen Backgrounds zu tun. Ich persönlich habe in meinen Schulpraktika sehr viel über andere Weltanschauungen und folglich auch über mich und meine Weltanschauung gelernt. Meine Weltanschauung hat sich dabei bereits des Öfteren verändert. Die kulturelle Diversität im Klassenzimmer sollte von Lehrpersonen aufgegriffen werden um den Schülerinnen zu einem „tieferen Weltverstehen“ zu verhelfen.

    12. Juli 2018
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  3. KpB sagte:

    Wenn ich das richtig verstanden habe geht es hierbei nicht darum, mit den Kindern tatsächlich vor Ort zu sein, wie das für mich bei @VS klingt durch das „selbstständiger werden“, sondern darum die Kinder gedanklich mitzunehmen und zu „verzaubern“, oder?

    Gefällt mir gut. Macht ja schließelich auch mehr Spaß für einen selbst, wenn einen das Thema begeistert. Venedig ist ein schönes Beispiel, welches sich bestimmt auch gut auf andere übertragen lässt. Wichtig dabei ist wahrscheinlich, eine Atmosphäre schaffen zu können. Was für Sie Venedig ist, ist vielleicht für jemand anderen eine marokkanische Medina oder so.

    13. Juli 2018
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    • Fürwahr. Es kann auch der Bosporus sein oder der Sonne-Mond-See auf Taiwan. Und man muss nicht dort gewesen sein. Eichendorff war auch nie in Italien.

      17. Juli 2018
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  4. Richard.Luft sagte:

    Gemeinsame Unterhaltungen mit der Klasse über bekannte Orte, wie die Stadt Venedig, können meiner Meinung nach ein exzellenter Einstieg in alle möglichen Themenbereiche des RLP sein.
    Wie im Text erwähnt z.B. Stadt, Meer und Handel.

    Wirklich ein sehr informativer Beitrag.

    12. September 2018
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  5. J. Oppelt sagte:

    Verzaubernde Lerninhalte.. das hatte ich für meinen Teil früher nie. Leider..Und genau das ist der Grund wieso ich es ändern möchte. Gandhi hat einmal gesagt: „Sei du selbst,die Veränderung, die du in der Welt sehen willst“ und genau so geht es mir mit unserem Lehrauftrag. Wir können was ändern und wir sollten damit anfangen. Sofort.
    Die Kinder aus ihren Religionen und Kulturen abholen und zeigen, dass es ein friedliches Miteinander haben wollen und jede Kultur und der Kontakt damit eine Bereicherung auch für uns ist. Den Kindern schon von Anfang an beibringen, dass es wichtig ist, das wir nicht alle gleich sind und wir als Gemeinschaft nur so wunderbar sind, weil wir alle so verschieden sind und aus so verschiedenen Kulturen kommen.

    5. Juni 2019
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  6. Lena Put sagte:

    Als ich den Eintrag gelesen habe, störte ich mich an dem anfangs präsentierten Zitat von Kermani.
    Bislang kannte ich den Ausdruck „Jemanden da abholen wo er steht“ als eine positiv konnotierte Floskel. Warum sollte ich jemanden mehr oder weniger zumuten, wenn ich ihm doch individuell weiterbringen kann.
    Ich googelte daraufhin das Zitat, um zu erfahren, in welchem Kontext das Zitat erwähnt wurde und kam zu einem Interview von Kermani und der Zeit Online. Er sagte diesen Satz im Zusammenhang der verschiedenen Religionen bzw. in dem Fall besonders des protestantischen Gottesdienst. Dort würde das Wort als solches nicht mehr geschätzt werden und weil man den Menschen nicht mehr zumutet, als sie verkraften können bzw. als sie in der realen Welt miterleben wird man nicht mehr herausgefordert und bleibt unberührt.
    Und damit gelangen wir wieder zu der Aussage der vorherigen Blockeinträgen: Man solle den Menschen berühren, damit er lernt, was ihn ergreift. Ich bin aber meist nur bei Sachen ergriffen, die mich herausfordern, emotional packen bzw nicht auf dem ersten Blick erklärbar sind. Und in diesem Kontext ergibt das Zitat Sinn.
    Hole ich jedes Kind nur da ab, wo es steht, wird es diese Ergriffenheit nie spüren. Natürlich sollte dies nicht in einer Grundsätzlichen Überforderung münden, aber in einen Moment der Ergriffenheit. Ansonsten verlieren wir das Gefühl für solche Dinge und vorallem auch das Interesse.

    24. Juni 2019
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  7. Jakoba sagte:

    Danke an Lena Put für die Recherche Arbeit, in dem Kontext des Interviews, ist das Zitat verständlicher und nachvollziehbarer!
    Ich muss bei diesem Beitrag und vor allem bei dem letzten Punkt an eine Vertretungsstunde in der Grundschule denken. Eine Religionslehrerin zeigte uns den Film „Cool Runnings“ 1993. Dabei geht es um vier Männer aus Jamaika, die zwar noch nie in ihrem Leben Schnee gesehen haben, aber sie wollen bei den Olympischen Spielen beim Bobsport als Mannschaft zusammen antreten. Zunächst scheitern sie gemeinsam, aber sie kämpfen dennoch weiter für ihren Traum. Schließlich nehmen sie an den Olympischen Spielen teil, wenn sie auch keine Medaille gewinnen, gehen sie als Helden zurück nach Jamaika. Auch wenn es sich bei diesem Film um eine Komödie handelt, und sie nur lose auf einer wahren Geschichte basiert, hat sie mich dennoch sehr inspiriert als Kind.

    29. August 2019
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  8. Clarissa B. sagte:

    Ich denke jede neue Erkenntnis bringt den Menschen näher zu sich selbst. Und hierbei liegt die Verzauberung die daraus entsteht, durch neue Eindrücke und dem Erkunden des Fremden. Dennoch fehlt mir das weltoffene um mich rum. Auch in der Schule ist es wichtig Bildung mit neuen und auch fremden Eindrücken zu ergänzen um mehr und weiter gefächert verstehen zu können. Am Ende des Tages finden wir oft an anderen Orten die Erklärung dafür, wie wir leben und bekommen einen tieferen Zusammengang vermittelt, zwischen neuen unbekannten und bekannten Eindrücken.

    2. September 2019
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  9. Marielena Vogt sagte:

    Eine hervorragende Idee das Thema Venedig so vielfältig aufzugreifen. Schüler*innen wünschen Lehrer*innen mit Erfahrung, Weltwissen und Wissensdurst. Wenn der Lehrende so sehr für eine Sache brennt, können die Schüler*innen gar nicht anders als an deren Lippen zu hängen. Denn wie ich in einem anderem Kommentar schon sagte, nur das wofür wir brennen können wir mit Begeisterung weitergeben.
    Jede Reise die wir unternehmen formt unsere Persönlichkeit und erweitert unseren Horizont. Gerade als Lehrende Person ist es unendlich wichtig sich stets weiterzuentwickeln und niemals auf der Stelle stehen zu bleiben. Tuen wir dies, ziehen die Kinder rasant an uns vorbei und wir verstehen nur noch Bahnhof. Darum ist es unabdingbar immer offen für Neue Dinge und Erfahrungen zu sein. Somit wachsen wir nicht nur selbst sondern wir inspirieren unsere Schüler*innen mutig voran zu gehen.

    1. November 2019
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  10. Katja Walzer sagte:

    Auch wenn ich selber noch nicht die Gelegenheit hatte Venedig mit meinen eigenen Augen zu erkunden, kann ich mir die Einbindung einer solch malerischen Stadt gut im Unterricht vorstellen. Denn wenn auch wir Erwachsenen schon alleine durch die Vorstellung eines solchen Ortes verzaubert werden können und das auch trotz unseres schon von der Umwelt beeinflussten Geistes, wie schön mag es dann erst für die Kinder sein, die oft nicht so verkopft die Dinge betrachten.
    Auch die Vorstellung hier in einen interkulturellen Diskurs mit den Schülerinnen und Schülern zu treten, finde ich hierbei, aber auch im Allgemeinen sehr interessant und wichtig, da nicht nur die Lernenden durch die unterschietlichen Betrachtungsweisen, sondern auch wir als Lehrenden davon bereichert werden.

    2. Februar 2020
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  11. Ana María Díaz sagte:

    Für mich ist auch das Reisen eine der wichtigsten Formen des Lehrens/ Lernens. Das Kennenlernen von anderen Kulturen bzw. Sitten führt zur Horizonterweiterung. Wir können uns von unserer Welt verzaubern lassen, da sie so vielfältig ist. Kinder sind sehr motiviert und lernen viel durch solche Erfahrungen. Auf der anderen Seite ist eine ausreichende Weltanschauung für Lehrkräfte sehr bedeutend, da im Klassenraum viel Diversität anzutreffen ist und sich auch Lerninhalte, die in Verbindung stehen (beispielsweise Geografie, Religion u.a.) sehr gut darstellen lassen.

    18. Februar 2020
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  12. I. Michels sagte:

    Eine sehr schöne Überschrift und ein toller inspirierender Text dazu.
    Ich denke allerdings, dass man dies für viele Städte anwenden kann, zum Beispiel hat Barcelona ähnliches zu bieten. Da findet man ebenfalls künstlerische oder ältere Gebäude und die kleinen Gassen lassen einen verzaubern. Natürlich hat Venedig etwas Magisches an sich mit den vielen Kanälen, dies gibt es ja nicht nochmal. Es ist nicht ohne Grund die Stadt, in der die Verfilmung des Jugendbuches „Herr der Diebe“ stattfand. Es ist eine schöne Geschichte, die durch Venedig führt und von Waisenkindern handelt.
    Ich stimme dem Blogeintrag auf jeden Fall zu, weil Kinder besser in einer spannenden Umgebung lernen können, die nicht alltäglich ist. Eine Stadt hat Vieles zu bieten, was für Kinder sehr interessant sein könnte und direkt mit Beispielen hinterlegt werden kann.

    6. März 2020
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  13. © Le Pouvoir de la Bergère sagte:

    Aus dem Beitrag lese ich zahlreiche Impulse für das heraus, um was es uns geht (gehen muss): Was ist Schule heute, und was verstehen ich unter gutem Unterricht? Schließlich überschreibt die Blog-Initiatorin Ihre Beiträge ja mit „Gut unterrichtet sein – gut unterrichten“. Was sagt sie mir, der jungen angehenden Lehrkraft, mit diesem wunderbaren und sehr persönlichen Beitrag?
    Ich lese mehrere Dinge heraus:
    Zunächst fordert das Zitat des Gelehrten Narvid Kermani geradezu meinen Widerspruch heraus. Denn verstehen wir Schule heute nicht als lebendige inklusive Schule, als faire Schule, in der jede/ jeder dort abgeholt wird, wo er/sie (in seinem/ihrem Lernvermögen) steht? Nicht um sie/ ihn zu bevormunden, zu begrenzen und insgesamt zu verarmen, sondern um sie/ ihn individuell zu fördern. Das Ganze nennen wir schließlich HETEROGENITÄT. Dank Lena Put wissen wir, dass der Schriftsteller Kermani anderes im Sinn hatte. In dem ZEIT-ONLINE-Interview „Religion ist eine sinnliche Erfahrung“ kritisiert er die Protestantische Kirche, da dort nach seiner Wahrnehmung eine Wertschätzung des Wortes nicht (mehr) vorhanden sei. Ganz gewiss beanstandet er nicht den Anspruch einer inklusiven Bildung.
    Schule heute begreife ich als einen sozialen Ort, in dem niemand ausgeschlossen wird. In einer Pädagogik der Vielfalt arbeiten wir mit heterogenen Lerngruppen in einer „[…] Didaktik der individualisierenden, auf allen Leistungsniveaus leistungssteigernden, Binnendifferenzierung […]“ (PRENGEL, Inklusive Bildung in der Primarstufe, 2013, 17).
    Und die wundervolle Ausschmückung der Exkursion nach Venedig, der ewigen Stadt, der Stadt im/auf dem Wasser, der Stadt der Liebe und der Liebenden, der Stadt der Träume, der Stadt der Brücken, der sinkenden Stadt, der von Kreuzfahrtschiffen bedrohten Stadt… adaptiere ich in meinen Unterrichtsalltag so: Mir sagt die Autorin damit, dass attraktiver Unterricht immer ein fächerübergreifender Unterricht ist, der auch nicht auf die Schule als Lernort begrenzt bleibt. Die Themen des Unterrichts erschließen sich aus verschiedenen Perspektiven, wie die Autorin am Beispiel Venedigs andeutet. Mein Unterricht findet an vielen Orten statt: beispielsweise in Museen, in Gärten, in Konzerthäusern, in Kunstausstellungen, bei Stadtspaziergängen, im Wald, im Darstellenden Spiel auf dem Acker. Und zu uns und in meinen Unterricht lade ich Expertinnen und Experten ein, die als Zeitzeugen*innen, als Praxisexperten, als Theaterleute oder Musiker*innen oder Schriftsteller*innen unsere Unterrichtsthemen so lebendig ergänzen. An mich und meine Kollegen*innen in dem multiprofessionellen Team einer inklusiven Schule ist die Herausforderung des lebenslangen Lernens gestellt. Für mich sehe ich das über die universitäre Ausbildung hinausgehende Bedürfnis, mein Wissen ständig zu ergänzen. Das ist ein Prozess. Und der muss auch nicht immer weh tun. Bildung erfahre ich an so vielen Orten und zu vielen Gelegenheiten: Reisen bildet, Speisen bildet, Kultur bildet usw. Und natürlich gehört eine Lektüre und der Austausch dazu zu meinem Lebenselixier. Der Literaturempfehlung der Blog-Autorin werde ich folgen. 700 Seiten Kulturgeschichte werden mich verzaubern, auch deshalb, weil das Thema so aktuell ist. Nebenbei: auch Lessings Nathan ist bei mir aktueller denn je: „Ich weiß, wie gute Menschen denken, weiß, dass alle Länder gute Menschen tragen.“ lässt Lessing den jüdischen Kaufmann Nathan in seinem Bühnenstück Nathan der Weise sagen. Damit umreißt er sein Weltbild: Menschen seien von Natur aus „mündig“ (naturaliter majorennes) und mit Rechten ausgestattet. Alle Menschen seien gleich, jeder sei frei geboren. Den Lessing muss man/frau lesen, oder – viel besser noch – im Theater genießen. Und im Unterricht lässt sich das wundervoll in einer heterogenen Klasse von Schüler*innen aus unterschiedlicher kultureller Herkunft im Darstellenden Spiel adaptieren.
    Ich hatte das Glück, in meiner Schulzeit einigen Lehrkräften begegnet zu sein, die uns Schüler*innen mit derartigen Lernarrangements verzaubert haben. Diesen bin ich bemüht nachzueifern.

    8. März 2020
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  14. Casandra Bonowsky sagte:

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass wenn ich mich mit Menschen über Fernreisen unterhalte, ist das immer positiv aussoziiert. Auch das Träumen oder konkrete Pläne über das Auswandern werden bestaunt oder als mutig betitelt. Doch geht es um die Einwanderung von Menschen nach Deutschland und dies oft nicht freiwillig und aus Lebensgefahr und Existenzängsten heraus, verbirgt sich immer wieder ein negativer Unterton in den Gesprächen. Warum nur? Meiner Meinung nach bringt uns diese Vielfalt und Heterogenität weiter. Es erweitert den Horizont, es bereichert jede Gesellschaft. Ein Austausch von Erfahrungen, das Entdecken von neuen Lebensweisen, sowie anderer Literatur, Musik, Kunst, aber auch Regierungsformen, Religionen, Architektur und Sprachen kann einen zu neuen Wegen und Erkenntnissen bringen. Es macht die Welt und das Miteinander viel aufregender, interessanter und gehaltvoller. Man trifft auf Schönheit und Besonderheit, die man eventuell nie erkannt oder gefunden hätte. Im Prinzip wie bei einer Reise, eine Reise auf die wir uns einfach gedanklich einlassen und mitgenommen werden können. Wie eine Reise nach Venedig.

    8. März 2020
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  15. N. F. Ulrich sagte:

    Schöner und inspirierender Beitrag.
    Als (angehende) Lehrkraft sollte es immer ein Ansporn sein, durch sein Lehren die Kinder und Zuhörer zu verzaubern. Ist das Interesse, die Faszination und die Neugier für ein Thema oder ein Phänomen entdeckt, gibt es oft kein halten mehr. Schade, dass diese Eigenschaft im Alter oft verloren geht.
    Nicht nur so pompöse und bekannte Städte wie Venedig lassen diesen Wissensdurst entstehen. Schon die kleinsten und unscheinbarsten Lernort können für Kinder magisch wirken, falls eine passende und spannende Lernumgebung geschaffen werden konnte. Aus eigener Erfahrung war der Wald immer eine Faszination. Innerhalb des Unterrichts haben wir dort viel Zeit verbracht und anhand von Musik (bspw. Robert Schumann , Waldszenen), Geschichten und eigenen Erfahrungen versucht den Wald zu verstehen und zu interpretieren. Dabei besonders wichtig, unterschiedliche Meinungen zu akzeptieren.

    10. März 2020
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  16. J.Rasel sagte:

    Wozu gibt es denn genau diese wunderschönen Welten, genau wie Sie es sagen.
    Sie sollen uns faszinieren, uns weiter in die Welt schauen lassen, uns Freude schenken, Orte die einen mit ihrer ganzen Pracht verzaubern, denn hinter den ersten Kulissen, wie sie ansprachen steckt so viel mehr, die Musik, die Kunst, Dichtung und so vieles mehr.
    Und Sie haben völlig recht, genau da sollten wir die Kinder ( Schüler*innen) abholen und ihnen die Pracht der Orte näher bringen. Ihnen zeigen, dass ein Ort nicht nur zum Wohnen ist, sondern zum Leben und die ganze Kultur dahinter, etwas spannendes verbirgt. In dem Sinne können sie auch ihren eigenen Wohnort mal mit ganz eigenen/neuen Augen betrachten und die Schüler*innen herausfinden lassen, was in ihrer Umgebung vielleicht verborgenes liegt.

    25. März 2020
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  17. Linda K. sagte:

    „Fremdverstehen ist auch immer ein Ich-Verstehen“. Ein passendes Stichwort ist hier Empathie. Die Kunst ist es, über kulturelle Themen sensibel und verständnisvoll zu sprechen, sodass die Gruppe genau dieses Verständnis entwickeln kann. Hierzu fällt mir Ihr Beispiel zu der Ringparabel aus Nathan der Weise ein. Es ist alles eine Frage, WIE kommuniziert wird. Unter Berücksichtigung der von Ihnen genannten Aspekte in den unterschiedlichen Beiträgen kann es gelingen, als Lehrperson die Lernenden (und auch sich selbst) nachhaltig zu entwickeln und zu bereichern. Hierzu gehört es, wohlwollend, selbstkritisch und reflektierend auf die Lernenden zuzugehen und die Unterrichtsinhalte gut zu durchdenken. Ich freue mich auf die Zeit, in der ich mich als Lehrerin ausprobieren kann und durch Erfahrung besser werden kann!

    31. März 2020
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  18. Luisa-Sophie W. sagte:

    Wie oft habe ich es schon erlebt, das die Kinder voller Freude und Begeisterung, nach der Sommerpause , von ihren Ferien erzählten. Stolz berichteten sie über ihre Erlebnisse und Entdeckungen. Ein eigentlich sehr schöner und motivierender Unterrichtseinstieg, in den (ersten) Schultag. Wichtig dabei ist, alle SchülerInnen wahrzunehmen und ihnen ausnahmslos, ein aufrichtiges Interesse zu schenken.
    Die Ansicht, dass die ergänzende Weltsicht anderer Kulturen, zu einem tieferen und nachhaltigem Weltverstehen führen kann, finde ich sehr schön. Durch dieses ‚Fremdverstehen‘ erhält man auch immer die Möglichkeit, sich selbst weiterzuentwickeln, neu zu finden oder auch einfach seinen Horizont zu erweitern.
    Auch wenn ich nicht daran zweifle, dass der Lehrberuf im Kern eine wirklich zauberhaft schöne Profession ist, werde ich mir das Buch ,,Die Verzauberung der Welt“ sehr gerne zu Gemüte führen. Vielen Dank für diese Empfehlung!

    12. April 2020
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  19. Olivia Piechowski sagte:

    Ich finde den Beitrag sehr inspirierend. Es ist wichtig den Kindern einen leichten Einstieg in das Thema zu gewähren und an Phänomene anzuknüpfen. Es wird ihnen die Möglichkeit gegeben, neue Orte kennen zu lernen, ohne dabei genau vor Ort sein zu müssen. Somit erweitert sich ihr Horizont und sie verstehen, dass es Orte gibt an denen anders gelebt wird, als sie es kennen.

    21. April 2020
    Antworten
  20. Savocha sagte:

    Ehrlich gesagt, bin ich erst ein wenig irritiert gewesen, aufgrund des Zitates von Herrn Kermani ( welches ich zuvor nicht kannte). Ich möchte die Schüler nämlich gerne dort abholen wo sie sind und mit Ihnen gemeinsam einen Weg gehen. Nachdem ich nun nach dem grauen Inhalt recherchiert habe, kann ich meineMeinung ergänzen und sagen, dass dabei niemals die sinnliche Erfahrung zu kurz kommen darf, die nur dann funktioniert, wenn sie geheimnisvoll, weltfern, mystisch bleibt. und ja dieseErfahrungen muss man seinen Schülern eingestehen. Trotzdem glaube ich an eine Wegbegleitung und ich glaube auch daran, dass man an diese Möglichkeiten der Erfahrungen heranführen muss. Ich kann absolut bejahen, dass alle Erfahrungen, die einen zutiefst berührten dazu führtenmerh darüber wissen zu wollen und ich möchte Ihnen dasKompliment aussprechen, dass Sie es schaffen allein mit Ihren Texten dazu anzuregen. Vielen Dank.

    23. April 2020
    Antworten
  21. Lisa-Sophie R. sagte:

    Ein sehr inspirierender Beitrag der Interesse an Neuem weckt und Lust mehr Lesen macht. Ich verstehe das Lehren durch Verzaubern als Eintauchen ins Unbekannte und Neue, in
    Andersartigkeit und Besonderheit. Ein Lernarrangement sollte wirklich immer eine exzellente Attraktivität haben, um „verzaubern“ zu können, dem stimme ich zu. Das Verzaubern kann eine Herausforderung sein, wenn man als Lehrkraft selbst nicht verzaubert ist.
    Für mich bedeutet „den Menschen dort abholen wo er ist“, dass ich eine Einschätzung darüber treffe, wo der Mensch gerade steht und aufgrund dessen mein Angebot an die Schülerinnen und Schüler einschränke nur aufgrund meiner Einschätzung und das ist meiner Meinung nach immer fatal. Ich müsste den Menschen in allen seinen Facetten kennen, um überhaupt einen Eindruck davon zu haben „wo er steht“. Ich würde sagen, dass der Gedanke nicht nur zu einer ästhetischen Verarmung führt, sondern zu einer Stigmatisierung und einer gedanklichen Vorstellung eines Menschen, zu glauben wie derjenige ist. Deshalb möchte ich als Lehrkraft selbst inspirieren und mit den Kindern Neues entdecken, aber niemals mit den Kindern „gemeinsam einen Weg gehen“, denn das können sie alleine tun, wenn sie wirklich berührt sind und ich möchte ihnen ihren Weg nicht vorgeben.

    26. April 2020
    Antworten
  22. Anastasia sagte:

    Es ist auf jeden Fall hilfreich, wenn man selbst als Persönlichkeit viele interessante Hobbys hat mit denen man sich auch auskennt und viele Orte auf der Welt gesehen hat. Das ist auch für SuS immer interessant über neue Kulturen zu hören, jedoch muss man natürlich aufpassen, dass man nicht mit Klischees um sich wirft und nur eine einzige schöne Ortschaft oder Sehenswürdigkeit zeigt, sondern auch mal den Alltag der Menschen, vielleicht sogar die Schattenseiten. Was zum Beispiel eben diese Verzauberung vor Ort mit Venedig oder Barcelona durch Tourismus anrichten kann.

    30. April 2020
    Antworten
  23. Yasmin Brandt sagte:

    Ein sehr ansprechender Beitrag, der schon so ein breites Spektrum der Thematik behandelt- ebenso übrigens auch die dazugehörigen Kommentare -, dass ich nur nochmal betonen kann, wie inspirierend für mich persönlich bestimmte Orte waren, die ich betrat, besuchte und entdeckte, aber auch diese, die ich noch nicht in ihrer vollen Pracht physisch erreicht habe, sondern durch anderen Kanälen nahe gekommen bin. Die Inspiration, die mit dem Neuen und Unbekannten kommt, ist eine unermessliche Kraft, die besonders für Schüler_innen als Katalysator für Motivation und Neugier dienen kann. Denn ich denke, dass das Bewusstsein darüber wie viel wir noch nicht wissen, noch nicht entdeckt haben uns einerseits unsere Möglichkeiten aufzeigt und andererseits weg von der Einheitlichkeit des Alltags zu einer größeren Wertschätzen der Vielfalt kommen lässt.

    30. April 2020
    Antworten
  24. Venedig ist eine bemerkenswerte Stadt. Sie gehört zu meinen Lieblingsorten. Ich finde es ebenfalls wichtig, dass LehrerInnen alle Themen, die in der Schule durchgenommen werden, mit Leidenschaft den Schülerinnen und Schülern vermitteln. Um manche Themen besser nachvollziehen zu können braucht man nicht nur bessere Bücher, sondern auch eine gewisse Vorstellungskraft. Manche Kinder lernen durch Texte , aber andere Kinder wiederum mit der bloßen Vorstellung.

    12. Mai 2020
    Antworten
  25. Franziska Ernst 5295504 sagte:

    Bei der Erwähnung von Manns „Der Tod in Venedig“ musste ich auf Grund der aktuellen Situation der Covid-19 Pandemie sofort an das Unterrichten in Phänomenen denken. Aktuell hat das Berliner Ensemble einen Audiowalk konzipiert, der durch Berlin Mitte und Manns Novelle führt. Die Theaterbühnen werden im Augenblick sehr kreativ und ich denke wir können uns von ihnen inspirieren lassen um auch unsere Kinder im Klassenzimmer zu verzaubern. Einen Audiowalk, von der Lehrkraft erstellt, stelle ich mir für die Kinder sehr eindrucksvoll vor. Sie erleben, wie ihr Nahraum zur Bühne wird, ähnlich wie sie es in ihrem Text beschrieben haben. Auch die Aufgabenstellung an die Kinder einen Audiowalk zu erstellen finde ich sehr spannend.

    18. Mai 2020
    Antworten
  26. Chelsea D. sagte:

    Zu Schade, dass ich Venedig noch nie selbst erleben konnte, was eigentlich in diesem Monat der Plan war.
    Dennoch stimmte ich dem Beitrag zu. Das Kennenlernen und Akzeptieren anderer Kulturen ist eines meiner liebsten Themen.
    Meine eigene Familie setzt sich aus vielen verschiedenen Kulturen zusammen, weshalb ich mit Interkulturalität aufgewachsen bin.
    Etwas über andere Kulturen zu erfahren, kann helfen sich selbst ein Stück näher zu kommen und zu erfahren was man aus welchen Kulturen für sich mitnehmen kann und das Interesse an anderen Menschen zu erwecken.
    Somit einer meiner Lieblingsbeiträge in diesem Blog…

    29. Mai 2020
    Antworten
  27. Feline Ebert sagte:

    Lehren durch Verzauberung
    Das folgende ist eher ein Monolog, als ein Kommentar. Dennoch sind es Gedanken, die so oder so ähnlich bestimmt schon jemand anderes gedacht hat und daran möchte ich gerne anschließen.

    Eine Gruppe Kinder, buntverworrren und froh beschwingt,
    denen sollen wir nun durch einen Sinnesrausch einen Weitblick verschaffen,
    durch farbenreiche Eloquenz und authentisches Begeistern.
    Wohlbeherzt in stille Verzückung begleiten, sodass ein Lernen über den Tellerrand, vielleicht sogar über die Tischkante hinaus erfolgen kann.
    Durch ästhetische, theoretische Gesamtbildung und vieles mehr.
    Doch was sind die kleinen Dinge des (Schul-)Alltags, um gerade diesen nicht zu banal werden zu lassen? Für mich sind es Begriffe; der Umgang mit Sprache. Das Bewusstsein vermitteln, um zu ermitteln und zu wachsen.

    Ich möchte den Wortdurst nach leeren Hülsen löschen, obwohl vielleicht auch gerade diese eine Sicherheit für die Kinder bieten. Dieser Alltagssucht nach Schnickschnack-Wortschwallen Einhalt gebieten. Bekannte, unbekannte, belanglose Wortfetzen, aus Liebe zur Sprache entworfen und nun zu Ritualen der Sprache versponnen, in deren Sinnesfäden wir uns doch nur verheddern würden, wenn wir es nicht als oberflächliches Ganzes betrachten.
    Und somit machen wir Gebrauch von jenen farbenfroh-feurigen Aphorismen, als wären es Lebensformeln zum Mitnehmen. Lasst uns doch Sprache entdecken durch Altes und Neues, aber vor allem durch Eigenes. Persönliches, individuelles ausdrücken von Empfindungen und Ereignissen ist essentiell, um eine enge Bindung zur Sprache zu finden und gerade im Deutschen hat man so viele Möglichkeiten dazu. Mit ein bisschen vertrauter Derivation oder gelegentlicher Komposition können wir Welten verbinden und vielleicht auch ein bisschen uns selbst und einander. Ich denke jeder Pädagoge/in möchte den Schulalltag mit einem bisschen Zauber erleben und füllen und ein Vertrauen zueinander und untereinander in einer Gruppe und einer Klassengemeinschaft schaffen. Durch geflügelte Wörter beflügelt zu werden und zu verstehen. Verändern und verwandeln durch bezaubern und überwältigen -sich das als Ziel der Bildung zu stellen.

    3. Juni 2020
    Antworten
  28. Vivian B. sagte:

    Dirigent und Magier. Mit ein bisschen Fantasie kann die ganze Welt bereist werden. Wenn eine Lehrkraft, dass allein durch Worte schafft, ist das großartig. Man brauch also nicht immer viel Geld. Durch die richtigen Worte und die richtige Umsetzung kann auch ein Klassenzimmer eine Reise wert sein. Wenn es der Lehrkraft dann noch gelingt diese Eigenschaft auf die Schülerschaft zu übertragen, diese Magie weiterzugeben, können die SchülerInnen gestärkt und kreativer durchs Leben gehen. Sich dadurch Auszeiten verschaffen und die Ruhe in sich tragen.

    17. Juni 2020
    Antworten
  29. Ina Zarah S. sagte:

    Beim Lesen und Grübeln dieses gelungenen Beitrags beschäftigte mich der Gedanke über den Ausgangspunkt der Lehrkraft. Lehren durch Verzauberung. Kann ich nur dann so lehren, wenn ich auch selbst genau diese Verzauberung für die Thematik empfinde? Mit Sicherheit gibt es viele Lehrer*innen, die sehr guten Unterricht geben und voller Begeisterung die komplexesten Themen diskutieren, alles versuchen um den Schüler*innen eine ebenso große Begeisterung zu vermitteln. Doch denke ich, dass ein großer Spalt zwischen Begeisterung und Verzauberung liegt, der den Unterricht um eine tiefer gehende fast emotionale Komponente erweitert. Nur wenn ich im Moment des Lehrens und Sprechens einer Sache so verzaubert bin wie beispielsweise auch zum Zeitpunkt erstmaliger Verzauberung ist diese im Raum für alle spürbar, fast anfassbar und für die Lernenden auch nachzuempfinden. Dabei ist es neben dieser geteilten Emotion aber auch wichtig, Thematiken um diverse Aspekte zu erweitern, wie hier auch in der Verknüpfung mit Wissen, der Diskussion um Kultur und Vielfalt dargestellt wird.

    21. Juni 2020
    Antworten
  30. Anastasia Lanfer sagte:

    Ein mitreissender Text, der wenn er eine Minute verklinkt, auch in seinen Einzelinhalten durchaus betrachtenswert ist.
    Eine Botschaft, die der Text trägt ist: Lernen ist ein Leben lang und führt uns von einem Wissensinhalt zum Nächsten, wenn wir die Befähigung erhalten haben, uns Wissen anzueignen und eine gewisse Eigeninitiative, „eine Neugier auf die Welt“, an den Tag zu legen.
    Außerdem stellt der Autor hier Venedig (mit all seinen Facetten), aber doch mehrheitlich als Symbol für Romantik, dar und überträgt dieses Idealisierte Symbol auf den Beruf des Lehrens. Lehren sollte unter Beachtung von bestimmter, angestrebter Didaktik, die hier das allumfassende Vermitteln des menschlichen Wissens in seinen vielfältigen Facetten und Sparten, vor allem ganzheitlich und kompetenz- und fachübergreifend gestaltet werden.

    Des weiteren wird ein Bezug vom alten Venedig und seinem multikulturellen Metropolstatus des Mittelalters bis zur französischen Revolution in die heutige Situation geschaffen, mit der mehr den je vorhandenen Vielfältigkeit in deutschen Klassenzimmern und dem damit einhergehenden Arbeitsstrategien zur Inklusion aller Kinder und den von Ihnen mitgebrachten kulturellen Aspekten.

    22. Juni 2020
    Antworten
  31. Niclas Schingorra sagte:

    „Den Menschen dort abholen, wo er steht.“ klang für mich Anfang meines Studiums absolut richtig, aber wahrscheinlich nur, weil mir das viele Dozenten eingeredet haben.

    Erst die Überraschung, dass mir eine Dozentin etwas anderes erzählt, hat mich zum Denken gebracht.

    Natürlich ist es wichtig, dass ich als zukünftiger Lehrer die SuS überwältige und herausfordere, sodass sich eine Motivation von innen, Interesse und Neugier aufbaut.
    Lehren durch Verzauberung ist für mich das Konzept, dass ich als Lehrer leben möchte.

    Danke für diesen Beitrag!

    28. Juni 2020
    Antworten
  32. Sebnem Yener sagte:

    Ein wirklich schöner und Ideenreicher Text. Andere Kulturen kennen zu lernen und sich damit zu beschäftigen ist eine Bereicherung für die eigene Weltanschauung.
    Die Stadt Venedig als Beispiel finde ich sehr interessant, weil es sehr vielfältig ist. Es ist eine Kunst, einzigartig wegen ihrer Geschichte, ihrer architektonischen Schönheit und ihrer Landschaft.

    2. Juli 2020
    Antworten

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