Die Unterrichtsvorbereitung

„Arbeit und Struktur“ (Herrndorf).

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  • Diese allerdings ist unvermeidlich und muss so fundiert wie möglich sein.
  • Das bedeutet harte Arbeit, echt.
  • Fangen Sie rechtzeitig damit an.
  • Durchdringen Sie die Unterrichtsinhalte zunächst für sich selbst und lassen Sie dann Raum für gemeinsamen Wissenszuwachs.
  • Eine Unterrichtsstunde auf der Schwelle zum Klassenraum zu konzipieren, zeugt weder von beruflichem Ethos noch von verantwortungsbewussten Umgang mit Bildung.
  • Es mag auch gelungene ‚Schwellenpädagogik‘ geben, dann punktet die Lehrperson allerdings bereits durch ihre tolle Ausstrahlung und ein interessantes Allgemeinwissen.
  • Auch Themen für Grundschulkinder bedürfen einer akribischen Recherche.
  • Sie brauchen fachliche Sicherheit und Souveränität, um überzeugend zu wirken. (Beachten Sie den sehr interessanten Kommentar von Lena Put).
  • Nur mit dieser Ausstrahlung ist es möglich, dass Sie Unterrichtssequenzen kreieren, in denen es den Schüler*innen gelingen kann, über sich hinauszuwachsen.

 

Bildquelle: http://www.ekokucamagazin.com/stil-zivota/item/vise-od-citanja.html

10 Kommentare

  1. El Maestro sagte:

    Liebe/r Sis Pied de la Zirbe,
    wie recht du doch hast! Könntest du bitte noch verraten, woher du die Kraft dafür nimmst, bei 28 Wochenstunden plus obligatorischer 2 Vertretungsstunden plus div. Sitzungen, Elterngesprächen und ein paar bürokratischen Aktivitäten!?
    Ich habe sie nämlich nicht und bekenne hiermit, bereits (erfolgreich!) „Schwellendidaktik“ betrieben zu haben!
    Die Frage ist ernst gemeint! Wo liegt denn das Geheimnis der perfekten Krafteinteilung oder letztlich: Warum gibt es recht wenige gute und glückliche Lehrer und so viele schlechte dauerfrustrierte?

    27. Oktober 2015
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    • Ein Geheimnis der glücklichen Lehrperson liegt wahrscheinlich in der Identifikation mit dem Schulfach und dem Wunsch nach intensiver Kommunikation mit den Schülern. Dann schwindet die Grenze zwischen Job und Freizeit und auch private Erlebnisse können zum Unterrichtsinhalt werden.

      30. Oktober 2015
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  2. Florian Wa. sagte:

    Eine akkurate Unterrichtsplanung ist das wichtigste Fundament für guten Unterricht. Natürlich ist es viel Arbeit zu Beginn, jedoch wird es sich lohnen. Wahrscheinlich wird es nicht realisierbar sein, dass jede einzelne Stunde gut geplant wird, da es vielleicht zeitlich nicht immer machbar ist. Nichtsdestotrotz sollte versucht werden, dass es zumindest eine grobe Planung für den Einstieg, Hauptteil, Sicherung und Ende der Stunde gibt.
    Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass sich Lehrer*innen mit dem Schulfach identifizieren müssen, um somit auch Spaß an der Vorbereitung von Unterrichtssequenzen zu haben. Dann geht einem die Planung leicht von der Hand.

    23. Mai 2018
    Antworten
    • Deshalb müssen wir die Selbstbildung unserer eigenen Person sehr ernst nehmen. Nur „chillen“ birgt kein Fundament für guten Unterricht.

      13. Juni 2018
      Antworten
  3. Amrita C. sagte:

    Die Unterrichtsplanung ist nicht nur im schulischen Bereich eine unabdingbare Voraussetzung für das Erreichen von gesteckten Zielen und letzendlich auch für einen entspannten und Spaß bringenden Unterricht. Hierbei meine ich nicht nur die Schüler, sondern vor allem auch mich als Lehrperson. Je genauer meine Planung und Vorbereitung ist, desto entspannter und freier kann ich unterrichten. Je mehr Aufwand ich bei der Planung betreibe, desto motivierter bin ich die Inhalte den Schülern zu vermitteln. Dies spüren die Schüler durchaus, denn echte Motivation, Enthusiasmus und Freude übertragen sich sehr schnell auf andere Menschen. Wir ernten also, was wir säen.

    26. Juni 2018
    Antworten
  4. David sagte:

    Eine ausführliche Unterrichtsvorbereitung stellt meiner Meinung nach einen der wichtigsten Punkte für guten Unterricht dar. Ich gebe Herrn Florian Wa. recht, dass es auch wichtig ist, dass sich Lehrkräfte mit ihren Unterrichtsfächern identifizieren sollen. Dadurch geht auch die Unterrichtsplanung leichter von der Hand. Liebt man sein Fach dann fallen einer Lehrkraft auch im privaten Kontext zahlreiche Ideen für gute Unterrichtsstunden und Unterrichtssequenzen ein.

    12. Juli 2018
    Antworten
  5. Richard.Luft sagte:

    Einen gut vorbereiteten Unterricht erkennt man am Selbstbewusstsein der Lehrkraft.
    Durch die Vorbereitung ist man sich als Lehrkraft sicher, was man tut bzw. Was man den SuS erklärt. Dies läuft flüssig ab, und nicht mit unendlich vielen „ähm“ während des Unterrichts.

    12. September 2018
    Antworten
  6. Lena Put sagte:

    Wieder ein sehr treffender, wenn auch kurzer Beitrag darüber, dass die Vorbereitung für eine Unterrichtsstunde essentiell ist.
    Hierzu fällt mir noch eine weitere Ebene ein, warum es wichtig ist, seinen Unterricht auch im Vorfeld vorzubereiten und thematisch in der Materie zu sein.
    Erst vor zwei Wochen führten wir in einem Seminar ein Rollenspiel durch. Kontext des Rollenspieles war ein Elternabend, einberufen, um über die anstehende Behandlung des Themas „Sexualkunde“ im Sachunterricht zu sprechen. 2 Studenten spielten die Lehrkräfte und der Rest waren verschieden Elternteile mit unterschiedlichen sozio-ökonomischen und religiösem Backround. Es stellte sich heraus, dass eine unvorbereitete Lehrkraft eine brenzlige und ‚heiße‘ Diskussion nicht löschen kann. Beruhigend und auf die Eltern eigehend, kann die Lehrkraft nur wirken, wenn sie genau weiß, WAS sie unterrichtet, WIE sie dies macht und vorallem WARUM? Gerade eine Vorabplanung ist wichtig, um für sich selber einen roten Faden und die Legitimation zu haben.

    23. April 2019
    Antworten
  7. J. Oppelt sagte:

    „Wissen ist Macht“, so heißt es doch immer. Mit dieser Macht meine ich nicht, die Macht über die Kinder, sondern die Macht den Unterricht zu leiten den Kindern und die Macht ihnen wichtige Inhalte zu vermitteln. Es ist immer gut vorbereitet zu sein, schon allein, weil man mit Wissen und dem nötigen Background selbstsicherer ist und sich nicht so schnell aus der Bahn werfen lassen kann. Wie Lena Put schon gesagt hat, ist die Unterrichtsvorbereitung essentiell und nur so kann ein guter Unterricht stattfinden.

    21. Juni 2019
    Antworten
  8. Jakoba sagte:

    Vielen Dank für die Tipps zur Unterrichtvorbereitung.
    Da ich noch keine praktischen Erfahrungen in der Klasse habe sammeln können, kann ich sie nur dankend annehmen.
    Aufgrund von Menschenkenntnis und Selbsteinschätzung erscheint mir ebenfalls eine gute Vorbereitung unabdingbar im Umgang mit SuS, Eltern und Kolleg*innen.

    29. August 2019
    Antworten

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