Das Universale in der Lehre

Sterne hoch die Kreise schlingen (Eichendorff).

Sternennacht

  • Dies ist das Gemälde ‚Sternennacht‘ von Vincent van Gogh. Wenn Sie es mit Kindern betrachten wollen und einen epochalen Unterricht durchführen wollen, schlage ich folgende Vorgehensweise vor.
  • Zeigen Sie doch zunächst das Bild ‚Provenzalische Landschaft‘ vom Meister van Gogh.

Provence

  • Weisen Sie auf die Pinselführung hin, die mediterrane Landschaft (die viele der uns zugewanderten Kinder kennen werden), den Himmel, die Gerüche, das Klima.
  • Dann bitten Sie die Kinder, sich auf dem Bild zu positionieren. Das kann überall sein, im Gras, auf der Zypresse, auf den Bergen, im Himmel. Hier ein Arbeitsauftrag zur Hilfestellung:

Bildbetrachtung

 

 

 

 

 

 

 

  • Nun ist es Zeit für einen Text von Arno Holz.
    Mählich durchbrechende Sonne

    Schönes,Handmann
    grünes, weiches
    Gras.

    Drin
    liege ich.

    Inmitten goldgelber
    Butterblumen!

    Über mirwarmder Himmel:

    Ein
    weites, schütteres,
    lichtwühlig, lichtblendig, lichtwogig
    zitterndes
    Weiß,
    das mir die
    Augen
    langsamganzlangsam
    schließt.

    WehendeLuftkaum merklich
    ein Duft, ein
    zartes  . . .  Summen.

    Nun
    bin ich fern
    von jeder Welt,
    ein sanftes Rot erfüllt mich ganz, und
    deutlich  . . .  spüre ich  . . .  wie die
    Sonne
    mir durchs Blut
    rinnt.

    Minutenlang.

    Versunken
    alles  . . .  Nur noch
    ich.

    Selig!

  • Merken Sie die Nähe zum Gemälde!? Auch sehr junge Lernende können zumindest die ersten Zeilen transformieren und sie auf ihre gewählte Position im Bild zuschneiden.
  • Beispiel: Hohe, kühle, blaue Berge. Drauf stehe ich.
  • Oder: Starker, grüner, hoher Baum. Drauf sitze ich.
  • Oder: Festes, duftendes, stacheliges Gras. Drin sitze ich auf einer Decke.
  • Oder, wenn die Inspiration noch nicht da ist, bzw. der Bedarf nach Förderung zu erkennen ist, die Originalzeilen von Arno Holz:
  • Schönes, grünes, weiches Gras etc..
  • Auch eine Abschrift kann völlig in Ordnung sein.
  • Die 4. Strophe von Arno Holz, die mit dem lichtwühligen Himmel, ist natürlich ein literarischer Gourmet-Genuss. Wortschöpfungen, die den Malstil van Goghs erfassen. Bild und Gedicht sind nicht miteinander entstanden, die Parallelen fand ich zufällig. Also, die Schöpferischen unter Ihnen, beschreiben Sie den Himmel mit Ihren Wortschöpfungen. Ein Wortspielspaß der gleichzeitig bildet.
  • Zeigen Sie jetzt die berühmte ‚Sternennacht‘.
  • Stellen Sie noch einmal die obigen Fragen. Wir sind ja jetzt geübter.
  • Wo bist du auf diesem Bild usw..
  • Viele meiner Schüler*innen wollten mit den Sternen kreisen. Das Universum durchkreuzen. Den ‚deep sky‘ erforschen.
  • Im Westhavelland gibt es Sternenparks, Teleskope entführen in entfernteste Galaxien. So wird die Lehre epochal, das eigene Schicksal in einen kosmischen Zusammenhang gerückt. Essentiell wichtig meines Ermessens.
  • Spielen Sie Musik. Beispielsweise die ‚Planeten‘ von Gustav Holst. Daraus ‚Jupiter‘. Hier der link: Die Planeten
  • Lassen Sie wieder Paralleltexte schreiben. Ein Beispiel:

 

Sternennacht Schülertext (2)

Noch eins?

Sternennacht Schülertext (1)

Viel Erfolg!

Bildquelle: https://artsandculture.google.com/asset/the-starry-night/

98 Kommentare

  1. Kübra Ö. sagte:

    Super Möglichkeit fächerübergreifend zu arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler begeben sich auf eine Reise. Dabei werden verschiedenste Sinne angesprochen, das Sehen und Hören.
    Mir fällt auf, dass hier viele Adjektive benutzt werden. Warum nicht das Thema Adjektive im Unterricht mit dem Werk „Die Sternennacht“ vermitteln. Die Abwechselung auf diese Art wird Ihnen bestimmt große Freude machen.
    Danke für diesen tollen Beitrag!

    6. Januar 2021
    Antworten
    • Michelle Probst sagte:

      Ich finde deinen Vorschlag sehr interessant. Ich hospitiere in einer 2. Klasse und bin mir sicher, dass das Kennenlernen von Adjektiven in ihrer Vielfältigkeit, durch die „Sternennacht“ sehr spannend sein kann und eventuell auch im homeschooling Spaß und Abwechslung bereiten kann.

      6. Januar 2021
      Antworten
    • Alina C. sagte:

      Tolle Idee! Wenn wir schon fächerübergreifend denken, kann man auch ähnliche Gemälde im Kunstunterricht herstellen. Man kann die Mal-Technik und die Farbgebung besprechen und mit diesem Wissen eigene Werke erzeugen. Es können die gleichen Farben, oder vielleicht auch andere Farben und Materialien genutzt werden. Anschließend kann verglichen werden was sich am besten geeignet hat. Danach können zu den eigenen Bildern, oder auch denen der MitschülerInnen, Texte und Gedichte geschrieben werden.

      6. Januar 2021
      Antworten
      • Lisa Konrad sagte:

        Ich möchte in Bezug auf die Verbindung verschiedener Fächer noch einmal auf die Anmerkung zu Sternenparks und Teleskopen verweisen. Auch ein Besuch im Planetarium oder die einfache Beobachtung des Nachthimmels von Zuhause oder bei einer Nachtwanderung im Freien bieten sich m.E. sehr an. Auf diese Weise wird Naturwissenschaft sinnlich verbunden. Das finde ich ganz wundervoll!

        7. Januar 2021
        Antworten
        • KR sagte:

          Ja, das sind tolle Ideen zur Ergänzung dieser epochalen Unterrichtsidee. Hier würde ich noch anfügen, dass man sich auch mit dem Leben von van Gogh beschäftigen kann. Ich finde es schön, Kunstwerken auch den Künstler dahinter „ein Gesicht zu geben“. Auch der Künstler als Mensch kann in Kindern das Kunstinteresse wecken und Kunst „näherrücken“. Ich selbst habe in der Grundschule dazu einmal mit dem Kunst-Comic Vincent Van Gogh gearbeitet. Auch die Enstehung der „Sternennacht“ ist dort thematisiert.

          7. Januar 2021
          Antworten
      • Vivien M. sagte:

        Deine Ideen finde ich wirklich super. Vielleicht lässt sich ja ein größeres Projekt daraus machen, welches in einer eigenen „Gallery“ endet. Dort können die Schüler*innen ihre Werke (eigene Bilder, Gedicht und vielleicht sogar musikalische Kompositionen?…) ausstellen. Somit können noch weitere Personen an ihren Gefühlen und Erfahrungen teilhaben (Eltern, Mitschüler*innen etc.).

        9. Januar 2021
        Antworten
        • Maria Bennewitz sagte:

          Ich liebe die ganzen Vorschläge! Sie machen solch eine Lust auf Poesie, Kunst, Literatur und Gefühle. Wenn es das schon in mir (uns) auslöst, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass diese Euphorie auch von den SuS empfunden und getragen wird.
          Vielen Dank für all die Impulse! Mehr bleibt mir nicht zu sagen.

          27. Januar 2021
          Antworten
        • Karolina Schwiertz sagte:

          Die Idee mit der Galerie ist toll! Der Gedanke, dass Schüler*Innen ihre Werke, wie auch immer diese „aussehen“ mögen, vorstellen können, macht Lust es umzusetzen. Und bei den Kindern bleibst langfristig in Erinnerung!

          4. Februar 2021
          Antworten
  2. Maria Leps sagte:

    Wow, das gefällt mir sehr gut! Ich finde es super, wie die drei Elemente (Bild, Gedicht und Musik) einwandfrei zusammenpassen und miteinander verschmelzen. Das wirkt sehr rund. Könnte mir sehr gut vorstellen, dieses Beispiel einmal selbst im Unterricht auszuprobieren, sobald es wieder möglich ist. :-) Die Beiträge der Kinder gefallen mir auch sehr gut, sehr kreativ und teilweise sehr tiefgründig! Sehr schön!

    6. Januar 2021
    Antworten
    • Emily G. sagte:

      Stimme ich dir vollkommen zu, Maria. Das Beispiel spiegelt wieder einmal die Vielfältigkeit einer möglichen Unterrichtsgestaltung dar. Man kann selbst mit den jüngsten Kindern tiefgründige und gehaltvolle Materialien, Texte, Bilder etc behandeln – die Kunst ist nur, diese den Kindern verständlich, vlt. manchmal didaktisch reduziert und spannend zu präsentieren. Ich glaube auch, dass Kinder diese Unterrichtsgestaltung viel Eigeninitiative und Begeisterung entgegenbringen und die Förderung somit auf so vielen Ebenen stattfindet.

      9. Januar 2021
      Antworten
      • Daniela H. sagte:

        Ich kann mich Maria und Emily da nur anschließen. Ich fände es außerdem sehr interessant, die Unterrichtseinheit in sämtlichen Klassenstufen einmal durchzuführen und dann die bestimmt sehr vielfältigen und auch großartigen Ergebnisse miteinander zu vergleichen.

        15. Januar 2021
        Antworten
    • Murat Bilgehan sagte:

      Sehe ich genauso. Diese Symbiose aus Kunst, Literatur und Musik ist ein spannender Unterrichtsversuch, der Unterhaltung und Ästhetik vereint. Gerade vor dem Hintergrund vielperspektivischer Unterrichtsgestaltung sollte der Anspruch darin bestehen, das Schöne aus den unterschiedlichen Fächern gemeinsam zur Geltung zu bringen. Und genau das ist hier geschehen. Es wäre interessant zu sehen, welchen Einfluss dieses Zusammenspiel auf die Redebeiträge und Texte der Kinder ausübt. Könnten beim Hören der Musik manche Töne zu bestimmten Gedanken und Ideen anregen und Gefühle auslösen? Laute Töne der Orchestersuite könnten beispielsweise beim Betrachten des Bildes ‚Provenzalische Landschaft´ mit einem Sturm oder wilden Tieren hinter dem Gebüsch assoziiert werden, auch wenn es sehr harmonisch und ruhig wirkt.

      26. Januar 2021
      Antworten
  3. Michelle Probst sagte:

    Das ist wirklich ein sehr kreativer und ansprechender Vorschlag, welcher unterschiedliche Umsetzungsmöglichkeiten bieten kann. Die Vorstellung einem Gemälde zu begegnen, indem man sich zunächst positioniert und die Umgebung von dieser Stellung aus beschreibt, empfinde ich als sehr spannend, gehaltvoll und nachhaltig, weshalb ich diesen Zugang zur Sache in verschiedenen Kontexten nutzen würde.

    6. Januar 2021
    Antworten
  4. Katarina Drese sagte:

    Das Universale in der Lehre
    Anhand des Unterrichtsbeispiels lässt sich eine Vorstellung von der Umsetzung von epochalem Unterricht gewinnen. Die musisch-künstlerische Aspekte verschmelzen mit Poesie und bieten Anregung, um selbst schöpferisch tätig zu werden. Persönlich erinnere ich mich daran, dass es mir in der Grundschulzeit schwerfiel, einen Schreibprozess zu beginnen. Das Hineinfühlen in ein Gemälde, eine Art Paralleltext und der gemeinsame Austausch erleichtern den Einstieg ungemein.

    6. Januar 2021
    Antworten
  5. Lena Schweda sagte:

    Wie schön, allein diesen Beitrag zu lesen, war wie Meditation für mich.. Poesie ist so etwas wundervolles und im Gegensatz zu vielen Erwachsenen gibt es wohl kaum ein Kind, das sich ihr gegenüber verschließt und keine Freude daran findet. Wie Maria schon schrieb, gefällt auch mir die Möglichkeit der Fusion mehrerer Teilbereiche besonders gut. Gedankenreisen, inspiriert von van Goghs Werken, untermalt mit Musik und der Möglichkeit, selbst kreativ zu werden, ob im lyrischen oder malerischen Sinne… Das ist meiner Meinung nach so viel mehr wert als stupide, pseudo-individuelle Wochenpläne, denn es fördert nicht nur die Lust an der Auseindersetzung mit der uns umgebenden Welt, sondern auch mit sich selbst.

    6. Januar 2021
    Antworten
    • Nele Reich sagte:

      Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen.
      Mir gefällt es sehr gut, wie die Malerei mit dem Gefühl der Poesie in Einklang gebracht und für die Kinder so greifbar gemacht wird.
      So versetzen sich die Kinder in die räumliche ihres Selbst, lernen sich räumlich zu orientieren und ausdrücken zu können und natürlich auch, Musik, Kunst und der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen.
      Ein ganz tolles Konzept!

      7. Januar 2021
      Antworten
  6. Jasmin K. sagte:

    Diese Unterrichtsidee finde ich durchaus spannend und ansprechend. Wie Michelle Probst schon erwähnte, ist es ein lobenswerter Zugang zu einen Gemälde, wenn man sich gedanklich selber darin positionieren soll und von dort aus die Umgebung wahrnimmt. Das Musikstück bringt vor allem auditive Lerner zu einer Vorstellung dessen. Ein Unterrichtsbeispiel, welches unbedingt ausprobiert werden möchte!

    6. Januar 2021
    Antworten
    • Justine Jung sagte:

      Da kann ich mich nur anschließen. Besonders die Musik kann beim Schreiben Entspannung und Kreativität freisetzen. Viele Kinder werden vor ihren Augen Bilder vorbeiziehen sehen und ihre erdachte Welt viel besser beschrieben können. Generell finde ich das Hören von Musik beim Träumen und Schreiben wundervoll. Jedoch sieht das wahrscheinlich nicht jedes Kind so. Mithilfe von Bildern ins Gespräch zu kommen und dieses dann mit der Lyrik zu verknüpfen, finde ich klasse! Das kann ein sanfter Einstieg für viele Themen im Deutschunterricht darstellen. Diese Vorgehensweise erinnert mich an das DIXIT Spiel, dass ich durch ein anderes Seminar kennenlernen durfte. Wir sollten uns für die verschiedenen und auch merkwürdigen Bildern Wörter, Sprichwörter, Gedichte ausdenken. Diese Wörter, Gedichte und Sprichwörtern sollten dem Bild eine Aussage geben, aber nicht eindeutig darauf hinweisen, dass es sich um das eine Bild handelt. Im nächsten Schritt sollten wir dann erraten welches Bild gemeint wurde. Das kann man ebenfalls sehr schön in der Grundschule anwenden.

      8. Januar 2021
      Antworten
  7. Jessica Perkovic sagte:

    Zufälligerweise hat meine sechsjährige Tochter in der Vorweihnachtszeit vor dem Lockdown mit ihrer Vorschulgruppe die „Sternennacht“ von van Gogh besprochen. Die Erzieher hatten innerhalb einer Stuhlkreisgruppe einen großen Printdruck des Gemäldes abgedeckt in die Mitte gelegt. Die Kinder durften dann einzeln nacheinander ein Stück des Gemäldes aufdecken und beschreiben, was sie sehen und auch, ob sie das Gesehene interpretieren möchten. So setzte sich nach und nach das ganze Bild zusammen. Bei ihren Beschreibungen konnten die Kinder ihren Eindrücken freien Lauf lassen. Im Anschluss erzählten die Erzieher etwas über das Bild und den Maler. Die Kinder konnten dann ihre eigene Interpretation einer Sternennacht auf Leinwand mit Acrylfarbe malen. Dazu bekamen sie ein Gedicht zur Sternennacht vorgestellt und vorgelesen, leider konnte ich nicht die Quelle oder den Autor identifizieren.
    Ich könnte mir vorstellen, dass man dieses Konzept auch wunderbar mit einer ersten Klasse so durchnehmen könnte, vielleicht noch ergänzt um einige weitere Aspekte. Durch diesen fächerübergreifenden Ansatz könnten sich die Kinder dem Bild auf vielfältige und kreative Weise annähern.

    6. Januar 2021
    Antworten
  8. Kimberley Goldbach sagte:

    Ich finde diesen Unterrichtsvorschlag sehr interessant und macht Lust ihn mal auszuprobieren. Ich finde durch den Einsatz der verschiedenen Veranschaulichungen (Gemälde, Gedicht und Musik) lasst sich Themen fächerübergreifend aufgreifen. Auch durch den unterschiedlichen Zugang ist eine individuelle Annährung an verschiedenste Thema möglich.

    6. Januar 2021
    Antworten
  9. Melina Moshos sagte:

    Vielen Dank für diesen ideenreichen Beitrag. Gerade der Vorschlag zur Positionierung in einem Gemälde gefällt mir besonders gut, da er für jede Altersstufe geeignet ist und bestimmt für eine tiefgründige Auseinandersetzung sorgt.
    Ich kann es mir sehr gut vorstellen, diese Lerneinheit und den Text von Arno Holz an einem außerschulischen Lernort (wie z.B. einer Liegewiese im botanischen Garten) mit den Kindern zu entdecken und zu behandeln. Ich denke, dass die Kinder durch das Ertasten, das Hören, das Beobachten und das Riechen der Natur, zum Schreiben inspiriert werden können.

    6. Januar 2021
    Antworten
  10. Jane Deutscher sagte:

    Vielen Dank für den tollen Impuls. Die Verknüpfung von Bildbetrachtung, Adjektiven, Gedicht und Musik ist so gut gelungen und öffnet viele neue Türen für andere Fächer und Aufgabenarten. Vor allem Instrumentalmusik bietet sich bei solchen Arbeitsaufträgen besonders an und gibt der Aufgabe Tiefe, die SuS können mehr eintauchen und sich darauf einlassen. Auch den Blickwinkel direkt in und nicht auf das Bild zu richten, finde ich sehr interessant und kannte ich so vorher noch nicht.

    6. Januar 2021
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  11. Christopher Mischow sagte:

    Wenn man Designer befragt, die sich für Werbe- oder Unterhaltungszwecken professionell mit kindgerechten Grafiken und Designs befassen, wird van Gogh’s Stil vermutlich nicht unter den häufigsten Nennungen auftreten. Vielmehr ist in Kindermedien ein sehr schlichter, texturloser Zeichen- und Formenstil üblich. Auch wenn das sicherlich Vorteile hat wie etwa eine bessere Verständlichkeit, so wirkt es doch oft ziemlich reizlos, steril und wenig inspirierend. Ich denke das unterfordert das Interesse an Kreativem der meisten Kinder deutlich.
    Diese Unterrichtseinheit mit den wesentlich anspruchsvolleren, texturreicheren van Gogh Bildern fordert die Kinder viel stärker.
    Zuerst könnte man sich fragen, ob man wirklich mit jungen Kindern anspruchsvolle Werke großer Künstler wie van Gogh thematisieren sollte. Würde man die Kinder nicht überfordern? Ich denke, dass dieses Fordern der Kindern sehr sinnvoll ist. Ganz offenbar hat es die Kreativität enorm angeregt und es sind beeindruckende Ergebnisse zustande gekommen. Dass dabei ganz nebenbei auch kunsthistorisch bedeutsame Werke den Kindern bekannt gemacht werden ist ein toller Zusatzeffekt, der der kulturellen Allgemeinbildung sehr zuträglich ist.

    7. Januar 2021
    Antworten
    • Stellvertretend für alle, die ich inspirieren konnte: Die Kinder werden Ihnen diesen Anspruch danken und Sie nicht vergessen. Versprochen!

      7. Januar 2021
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  12. Alisa Michael sagte:

    Ein wirklich gelungene Unterrichtsanregung, wie ich finde. Zumal es fächerübergreifend viele Ideen und einen großen Kreativitätsspielraum der SuS zulässt.
    Erst neulich haben wir in der zweiten Klasse Van Gogh im Unterricht thematisiert und ich war erstaunt über die vielfältigen Kommentare der jungen SuS zu einem Bild.
    Die Gedichte zu Van Goghs Bild(ern) zu verbinden und damit den Zugang zur Prosa zu finden, empfinde ich als äußerst gelungen. Die Texte der SuS verdeutlichen, welch verborgene Schätze in den SuS stecken, die wir Erwachsene oftmals unterschätzen!
    Es gilt also ebendiese Schätze hervor zu kitzeln!

    7. Januar 2021
    Antworten
    • Alisa Michael sagte:

      Eine Unterrichtsanregung soll es natürlich heißen …

      7. Januar 2021
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  13. Joanna sagte:

    Richtig gut erklärt. Ich finde es sehr gut. Ich finde der Arbeitsauftrag ist fächerübergreifend und lässt sich gut mit einer Art Freiarbeit verbinden. Die Kinder können ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Selbst wenn ihnen nichts einfällt, können sie das Gedicht abschreiben und so ihre Konzentration trainieren. Auch das Rechtschreiben findet hier Anwendung.

    7. Januar 2021
    Antworten
  14. Sandra K. sagte:

    Eine sehr schöne Idee, Gemälde als visuellen Impuls für literarisches Erleben und Lernen zu nutzen. Durch die Impulsfragen werden in der Vergangenheit gemachte ästhetische Erfahrungen aufgegriffen und genutzt, um die Kinder in die dargestellte Landschaft zu „entführen“. Diese imaginative Reise erleichtertes des den Kindern, den literarischen Text „Mählich durchbrechende Sonne“ zu erleben und zu entdecken.
    Ich bin wirklich begeistert, zu welchen schönen Ergebnissen die Kinder durch diese Impulse in ihren Paralleltexten gekommen sind. Dies zeigt, wie sehr sie sich durch die Gemälde und den Text in diese imaginiere Welt haben entführen lassen.
    Vielen Dank für diesen wirklich schönen Unterrichtstipp!

    7. Januar 2021
    Antworten
  15. Beyza Demir sagte:

    Vielen Dank für die tolle Inspiration! Das Konzept ,,Lernen mit allen Sinnen“ finde ich hier sehr passend. Das Betrachten des Gemäldes, das Hören der Musik kann man super ergänzen mit beispielweise dem Tasten von Sternenstaub aus Wolle oder/und das Riechen von bestimmten Düften. Ein Abdunkeln des Klassenzimmers wäre auch toll! Insgesamt wäre es somit ein ganzheitliches Erlebnis in die Sternennacht.

    7. Januar 2021
    Antworten
  16. Celina Schmidt sagte:

    Ich finde es beachtlich zu welch poetischen Werken die Kinder so befähigt werden.
    Eine super Erfahrung für die Kinder, kunstvoll mit Sprache umzugehen, beeinflusst von einem anderen Genre der Kunst (Malerei).
    Ich erinnere mich noch an eine Aufgabe damals (in der 4. Klasse?), als uns ein Bild vorgelegt wurde, auf dem ein großer Felsen abgebildet war, welcher über dem Meer schwebt. (Ich finde den Titel des Bildes leider nicht, dabei dürfte das Kunstwerk gar nicht so unbekannt sein…)
    Zu diesem Bild sollten wir uns eine Geschichte ausdenken.
    Wie alt waren eigentlich die Kinder, deren Beispieltexte hier hochgeladen wurden?

    7. Januar 2021
    Antworten
  17. Ines Saydan sagte:

    Es bietet sich vor allem in der Grundschule an fächerübergreifend zu arbeiten. Ich finde, dass viel zu wenig auf diese Weise gearbeitet wird. Dieses kreativlose Abarbeiten von Aufgaben und Wochenplänen kann ich nicht ertragen. Ich sehe es auch bei meiner Tochter, die dieses Jahr eingeschult wurde. Für den Bereich Kunst ist für den Wochenplan ein Ausmalbild von winterlichen Motiven vorgesehen. Das verstehe ich einfach nicht! Die Künste sind so reich an inspirierenden Werken. Sehr gerne würde ich dieses hier vorgestellte Konzept mit Kindern erarbeiten. Zu den Bildern von van Gogh sind mir direkt unzählige Kunstlieder in den Sinn gekommen, die ja auch wiederum Gedichte zur Grundlage haben. Auf diese Weise wird automatisch Musik und Literatur verbunden.
    Das Stück „On the Nature of Daylight“ des britischen Komponisten Max Richter ist ebenfalls sehr stimmungsvoll. Ich kann mir gut vorstellen, dass es für viele inspirierend wirken könnte.

    7. Januar 2021
    Antworten
  18. Marie Schulze sagte:

    Ich finde Ihren Unterrichtsvorschlag sehr spannend und ansprechend. Die Idee, erst über ein anderes Bild einzusteigen finde ich sehr hilfreich. Die Kinder üben sich im Wortfinden und dem Benutzen von Adjektiven. Am Anfang sind sie vielleicht noch etwas schüchterner und trauen sich nicht, neue und unbekannte Wörter zu benutzen, zu erfinden. Vielleicht verstehen sie auch nicht, was von ihnen gewollt wird und sie tauschen sich mit ihren Mitschüler*innen aus. So kommen die Kinder ins Gespräch miteinander. Wenn dann jedoch zur ‚Sternenacht‘ gewechselt wird, sind die SuS mit den Aufgaben und Strukturen bekannt. Manche kommen vielleicht aus sich heraus und wagen Neues. Andere bleiben bei ihrer ersten Vorgehensweise. Oder die Kinder inspirieren sich gegenseitig. Durch das Betrachten der zwei Bilder haben die SuS genug Freiraum Dinge auszuprobieren und sich forschend an etwas heranzutrauen. Ich denke in dieser Unterrichtseinheit kann sich jedes Kind wiederfinden und identifizieren, und sei es bei den Aktivitäten, die nicht direkt mit den Bildern zusammenhängen (Musik, Sternenparks, Paralleltexte schreiben…).

    7. Januar 2021
    Antworten
  19. Clarissa Bahrenburg sagte:

    Ich finde den Ansatz und die Aufgabenkonstruierung sehr interessant und hilfreich. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Bilder können im Allgemeinen von sehr jungen SchülerInnen bereits erfasst und etwas analysiert werden. Sie erhalten somit Input eines berühmten Künstlers und lernen, „step by step“ ihre Eindrücke zu formulieren.

    Sehr schöner Ansatz und tolle Idee!

    7. Januar 2021
    Antworten
  20. Luisa Zeidler sagte:

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Es ist ein sehr schönes Beispiel wie Unterricht gestaltet werden kann. Besonders beeindruckt bin ich von den Paralleltexten der Kinder. Sie sind so poetisch und haben eine Tiefe, die ich nicht erwartet habe. Es hinterlässt ein „Lichtgefühl“ bei mir, nicht nur, weil der fächerübergreifende Ansatz so gut gelungen ist, sondern auch, weil es eine ästhetische Erfahrung für die Kinder ist.

    7. Januar 2021
    Antworten
  21. Ina L. sagte:

    Auch ich finde die Unterrichtseinheit sehr gelungen. Die bisherigen Ideen, diese beim Thema Adjektive einzusetzen finde ich gut. Gleichzeitig könnte man das Thema „Gefühle“ einfließen lassen.

    Wie fühlst du dich, wenn du das Bild betrachtest? Welche Gefühle hattest du, als die Musik eingesetzt hat. Wie fühlst du dich auf der Position, auf welcher du sich platziert hast usw …

    7. Januar 2021
    Antworten
  22. Anne-Sophie Bach sagte:

    Mich haben diese Zeilen total inspiriert und nun habe ich Lust so etwas ähnliches im Unterricht anzuwenden. Es zeigt sehr gut, wie einfach es doch ist fächerübergreifend zu arbeiten. Viele Kinder können durch diese Verknüpfung von Bild und Text tiefer in die Materie eindringen ggf. sich damit identifizieren und selbst kreativ tätig werden.

    7. Januar 2021
    Antworten
  23. Lena J. sagte:

    Ein super Beispiel für fachübergreifendes Lernen. Der Ausgangspunkt: Ein Bild von Van Gogh eröffnet eine weitreichende Unterrichtsreihe von Kunst, Musik und Deutsch. zusätzlich könnte man weitere Fächer wie Sachunterricht dazu nehmen. Hier können sich die Kinder Fragen zu Galaxien, Sternen und ähnlichem stellen.

    7. Januar 2021
    Antworten
  24. Lena Zadruzynski sagte:

    Ich kann mich den vorherigen Kommentaren nur anschließen. Ich finde Ihre Unterrichtsidee sehr gelungen und inspirierend. Die Kombination aus den verschiedenen Elementen der Kunst, Musik und den Deutschkenntnissen stellt für die SuS eine schöne Abwechslung dar. Die Lehrkraft bietet den SuS somit einen fächerübergreifenden Unterricht, in dem auch die Kreativität der SuS im besonderen Maße gefördert wird.
    Ich finde es zudem sehr beeindruckend auf welche Ideen die SuS kommen. Die zwei von Ihnen gezeigten Beiträge von den SuS verdeutlichen gut, dass die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten.
    Schließlich finde ich auch die vorgeschlagenen Ideen zum Thema Adjektive gut. Die Lehrkräfte könnten dies ebenfalls in die Unterrichtseinheit gut einbauen.

    7. Januar 2021
    Antworten
  25. Sophie Knispel sagte:

    Ich bin ein großer Fan von Unterrichtsentwürfen, welche mit einem mit einem Kunstwerk beginnen oder sich um solches handelt. Die musischen, künstlerischen oder poetischen Aspekte bieten Anregung und Anstöße, um schöpferisch tätig zu werden. An der Lehrkraft liegt es diesen Prozess konstruktiv zu lenken und einen Rahmen zu geben. Aber ich denke auch, dass die Schüler und Schülerinnen auch allein bzw. in Freiarbeit in der Lage sind an diesem Anstoß zu arbeiten, da ein Gemälde viele Spaten und die unterschiedlichsten Gefühle hervorrufen kann.
    Ich denke auch, dass die Visualisierung und der Paralleltext den Schreibprozess unterstützt. Auch in meiner Grundschulzeit waren die Diskussions- und oder Schreibanlässe eher einfach gehalten und schnell langweilig.

    7. Januar 2021
    Antworten
  26. Michael R. sagte:

    Ich finde die Unterrichtsidee ist genau das, was wir verstärkt in einem Bildungssystem brauchen, in dem Persönlichkeiten mit eigenen Vorstellungen und eigenen Träumen, Hoffnungen und Gewohnheiten entfaltet werden sollen.

    Es ist ein Szenario, in dem das Träumen erwünscht und nicht verboten gar verpönt ist. Es ist ein Szenario, in dem die Lernenden ihrer eigenen ästhetischen Erfahrungswelt den Raum zur kreativen Entfaltung geben können.

    Vielen Dank für das sehr anregende Beispiel.

    7. Januar 2021
    Antworten
  27. Zeliha Aksünger sagte:

    Mir gefällt die Unterrichtsidee und besonders die Vorgehensweise auch sehr gut. Ich habe auch gleich an die vielen Adjektive gedacht, da ich auch eine Einheit mit Adjektiven mit meiner Klasse geplant habe. Außerdem gefällt es mir, Themen zu behandeln, die mehrere Perspektiven ansprechen und gleichzeitig die Kinder fühlen und denken zu lassen. Die Frage: Wo in diesem Bild würdest du dich platzieren? finde ich sehr spannend, weil dazu jeden Kind etwas sagen kann und sich somit ganz automatisch in dem Bild fühlt und seine Emotionen beschreiben kann. Die Kombination mit Musik gefällt mir auch gut. Vielen Dank für die Anregungen! Die Texte der Kinder sind echt gut! :)

    7. Januar 2021
    Antworten
  28. Julia Scholze sagte:

    Ich empfinde dies als eine sehr schöne Art in ein Thema einzusteigen. So lernen die Schülerinnen und Schüler spielerisch bekannte Kunstwerke kennen und können sie beschreiben. Das kann das Interesse unheimlich wecken. Zudem kann man damit auch in andere, fächerübergreifende Thematiken überleiten, wie zum Beispiel Emotionen, aber auch die Lyrik. Da sie lernen zu beschreiben und zu interpretieren, sind sie in der Lage dies bei Gedichten anzuwenden. Und dabei wird nicht das öde „Jetzt sag mir mal, was für ein Versmaß das Gedicht hat.“ gefordert, sondern das wirkliche Hineinfühlen in die Werke. Inspirierend wirkt es allemal, wenn man sich die Schüler*innenbeiträge anguckt.

    8. Januar 2021
    Antworten
  29. Elisa Balke sagte:

    Eine gute Möglichkeit fächerübergreifend zu arbeiten. Zum einen kann auf die Maltechnik van Goghs eingegangen werden und man kann sie anschießend auch selber praktizieren. Zum anderen können sich die SuS daran anknüpfend literarisch inspirieren lassen und ein Gedicht verfassen. Hier wird nicht nur auf sachlicher Ebene gearbeitet. Stattdessen wird die Kreativität der SuS angeregt und der Unterrichtsstoff wird interessant und aktivierend aufgearbeitet.

    Vielen Dank für diese Anregung. Die Texte der Kinder beeindruckten mit sehr!

    8. Januar 2021
    Antworten
  30. Mandana Eslamizad sagte:

    Der Arbeitsauftrag ist phantasieanregend, besonders durch die eigene Positionierung auf dem Bild sowie die Beantwortung der Fragen auf dem Arbeitsblatt.
    Interessant ist, dass die SuS nachdem Sie ihre Antworten auf einem separaten Blatt abgeschrieben haben, merken werden, dass sich daraus eine kleine Geschichte ergibt.
    Der Arbeitsauftrag ist intrinsisch motivierend, durch das Erfolgserlebnis, eine Geschichte verfasst zu haben, da die SuS das Verlangen verspüren werden, weitere literarische Texte zu verfassen.

    Die Kinder können anhand des Arbeitsauftrages, die Bilder sehen, das Geschehen auf den Bildern fühlen und das Gedicht von Arno Holz durch lautes lesen hören. Zusätzlich könnte ihnen die Frage gestellt werden, ob sie Gerüche/Düfte während der Positionierung auf den beiden Bildern wahrnehmen können.

    Die Texte/Gedichte der Kinder sind wahnsinnig tiefgründig und berührend.
    Der Arbeitsauftrag beeindruckt und inspiriert mich. Herzlichen Dank dafür.

    8. Januar 2021
    Antworten
  31. Luisa Müller sagte:

    Vielen Dank für diese anregende Unterrichtseinheit. Das Lernen mit allen Sinnen, finde ich super, um den Kindern einen guten Einstieg ins Thema zu bieten. Mir gefällt es, dass die Schüler*innen sich über verschiedene Wege der Landschaft auf dem Bild annähern können. Ich denke es erleichtert den Kindern poetische Texte zu entwickeln, wenn sie sich durch Bilder, Musik und Imagination dem Thema nähern können. Eine schöne Möglichkeit sich frei zu entfalten. Ich würde vielleicht zur Unterstützung mit den Kindern einen Wortspeicher mit möglichen Adjektiven anfertigen, damit auch Kinder sich beteiligen können, die ihre Vorstellung und Gefühle nicht in Worte fassen können. Ich kann mir vorstellen, dass ein Besuch in einer Sternenwarte die Kindern noch mehr bei der Textproduktion anregen könnte. Die schönen Paralleltexte der Kinder machen mir Lust, es selbst im Unterricht auszuprobieren.

    8. Januar 2021
    Antworten
  32. Annabel Städtler sagte:

    Eine inspirierende Unterrichtsidee, die mich sehr anspricht. Es ist spannend, wie Sprache, Kunst und Musik miteinander kombiniert werden. Dies gibt den SuS sicherlich auch einen abwechslungsreichen Zugang zum Lernen. Ich denke auch, dass diese Vorgehensweise auf viele weitere Werke übertragbar ist und freue mich sehr, wenn ich dies mit einer Klasse ausprobieren kann.

    8. Januar 2021
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  33. Beyza Kamasik sagte:

    Ich bin ebenfalls von dieser Herangehensweise inspiriert und motiviert eine ähnliche Unterrichtseinheit später in meiner Deutschstunde einzusetzen. Diese Einheit verbinde ich mit dem Thema „Erzählen zu Kunstwerken“. Der Deutschunterricht sollte genau so wie es hier erfolgt, Aufgaben und Kontexte schaffen, in denen Kinder ästhetische Erfahrungen jeglicher Art sammeln und sogar verfassen können. Zudem ist die ästhetische Bildung auf Objekte angewiesen, deshalb sollte gut überlegt werden, was als Unterrichtsgegenstand benutzt wird. Dieses Beispiel ist total gelungen in meinen Augen.

    8. Januar 2021
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  34. Katharina Bork sagte:

    Vielen Dank für Ihre tollen Anregungen für den Unterricht und das Teilen Ihrer persönlichen Erfahrungen. Gewiss öffnet sich nicht jede*r Dozierende so gegenüber seinen/ihren Studierenden.
    Weiterhin kann ich mich den bereits geschriebenen Beiträgen meiner Kommilitonen und Kommilitoninnen nur anschließen. So viele Fächer können sinnvoll miteinander kombiniert werden, was für die Kinder und die Lehrkraft mitunter eine wunderbare Abwechslung mit sich bringt und unser aller Horizont wird erweitert!

    8. Januar 2021
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  35. Janine Klein sagte:

    „Warme,
    dunkle, duftende
    Erde.

    Du beschützt mich.“

    Ich bekomme gleich Lust, weiter zu machen. Was für ein inspirierender, fächerübergreifende Unterrichtsentwurf! Musik , Kunst , Lyrik und Sprachbildung werden hier miteinander verknüpft. Aber vor allem regt das Unterrichtsbeispiel dazu an, das eigene Leben zu hinterfragen. Wer bin ich? Wo bin ich? Gibt es ein ich? (Anspielung auf das buddhistische Nicht-Selbst).

    9. Januar 2021
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  36. Maxim Shcherba sagte:

    Ich finde diese Art zu arbeiten wirklich sehr inspirierend. Erstens bin ich sehr stark vom fächerübergreifendem Lernen überzeugt, was bei dieser Aufgabenstellung auf natürliche und interessante Weise geschehen kann. Der für mich weitaus wichtigere Punkt, warum ich diese Aufgabenstellung nahezu genial finde ist, dass den Schüler*innen eine Einleitung gegeben wird, wie sie ein Gedicht schreiben können, diese sie allerdings nicht in ihrer Kreativität einschränkt. So muss kein Kind überfordert davon sein, dass es nicht weiß, wo es beim Schreiben eines Gedichts anfangen soll und andererseits werden den Schüler*innen genügend Freiheiten gelassen, sodass es eine interessante Aufgabe bleibt.

    9. Januar 2021
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  37. Augustine Schubert sagte:

    Die beschriebene Unterrichtsidee finde ich sehr spannend und eindrucksvoll. Besonders hat mir gefallen, dass durch dieses Vorgehen die Kinder spielerisch Raum und Zeit, die ganze Natur und immer auch zugleich die eigene Innenwelt erkunden können. Das Gemälde stellt außerdem einen Schlüssel zur Bilderwelt der Sprache des Gedichtes dar.
    Dies als Chance für fächerübergreifendes Lernen zu nutzen, wie es bereits mehrfach angesprochen wurde, finde ich ebenfalls sehr gut.

    10. Januar 2021
    Antworten
  38. Sebnem Yener sagte:

    Ich stimme meinem Vorschreiber sehr zu. ich finde das fächerübergreifende Lernen eine sehr gute Möglichkeit, sich mit dem Thema intensiver und näher zu beschäftigen. Mit einer guten Einleitung gelingt es, dass die Schüler und Schülerinnen unkompliziert weiterschreiben können, wo sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.

    10. Januar 2021
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  39. Daniela Krauß sagte:

    Vielen Dank für diese wunderbare, ästhetische Unterrichtsidee, die den jungen Schüler*innen eine Möglichkeit zur sinnlichen Wahrnehmung von Kunst und (lyrischer) Sprache ermöglicht. Die Kombination der lyrischen Zeilen von Arno Holz mit den ausdrucksstarken einladenden Landschaften von Vincent van Gogh laden die Schüler*innen ein, auf die Suche nach ihrem Selbst, ihren Wünschen und Gedanken zu gehen. Sie laden ein zum Träumen, zum Schweifen, zum Frei sein. Solch eine Unterrichtsidee macht (sicherlich) nicht nur den Lernenden Spaß, sondern auch den Lehrenden. Sehr spannend finde ich auch, die Gedanken der vorigen Kommentator*innen, an der Stelle fächerübergreifend zu arbeiten oder ein sprachliches Thema wie die Bildung von Adjektiven durch Komposition einzubinden. Ich werde die Idee auf jeden Fall in meinem Unterricht ausprobieren.

    10. Januar 2021
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  40. Daniela Krauß sagte:

    Die Vincent van Gogh-Bilder finde ich in besonderem Maße passend, da den Berliner Schüler*innen das Erlebnis der Schönheit und Stille der Natur in dem Großstadtraum, in dem sie sich größtenteils bewegen, bisher vorenthalten blieb – das ist zumindest meine Vermutung. Daher eröffnen die Bilder neue Möglichkeiten, auch ihre direkte Lebenswelt mit anderen Augen zu sehen, die Natur zu entdecken oder einfach nur gedanklich in einem wolkenbehangenen Himmel zu verweilen und dabei das eigene Denken etwas zu entschleunigen.

    10. Januar 2021
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    • Daniela Krauß sagte:

      Der Alltag vieler Kinder ist sehr stark von technischen Freizeitmöglichkeiten geprägt. Es gilt natürlich nicht für alle Schüler*innen. Es gibt selbstverständlich auch Familien in der Großstadt, die sich regelmäßig in der Natur aufhalten. Aber aus meiner Erfahrung, z. B. aus den Wochenendberichten der Schüler*innen, findet ein Großteil des Lebens im „Großstadtrummel“ statt.

      10. Januar 2021
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  41. Esma Öztürk sagte:

    Ich kann mich nur anschließen. Auch mir gefällt diese Unterrichtsidee sehr, da mit der Platzierung der SuS im Bild auch lernschwache und zurückhaltende Kinder motiviert werden können. Sie müssen nicht das Gemälde beschreiben, sondern ihren Gefühlen und Gedanken freien Lauf lassen. Dies mit der Musik zu verknüpfen, ist natürlich effektiver und macht bestimmt viel mehr Spaß, als den Kindern ein einfaches Bild malen zu lassen.

    10. Januar 2021
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  42. Patrick Büch sagte:

    Ich finde den Unterrichsentwurf sehr gelungen. Die Fächer Kunst, Musik, Deutsch und ggf. Sachunterricht finden sich hier wieder. Dadurch können sich die Schüler*innen vielfältig und fächerübergreifend mit dem Thema auseinandersetzen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Schüler*innen können sich hier wunderbar selbst „ausprobieren“.

    10. Januar 2021
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  43. Laura Holländer sagte:

    Die Unterrichtsidee stellt eine tolle Möglichkeit dar, unterschiedliche Kunstformen miteinander in Beziehung zu setzen und so gleichzeitig die verschiedenen Sinne der Kinder anzusprechen. Auch kann sie Ausgangspunkt für die verschiedensten Themenfelder sein, sodass je nach Klassenstufe und übergeordnetem Thema ganz individuell darauf aufbauend weitergearbeitet werden kann. Durch die persönlichen Lebenserfahrungen der Kinder ergeben sich die unterschiedlichsten Interpretationen, weshalb die Aufgabe auch eine gute Möglichkeit darstellt um die voraussichtlich vielfältigen Produkte der Schüler*innen miteinander zu vergleichen. Weiter oben wurde der Museumsrundgang vorgeschlagen, was sich denke ich gut anbietet, um alle Endprodukte angemessen zu würdigen.

    10. Januar 2021
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  44. Peter Krauß sagte:

    Eine wirklich sehr stimmige phantasievolle Unterrichtsanregung, die ich mir auch sehr gut fächerübergreifend vorstellen kann. Die zwei von Ihnen hier vorgestellten Produkte der Kinder sind einfach wunderbar. Vielleicht könnte man die Schüler*innen selbst eine ihrer Meinung nach passende Musik aussuchen und im Hintergrund spielen lassen. Die Musik im Hintergrund ist aber kein Muss und kann im Einzelfall tatsächlich auch störend sein. Das müsste man dann einfach ausprobieren. Nicht jeder kann sich darauf einlassen. Ich war einmal bei mehreren Kinderjoga-Sportstunden anwesend, bei denen im Hintergrund eine Geschichte erzählt wurde. Die Schüler*innen sollte das zum Entspannen und Träumen anregen. Einige benötigten ein paar Stunden Gewöhnung bis sie sich drauf einlassen konnten, andere entspannten sofort und schliefen fast ein. Es gab aber auch Schüler*innen, die sich darauf gar nicht einlassen konnten und schon das Zuhören mehr ein Kraftakt als Entspannung zu sein schien. Das ist das Schöne und gleichzeitig Spannende an unseren Beruf. Es gibt keine Patentrezepte und so bleibt es auch für die Lehrkraft abwechslungsreich, anregend und spannend zugleich.

    10. Januar 2021
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  45. Dunja El-Ganainy sagte:

    Ich kann diese Unterrichtsanregung nur positiv hervorheben. Der Unterricht löst sich an dieser Stelle von seinen starren Strukturen und zeigt damit eine gewisse Öffnung nach außen. Die Schülerinnen und Schüler erfahren hierdurch eine besondere Entfaltung ihres poetischen Wissens und können ihre eigene Sprache in einem einfachen Gedicht gedeihen lassen. Während einfache Texte im Unterricht meist eine gewisse Monotonie annehmen und teils eintönig wirken, zeichnen sich poetische Schriften durch eine besondere Lebhaftigkeit aus. Die Kinder lernen, mit der Sprache zu spielen und diese auf einem neuartigen Wege für sich zu entdecken. Adjektivlisten können geführt, Reimwörter gefunden und Wortneuschöpfungen ausgedacht werden.
    Die Lebendigkeit des Unterrichts kann zudem durch einen künstlerischen Einbezug gestärkt werden. Indem sich die Schülerinnen und Schüler mit künstlerischen Malereien auseinandersetzen und an die besondere Bedeutung der Kunst herangeführt werden, wachsen sie teils aus sich heraus und erleben eine gewisse Form der Selbstentfaltung. Sie fangen an, über die Kunstwerke zu sprechen und ihre eigene Position in dem Bilde zu suchen. So eröffnet sich vor allem den leistungsschwachen Schülerinnen und Schülern die besondere Möglichkeit, um endgültig zu gedeihen und freimütig sprechen zu können.
    Die gesamte Unterrichtseinheit kann durch einen musischen Klang unterstützt werden. Ich sehe in dieser Unterrichtsanregung eine gewisse Form des ganzheitlichen Lernens nach der Idee von Pestalozzi. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten nämlich zum einen mit ihrem Kopf und ihrer Hand, wenn sie das Gedicht verfassen und zum anderen mit ihrem Herzen, wenn sie sich der Kunst und der Musik endgültig hingeben.

    10. Januar 2021
    Antworten
  46. Berivan Yasar sagte:

    Es ist wirklich sehr spannend mal so eine Anregung für den Unterricht zu lesen. Sie ist nicht nur fächerübergreifend, sondern auch sehr abwechslungsreich. Die Kinder lernen etwas und können dabei frei und kreativ sein, welches ich persönlich wirklich sehr wichtig finde.
    Es ist auch sehr schön zu sehen, was für wundervolle Werke die SuS verfassen können.

    10. Januar 2021
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  47. Mareike Ulbrich sagte:

    Dieser Unterrichtsentwurf ist ein sehr gutes Beispiel für fächerübergreifendes Lernen. Es werden in diesem Fall vor allem die Fächer: Kunst (Gemälde), Deutsch (die verschiedenen Texte) und Musik (Lieder) miteinander verknüpft. Außerdem finde ich den Vorschlag mit den Schüler*innen außerschulische Lernorte (Planetarium) zu besuchen und damit tiefer in die Materie einzusteigen sehr gut. Diese methodenreiche Gestaltung macht es abwechslungsreicher. Des Weiteren wird die Kreativität bei den Schüler*innen angeregt und wie sagt man so schön „Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.“

    10. Januar 2021
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  48. Gesine Corsepius sagte:

    Das Universale der Lehre Sterne hoch die Kreise schlingen (Eichendorff).
    Ich finde diesen Beitrag sehr spannend, da er beispielhaft aufzeigt, wie ästhetische Bildung in der Schule im Unterricht umgesetzt werden kann. Besonders das Einbinden des Bildes „provenzalische Landschaft“ von van Gogh finde ich besonders interessant. Die Idee den Kindern einen Zugang zum Bild „Sternennacht“ mit Hilfe eines anderen Bildes des gleichen Künstlers zu eröffnen ist sehr inspirierend. Ich versuchte die Aufgabe mal selbst als Erwachsener und spürte sofort eine Nähe zum Gemälde. Ich denke mal, wenn die Lehrkraft das Gedicht von Arno Holz laut vorliest, ist der Effekt noch grösser, wie wenn ich es mir selbst vorlese. Die Orientierungsfragen zu stellen und eine kleine Anleitung am Ende zu verfassen, wie die Aufgabe leichter gelingt, finde ich eine super Idee, auch alle Kinder mit in das Boot einsteigen zu lassen. Es wird mit Sicherheit niemand zurückbleiben. Aufgefallen ist mir, dass die zwei Beispiele von den Kindern noch zusätzlich durch Zeichnungen verschönert wurden. Ich weiß zwar nicht, ob es als Aufgabe oder Hinweis explizit gesagt wurde, dass diese Möglichkeit besteht. Es zeigt meiner Ansicht nach aber, wie intensiv die Kinder bei der Sache waren und sich in das Bild und ihre Gefühle beim Schreiben hineinversetzt haben. Zudem spiegelt es mit Sicherheit auch den Stolz wieder, den Kinder vermutlich empfanden, mit dem, was sie zu Papier brachten. Zudem stelle ich mir eine tolle und harmonisch friedliche Stimmung im Klassenraum vor, die Musik im Hintergrund und wenn möglich gedämpftes Licht… Interessieren würde mich wie alt die Kinder hier in den dargestellten Beispielen sind. Ich denke, dass diese Aufgabe das Potential hat, auch schon mit jüngeren Kindern in angemessener Form zu arbeiten.

    11. Januar 2021
    Antworten
  49. Julika Schulze sagte:

    Ich finde den Unterrichtsentwurf faszinierend. Das fächerübergreifende und zudem im Fach Deutsch vielseitige Angebot, welches den Kindern gemacht wird, ist beeindruckend. Es wird nicht nur stumpf ein Bild beschrieben, sondern es wird mit einem Gedicht, in dem eine Vielzahl toller Adjektive stecken, verbunden. Die Kinder könnten zudem vielleicht selbst mit der Musik im Hintergrund und dem Gedicht als Vorlage Bilder malen. Oder in Anlehung an das Gedicht auf Grundlage anderer Bilder Gedichte verfassen. Der Unterrichtsentwurf ist klasse und regt zu weiteren eigenen Ideen für die Umsetzung mit einer Klasse an. Auch jetzt im Distanzlernen ist dies wunderbar umsetzbar.

    11. Januar 2021
    Antworten
  50. Matea Matic sagte:

    Auch ich bin von der vorgestellten Unterrichtsidee beeindruckt. Es zeigt eine gelungene fächerübergreifende Verbindung und den Einklang zwischen Bild, Gedicht und Musik. Im Praxissemester konnte ich leider selten sehen, dass die Lehrkräfte versucht haben mehrere Elemente zu verbinden.
    Die Durchführung scheint nicht besonders komplex zu sein, dennoch hat es eine große Wirkung. Aus diesem Grund bin auch ich sehr interessiert, es im Unterricht bald auszuprobieren.

    11. Januar 2021
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  51. KD sagte:

    Ich finde die Aufgabe wundervoll! Sie ist sehr ansprechend und vielseitig und erweckt in mir sofort den Wunsch sie selbst zu bearbeiten. Sie spricht die verschiedenen Sinne an und ermöglicht dadurch jedem Kind einen ganz eigenen Zugang zum Material zu finden, egal welche Vorerfahrungen es bereits besitzt. Außerdem finde ich sehr schön, wie spielerisch und leicht die Kinder durch dieses Material mit der Kunst in Kontakt treten können und ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen, die Möglichkeit fächerübergreifend zu Arbeiten ist eine weitere tolle Qualität dieses Materials.

    11. Januar 2021
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  52. Angelina Scheibel sagte:

    Auch mir gefällt der Unterrichtsentwurf sehr gut.
    Man bekommt richtig Lust, ihn auszuprobieren. Ich glaube, dass dabei ein Unterricht entsteht, der uns entschleunigt und uns den hektischen Alltag etwas vergessen lässt.
    Es wurden ja schon viele tolle Ergänzungen genannt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man für eine besondere Atmosphäre auch einen Sternenhimmel-projektor im Klassenraum einschalten könnte. (ich hoffe, dass dies noch nicht genannt wurde)

    11. Januar 2021
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  53. Laura Schmidt sagte:

    Eine sehr schöne und interessante Idee. Man könnte dies nicht nur in Kunst, Musik und Deutsch betrachten, sondern dies auch sehr gut im Sachunterricht weiterführen. Wenn wir schon bei Sternen oder Landschaften sind, kann dies auch sehr gut dort aufgegriffen werden, vor allem können dort auch die Geräusche eine wichtige Rolle einnehmen. Nimmt man Wind , Wasserrauschen oder andere Dinge wahr? Wie wird dies ausgelöst, wie können wir diese Geräusche hören, bzw. im Geiste hören? Es sind viel weiterführende Fragen und Perspektiven die man bei dieser Idee betrachten kann. Es lädt ebenso zum Philosophieren mit den Kindern ein.

    11. Januar 2021
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  54. Yvonne T. sagte:

    Welch ein anschauliches und lebendiges Beispiel für einen facettenreichen und fächerverbindenden Unterricht!
    Es werden die unterschiedlichsten Sinne angesprochen und vielfältige Emotionen bei den Kindern hervorgerufen. Die Kinder erhalten die Möglichkeit, ihre Kreativität und Individualität vollumfänglich zur Entfaltung zu bringen, ohne durch starre Vorgaben eingeengt zu werden. Sie können die vielseitigen Eindrücke der Bilder, Worte und der Musik auf sich wirken lassen und nehmen dabei womöglich gar nicht wahr, dass sie ganz nebenbei eine Vielzahl an Fertigkeiten erlernen und auch anwenden.
    Besonders positiv anzusehen ist, dass jedes Kind auf seine eigene Weise Teil des Bildes wird, was eine emotionale Bindung entstehen lässt; Emotionalität wiederum ist essenziell für den Lernprozess!

    11. Januar 2021
    Antworten
  55. Esra Aladagli sagte:

    Zunächst möchte ich mich für die inspirierende und ästhetische Unterrichtsidee bedanken. Sie wirkt sehr motivierend und animiert mich, einen derartigen epochalen Unterricht zu planen. Insbesondere finde ich den Einstieg sehr interessant und effektiv, denn es ermöglicht den Kindern zunächst, sich in eine andere Welt hineinzudenken, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, zu fantasieren und zu imaginieren. Dadurch kann das Interesse der Schüler und Schülerinnen für den Lerngegenstand geweckt werden. Zudem eröffnet es die Chance, an die Vorerfahrungen der Kinder anzuknüpfen und positive Gefühle auszulösen, denn vielen Kindern sind mediterrane Landschaften bekannt. Anhand dieser wunderbaren Unterrichtsidee wird der fächerübergreifende Charakter gut dargestellt und ersichtlich. Es bietet die Gelegenheit, vielfältige Kompetenzen und Fähigkeiten, wie beispielsweise die literarische und ästhetische Kompetenz sowie die Imaginationsfähigkeit, der Kinder zu fördern.

    11. Januar 2021
    Antworten
  56. Marleen Platzer sagte:

    Dieses Beispiel zeigt deutlich, wie viele fächerübergreifende Unterrichtsideen man aus einzelnen Gegenständen ziehen kann. Ich finde die Unterrichtsideen zum Gemälde sehr interessant und die Kinder werden auf den unterschiedlichsten Ebenen angesprochen. Kindern wird so mit Hilfe unterschiedlichster Methoden die Kunst zugänglich gemacht. Die Methoden tragen zur einer Entschleunigung des Alltags bei und bieten viel Freiraum zum Träumen und Philosophieren für die Kinder.

    11. Januar 2021
    Antworten
  57. Lena Schürer sagte:

    Ich finde es toll, wie eine Aufgabe so viele unterschiedliche Bereiche ansprechen kann. Es wird Kunst mit Musik und Deutsch verbunden. Sinne werden angesprochen und Imagination gefördert. Ich finde diese fächerübergreifende Arbeit eine gelungene Möglichkeit den Kindern eine kreative Aufgabe mehrperspektivisch näher zu bringen.

    12. Januar 2021
    Antworten
  58. Fred Rauch sagte:

    Vielen Dank für diesen Unterrichsvorschlag, der mal wieder die Sinne anspricht! Sinnliches Erleben kommt im Unterricht viel zu kurz. Aber gerade das Erspüren und Erleben von Zusammenhängen fördert die Selbstwahrnehmung und die Formung eines bewusst erlebten „Ichs“. Ich freue mich auf eine Erprobung!
    Eine Anmerkung: Nicht alle Schulen sind digital ausgestattet. So wird schon das Zeigen der Bilder ein kleines Problem. Das lässt sich eventuell mit dem guten alten Overhead-Projektor beheben.

    12. Januar 2021
    Antworten
  59. Lea W. sagte:

    Diese Unterrichtsidee finde ich sehr interessant und denke, dass sie eine wertvolle Möglichkeit ist, Kindern die Ästhetik in Gemälden oder Gedichten näher zu bringen.
    Ich kann mir gut vorstellen diese Unterrichtsanregung auch selbst umzusetzen, da ich es als Inspiration sehe, Kindern ihre eigenen Verbindungen zu Werken entstehen zu lassen. Oft bedarf es eines eigenen und individuellen Zugangs zu Werken, damit sie die Aufmerksamkeit eines Kindes überhaupt erst auf sich ziehen und das gilt auch für Erwachsene. Ein Bild oder ein Gedicht lebt schließlich davon, dass sie in den Betrachtern bzw. Lesern etwas auslösen. Dass sie etwas in einem auslösen setzt aber voraus, dass wir eine individullen Zugang zu ihnen bekommen. Und Kinder anzuregen, einen eigenen Zugang zu entwickeln, ermöglicht es ihnen vielleicht auch neue ästhetische Erfahrungen zu machen.

    12. Januar 2021
    Antworten
  60. Olivia Piechowski sagte:

    Ich finde dieses Beispiel sehr schön und interessant. Ich hatte mir oft Gedanken gemacht, wie ich Themen fächerübergreifend verbinden und Gedichte einbringen kann. Dieses Beispiel gibt mir viele Anregungen und ich könnte mir vorstellen, dass man ein Gedicht auch zusammen als Klasse zusammenstellen kann. Als eine Art Spiel könnte man die Aufgabe geben, einen Vers zu sagen und dann den nächsten Schüler oder die nächste Schülerin dran zu nehmen, der oder die den nächsten Vers sagt. Dies könnte man alles zusammen fügen und als ein komplettes Gedicht fertigstellen.

    12. Januar 2021
    Antworten
  61. Luise H. sagte:

    Ich kann mich den vorigen Kommentaren eigentlich nur anschließen.
    Der Anspruch des fächerübergreifende Lernen wird erfüllt und die Phantasie und alle Sinne der SuS werden angesprochen. Außerdem lässt sich dieses Projekt auch zu momentanen Zeiten, wo der Unterricht primär über Zoom stattfindet, wunderbar umsetzen. Tolle Idee!

    12. Januar 2021
    Antworten
  62. Svenja Schmidt sagte:

    Diese Unterrichtsanregung berührt mich selbst sinnumgreifend auf eine emotionale und multiperspektivische Art und Weise, sodass ich sie unbedingt einer Lerner*innengruppe näher bringen möchte. Den Zugang zur Kommunikation über individuelle Beobachtungen, Empfindungen, Träume und vielen anderen Aspekten durch solch im hohen Maß emotional stimulierende und intensive Bilder van Goghs herzustellen, muss zu einer fruchtbaren Verknüpfung essentieller Perspektiven und Kompetenzen führen. Durch die Verknüpfung der angeregten Sinne (Sehen, Hören, Sprechen,…) in einer multiperspektivischen, freien und erfahrbaren Lern-Situation, wie der hier angeführten, kann ein tiefgreifendes, emotional erfahrenes und kompetentes Wissen über Kunst, Literatur, Sprache, Kreativität und das eigene Selbst mit seinen Empfindungen entstehen.
    Der fächerübergreifende Aspekt könnte sogar noch weiter ausgebaut werden, bezieht man beispielsweise Musik oder Theater mit ein. Theater stellt – so finde ich – ohnehin in sehr vielen Situationen einen fruchtbaren, anregenden und vielperspektivischen Zugang zu Themenfeldern dar.
    Ich würde die beschriebene Unterrichtsanregung im Rahmen eines Projektunterrichts integrieren, wobei am Ende diverse, individuelle (z.B. Podcast) und auch gemeinsame (z.B. Theaterstück) „Schätze“ entstehen. Hierbei können die individuellen Interessen gefördert und zugleich der Blick für andere methodische Vorgehensweisen zur Ver- beziehungsweise Bearbeitung geschärft werden.

    12. Januar 2021
    Antworten
  63. Lia Gaulke sagte:

    Eine wundervolle Aufgabe. Ich kann mich nur dem Anschließen, was bereits gesagt wurde. Ich finde Musik ist ein ganz besonderes Medium, was viel mehr im Unterricht in den verschiedensten Kontexten eingesetzt werden sollte. Musik kann Kinder aus ihrem Alltag entführen und ihnen helfen neue Seiten an sich zu entdecken. Falls die Schulen wieder öffnen, würde ich diese Aufgabe sehr gerne in meiner Klasse (4-6) ausprobieren!

    12. Januar 2021
    Antworten
  64. Julian Damitz sagte:

    Mich rührt diese Unterrichtsidee nahezu, da ich persönlich eigentlich nicht sehr kunstaffin bin und nicht alle großen Werke deren Künstler:innen zuordnen könnte. Gerade deshalb denke ich, dass das hier aufgeführte Beispiel wirklich nachhaltig in den Köpfen der Kinder bleiben könnte/wird. Die Schüler:innen nutzen ihre eigene Fantasie und ihr eigenes Empfinden um ein Teil des Kunstwerkes zu werden. Sie betrachten es nicht nur und beschreiben dann, was darauf zu sehen ist, sondern beobachten, was sie selbst fühlen würden, wenn sie im Bild wären.
    Durch das Erstellen eines eigenen Textes, werden unterschiedliche Kompetenzen gestärkt, die einen langfristigen Lernerfolg begünstigen.

    13. Januar 2021
    Antworten
  65. Friederike Michael sagte:

    Eine tolle Art die Kreativität der SuS zu wecken und diese mit Lyrik, Kunst usw. zu verbinden. Die Aufgabe geht weit über den mir von früher bekannten Deutschunterricht hinaus und ist wunderbar vielseitig. Wahrscheinlich lassen sich andere Kunstwerke von anderen Künstlern auch mit Gedichten verbinden.

    13. Januar 2021
    Antworten
  66. Vivien Gerstmeyer sagte:

    Ich kann mich den vorherigen Kommentaren nur anschließen. Ich finde den Unterrichtsentwurf sehr anregend und auch motivierend. Motivierend für mich als Lehrkraft in der aktuellen Praktikumszeit. Momentan sehe ich leider kein fächerübergreifendens lernen, geschweige denn so fantasievolle, ästhetisch ansprechende Aufgaben.
    Wie bereits erwähnt eignet sich das Thema auch sehr gut Für NaWi und außerschulische Lernorte.
    Vielen Dank für diese tolle Unterrichtsidee!

    13. Januar 2021
    Antworten
  67. Linda Pa sagte:

    Diese Unterrichtsidee lädt ein, sie direkt zu erproben. Ich bin immer wieder begeistert davon, wie kreativ der Deutschunterricht gestaltet werden kann, auch wenn die Kinder erst über geringe Schreibkompetenzen verfügen. Die beiden Bilder wirken sehr inspirierend. Ich könnte mir auch gut vorstellen, sie bei jahrgangsgemischten Klassen in der Schulanfangsphase einzusetzten. Die Zweitklässler*innen schreiben z.B. mithilfe der Bilder ein Gedicht und tragen dieses vor. Die Erstklässler*innen malen dann dazu ein Bild, zu dem die Drittklässler*innen wieder ein Gedicht verfassen. So könnte man das ganze als längeres Projekt gestalten und könnte ein kleines Gedichts- und Bilderritual am Anfang jeder Stunde zelebrieren.

    13. Januar 2021
    Antworten
  68. Katja Archut sagte:

    Ein wirklich tolles Beispiel für epochalen Unterricht! Ich kann mir vorstellen, dass man als Lehrkraft beinahe alle Kinder mit dieser Idee begeistern und anregen kann, da für alle Präferenzen etwas dabei ist: sowohl ein malerisches Kunstwerk, als auch ein literarisches und ein musikalisches. Die beiden Beispielgedichte von den Schülern und Schülerinnen zeigen, welches Potenzial in dieser Aufgabe steckt und was für wertvolle Abwandlungen des Gedichtes als Ergebnis dabei rausgekommen sind. Wenn die Kinder selbst so ein tolles Gedicht geschrieben haben, können sie (und natürlich auch die Lehrkraft) stolz auf sich sein. Sie entwickeln Mut und Selbstvertrauen und wagen sich beim nächsten Mal vielleicht an ein eigenständiges Gedicht heran und lernen die Kraft und die Schönheit der Poesie kennen.

    13. Januar 2021
    Antworten
  69. Şebnem Işık sagte:

    Vielen Dank für die tolle und interessante Unterrichtsidee!
    Zwei Aspekte, die mir an der Unterrichtsanregung besonders gefallen haben, sind zum einen die wundervolle Harmonie zwischen Poesie, Musik und Kunst und zum anderen das Lernen mit verschiedenen Sinnen. Die Aktivierung verschiedener Sinne bietet den Kindern die Möglichkeit, sich den Unterrichtsinhalten vielseitig zu widmen und gleichzeitig werden verschiedene Stärken der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt. Dies führt sicherlich auch zu einem erlebnisreichen und effektiveren Lernen.
    Weiterhin finde ich es toll, dass die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt des Unterrichtsgeschehens stehen und direkt zu Beginn angesprochen werden (Positionierung im Bild). Auch im weiteren Verlauf finden Gefühle Berücksichtigung und sie können ihren Ideen freien Lauf geben. Das kreative Potential aller Kinder auszuschöpfen und der Kreativität Wertschätzung zu schenken, halte ich für besonders wichtig und dies wird in dem Unterrichtsbeispiel hervorragend umgesetzt.

    13. Januar 2021
    Antworten
  70. Laura Z sagte:

    Ich finde diesen Unterrichtsentwurf sehr gelungen, da er verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten bietet und wesentliche Fähigkeiten fördert. Durch das Beschreiben des Bildes üben sich die SuS in ihrer Ausdrucksweise und es kann sogar zur Wortschatzerweiterung kommen. Zudem kommt es zu einem fächerübergreifendem Unterricht, bei dem Kunst, Deutsch und Musik verbunden werden können. Ich finde, dass dieses Beispiel gut zeigt, wie man Kreativität im Unterricht fördern kann. Denn dieser Unterrichtsentwurf bietet sehr viel Kreativität, da besonders Kunstwerke immer frei von jeglichen Vorgaben sind, da die Interpretation frei ist und somit jedes Kind einen anderen Lösungsvorschlag bietet kann, was wiederum sehr persönlich und kindbezogen ist! Ich finde besonders die Idee interessant, dass sich die SuS im Kunstwerk platzieren sollen, dies bietet irgendwie einen viel intensiveren Bezug zum Bild, da man sich mehr hineinversetzen kann. Das finde ich sehr gut.

    14. Januar 2021
    Antworten
  71. Ramona Irmscher sagte:

    In meinem Praktikum bin ich in einer 1. Klasse. Auch dort kann ich mir – natürlich mit Abstrichen – die Herangehensweise vorstellen. Als Einstieg das Gedicht, welches bestimmte Gefühle bei den Kindern auslösen wird. Das Bild kann Beschrieben werden. Beides kann zur Wortschatzerweiterung genutzt werden. Das eigene Malen, mündent in einem Gallery-Walk kann zu einer Perspektivenübernahme führen.
    Danke für die Inspiration.

    14. Januar 2021
    Antworten
  72. Aylin P. sagte:

    Wow! Ein sehr schöner Beitrag. Vielen Dank für die tolle Unterrichtsidee! Hierbei wird besonders deutlich, wie gut fächerübergreifender Unterricht funktioniert. Die Verbindung zwischen der Kunst, der Musik und den Deutschkenntnissen ist hervorragend. SuS erhalten die Möglichkeit, ihre individuellen Stärken in verschiedenen Elementen zu entwickeln und zu zeigen . Einfach nur wunderbar.

    14. Januar 2021
    Antworten
  73. Meike Lippold sagte:

    Ich finde den Unterrichtsentwurf sehr inspirierend. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten mit dieser Thematik zu arbeiten und vor allem auch fächerübergreifend zu arbeiten. Kunst, Deutsch, Musik aber auch Astronomie in Form der Sterne lassen sich hier durchmischen. Die Schüler*innen lernen eine neue Wortgruppe, die Adjektive, durch das Gedicht kennen und auch wenn sie beispielsweise das Bild beschreiben, können sie das Gelernte anwenden und vertiefen.
    Weiterhin bieten sich hier außerschulische Lernorte an, die für eine spannende Abwechslung sorgen können.

    14. Januar 2021
    Antworten
  74. Aysu Akalin sagte:

    Ich finde den Unterrichtsvorschlag auch sehr inspirierend. Zudem finde ich, dass durch außerschulische Lernorte Kinder dazu angeregt werden, Dinge intensiver wahrzunehmen wie z.B. die Natur. Auch wird dadurch ermöglicht, dass unterschiedliche Sinne der Kinder angesprochen werden. Insbesondere Erlebnisse dieser Art werden nachhaltig im Gedächtnis der Kinder gespeichert. In Zusammenhang mit den Erlebnissen kann somit auch ein Großteil des Gelernten nach längerer Zeit abgerufen werden.
    An dieser Stelle möchte ich zudem hinzufügen, dass ich es großartig finde, was die Kinder aus den Beispielen geleistet haben. So kann man sehen, dass Poesie nicht immer langweilig und überfordernd für Kinder ist. Es geht vielmehr darum, wie Poesie den Kindern nähergebracht wird und in welchem Zusammenhang sie Poesie erfahren.

    15. Januar 2021
    Antworten
  75. Kathleen Sz sagte:

    Der Unterrichtsentwurf ist eine schöne Möglichkeit, um verschiedene Fächer zu kombinieren. Die Kinder werden mit der Poesie in Berührung gebracht und die musische-ästhetische Bildung kann den Kindern so nähergebracht werden. Zum Thema Sternennacht kann man mit den Schüler*innen eine Exkursion zum Beispiel zu einer Sternenwarte machen. Ich denke man kann noch mehr aus diesem Thema machen. Im Sachunterricht können die Schüler*innen das Sonnensystem nachbauen.

    18. Januar 2021
    Antworten
  76. Caroline Neumann sagte:

    Eine schöne Methode fächerübergreifend zu arbeiten. Die Ergebnisse der beiden Kinder fand ich besonders schön und auch etwas überraschend. Vermutich wurde durch diesen kreativen Perspektivwechel der Kinder eine Art Fantasie in Gang gesetzt, die diese Texte entstehen lies. Die Möglichkeit werde ich auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, da sie sehr spannend klingt

    18. Januar 2021
    Antworten
  77. Robin Kern sagte:

    Ein wundervoller Beitrag und viele tolle Anregungen zum fächerübergreifenden Arbeiten, es ermöglich die Kinder zum Erweitern ihrer Horizonte anzuregen und die Natur in all ihrer Schönheit zu erkennen, zu erkunden und zu beschreiben.

    19. Januar 2021
    Antworten
  78. Tilla Schmitz sagte:

    Eine großartige Inspiration! Vielen Dank.
    Ein sehr starkes Beispiel dafür, wie die Bildbetrachtung- und Interpretation den Kindern nicht nur als Werkzeug behilflich sein kann, eigene Gefühle, Gedanken und Erfahrungen zu verarbeiten und auszudrücken, sondern ebenso zeigt, welches lyrisches Potenzial in ihnen steckt.
    Man kann durch diesen Beispiel nicht nur vermuten, wie existenziell die Bildbetrachtung- und Eigeninterpretation für die Identitätsbildung sein kann.

    24. Januar 2021
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  79. Luca Bach sagte:

    Tolle fächerübergreifende Umsetzung. Sehr inspirierend und mutig. Die Texte der Kinder sind beeindruckend. Leider gibt es in der Praxis viel zu wenig Möglichkeiten für die Kinder, sich in so einer Form auszudrücken. Das genannte Stück von Gustav Holst passt perfekt dazu. Ich würde diesen Unterrichtsentwurf gerne so ausprobieren.

    25. Januar 2021
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  80. Benjamin A. sagte:

    Die erste Anregung finde ich sehr gut für den Unterricht geeignet. Die Kinder bekommen erst ein Mal die Möglichkeit, in sich zu gehen und die Fantasie walten zu lassen. Es wird sie auf eine Reise in ein anderes Land schicken. Raus aus dem vielleicht tristen Alltag in eine Welt, die sie sich nach ihren eigenen Vorstellungen erweitern können. Eine Mediterrane Landschaft wird nicht allen SuS gleichermaßen bekannt vorkommen, sodass auch Fragen entstehen könnten: Was sind das für Pflanzen? In welchem Land ist so eine Landschaft zu finden? Gleichzeitig fordert der Arbeitsauftrag die Kinder dazu auf, ihre sprachliche Kompetenz auszubauen.

    Durch das Schreiben eines eigenen Gedichts können die SuS ihren eigenen Wortschatz mittels Anregungen (die eher unüblichen Adjektive) durch das Gedicht von Holz erweitern.
    Die verwendeten Neologismen (z.B. lichtwogig) regen zum Denken über die Bedeutung und somit zu einer Auseinandersetzung mit Sprache an. Durch das Verfassen eines eigenen Gedichts können Kinder schließlich ihre sprachlich-ästhetische Kompetenz fördern.

    29. Januar 2021
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  81. Karolina Schwiertz sagte:

    Die unterschiedlichen Teile von Kunst miteinander zu verbinden, hinterlässt einen schönen Gedanken. Ob nun Gedichte oder andere literarische Werke- diese Bilder bieten schöne Schreibanlässe! Man könnte die Schüler*Innen auch eigene Geschichten schreiben lassen, welche sie dann in ein kleines Theaterstück umwandeln. Das, an einem Theaterabend den Eltern und weiteren Klassen vorzustellen, würde sicherlich lang in Erinnerung bleiben.

    4. Februar 2021
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  82. Sandy Gerhard sagte:

    Ich finde die Verbindung von Kunstwerken und Poesie bemerkenswert!
    Vielen Dank für diese tolle Idee!
    Mich würde auch sehr interessieren, welches Alter und welche Klasse die Schüler der anschaulichen Beispieltexte (Paralleltext/-gedicht) hatten.

    28. Februar 2021
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    • Danke Sandy und alle anderen!! 5. Klasse! Aber das ist variabel meine lieben Pädagog*innen!!

      1. März 2021
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